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50 Jahre Mercedes 600 Pullman: Automobile Bundesrepublik

Herzlichen Glückwunsch automobile Bundesrepublik! Der Mercedes 600 war wohl die schönste Luxuslimousine aller Zeiten. Sie chauffierte Staatsgäste, Stars oder Sternchen und wurde zum Sinnbild des automobilen Aufstiegs der Bundesrepublik Deutschland. Vor 50 Jahren feierte sie auf der IAA 1963 ihre Weltpremiere.

Der Mercedes 600 Pullman der Baureihe W 100 war an sich keine Luxuslimousine im engeren Sinne. Gerade neben der hauseigenen S-Klasse, die diese Attribute perfekt abdeckte, suchte Daimler eine echte Staatslimousine für die Repräsentanten des eigenen und anderer Staaten. 1963 wurde der 600er in Frankfurt vorgestellt, ab 1964 produziert und zum Jahreswechsel 1964 / 1965 gingen zwei gepanzerte Luxusversionen in den Fuhrpark der Bundesregierung über. Die Bundesregierung gönnte seinen Staatsgästen von 1965 bis in die 90er Jahre nur das Beste vom Besten - den legendären Mercedes 600 Pullman. "Lange Zeit galt der 600er als wohl bestes Auto der Welt", erzählt Peter Schellhammer, jahrzehntelang bei Mercedes für den 600 zuständig, "insgesamt wurde 2.677 Modele vom 600er produziert. 428 davon wurden als Pullman und 59 als Landaulet ausgeliefert." Mercedes plant bei der neuen S-Klasse eine Neuauflage des 600er Pullman. Deutlich länger als die normale Langversion soll er den eingestellten Maybach ersetzen. Gerade richtig zum 50. Geburtstag einer Legende.

Einzigartig waren dabei die beiden Staatslimousinen der Bundesregierung. Schwarz lackiert und schwer gepanzert sind sie bis heute Zeugnis eines aufstrebenden und alles andere als pompösen Bundesrepublik. Der 600 passte so perfekt zur BRD wie Villa Hammerschmidt, Bonn als Bundeshauptstadt und den vier Besatzungsmächten. Der damalige Fahrer Wolfgang Wöstendieck und sein Mercedes 600 Pullman mit dem stilechten Kennzeichen S - VC 600 waren für viele Staatsgäste so fest mit Deutschland verbunden wie Helmut Schmidt, Willy Brandt oder Hans-Dietrich Genscher. Denn auch wenn politischen Strömungen über die Jahre Personen und Amtsträger austauschten, Wöstendieck und sein schwarzer 600er standen bei nahezu jedem Besuch zum sicheren Transport parat. Zumeist ging es vom Flughafen Köln-Bonn nach Bonn, ins Villen- und Konsulatsviertel Bad Godesberg oder zum Gästehaus auf dem Petersberg. Wolfgang Wöstendieck hat die Strecken bei seinen insgesamt 116 Staatsbesuchen unzählige Male abgefahren; kennt Bonner Siedlungen und die kurvenreiche Auffahrt zum Petersberg wie seine Ehefrau. Zumeist kutschierte es im langsamen Galopp, denn Eskorte, Protokoll und die 4,5 Tonnen Leergewicht gaben dem Tatendrang ein festes Korsett. Spezialreifen und die schwere Panzerung der beiden Staatslimousinen sorgten dafür, dass die an sich grandiosen Limousinen-Fahrleistungen der frühen 60er Jahre bei der Panzerversion zur Nebensache verkamen.

So sehr Wolfgang Wöstendieck mit dem Volant der Staatslimousine verbunden ist, so eng fühlt sich Peter Schellhammer mit Technik und Geschichte der Automobillegende Mercedes 600 verwoben. Er lieferte hunderte von Exklusivmodellen an Scheichs im Nahen Osten, Fürsten in Mini-Staaten und Sonderanfertigungen an besonders elitäre Kunden - weltweit von 1963 bis zum Produktionsende im Jahre 1981. Denn der 600 war auch als Straßenmodell kaum etwas für jedermann. Besonders beliebt waren die Langversionen, die mit vier und sechs Türen zu bekommen waren. Erlauchte Gäste genossen nicht wie heute den visuellen Schutz abgedunkelter Scheiben, sondern schützten sich mit grauen Vorhängen vor neugierigen Blicken. Doch allzu oft blieb der Sichtschutz fein säuberlich gefaltet und man genoss auf beiden Seiten der Scheiben Ein- und Ausblick. Um sich für Fotografen und neugierige Blicke besonders vorteilhaft in Szene zu setzen, waren nicht nur die beiden Staatslimousine mit orangefarbenen Leuchten im Dachhimmel ausgerüstet, die ein besonders warmes Licht abstrahlten.

Drängler wird von Polizei überrascht.

Der Einstieg in die Welt der Schönen und Reichen kostete zum Marktstart im Frühjahr 1964 56.000 Mark; die Langversion lag bei mindestens 63.500 Mark. Von Ausnahmen abgesehen wurde fast jedes Auto auf besondere Bestellung angefertigt. Sonderwünsche wie spezielle Polster, einen Elektrorasierer in der Mittelarmlehne oder eine Minibar waren daher an der Tagesordnung. "Die meisten 600er waren schwarz oder dunkelblau", erzählt Peter Schellhammer, "doch es gab gerade auch in den USA viele Versionen in weiß oder silber." Die Entwicklung des 600 unter der Leitung von Dr. Ing. Fritz Nallinger dauerte von 1956 bis 1963. Ziel war es einen "Groß-Reise- und Repräsentationswagen" zu bauen, der schlicht das beste Auto aller Zeiten werden sollte.

So prominent der 600er in der Welt der Schönen und Reichen auch präsent war; in Sachen Absatz war er ein Flop. Ursprünglich war Mercedes davon ausgegangen 1.500 bis 3.000 Fahrzeuge pro Jahr absetzen zu können. Es wurden in den besten Jahren nicht einmal 300. Zum Verkaufsstart im Jahre 1964 war auch die Motorisierung des 600 für viele so etwas wie ein automobiles Weltwunder. Unter der langen und zumeist dunkel lackierten Motorhaube arbeitete bei allen Karosserievarianten ein mächtiger Achtzylinder, der Dank 6,3 Litern Hubraum 184 kW / 250 PS und 510 Newtonmeter Drehmoment leistete. Damit gewöhnliche Passagiere und erlauchte Staatsgäste standesgemäß und besonders komfortabel reisen konnten, dafür sorgte eine damals zukunftsweisende Viergang-Automatik, die automatische Parkbremse oder die sänftengleiche Luftfederung. Bei der Normalkundschaft nicht ganz unwichtig: der immerhin 2,6 Tonnen schwere Mercedes 600 schaffte 207 km/h Spitze und 0 auf 100 km/h in knapp zehn Sekunden.

Press-Inform / pressinform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?