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Bentley Bentayga Diesel: Der Lord unter den SUVs entdeckt den Diesel

Shocking: Der Bentayga ist der erste Bentley mit einem Dieselmotor. 270 Kilometer pro Stunde und mächtiger Durchzug lassen den Sündenfall schnell vergessen.

Angetrieben wird er über alle vier Räder.

Angetrieben wird er über alle vier Räder.

"Diesel in einem SUV ist eine Kombination, die passt - auch in einem Bentley", sagt Bentley-Entwicklungsvorstand Rolf Frech. Und damit hat er nicht unrecht - zumindest was Europa betrifft. In Asien und den USA wird kaum jemand nach einem Luxus-SUV mit Selbstzünder verlangen. 

Der 4,0 Liter große und 435 PS starke V8-Dieselmotor wird auch im Audi Q7 verbaut. Er katapultiert das mit 2,5 Tonnen absurd schwere Bentley-Ungetüm in 4,8 Sekunden auf Hundert und beschleunigt es bis zu einer Marke von 270 Stundenkilometern. Bei 2,5 Tonnen kann man eine vernünftige Dämmung erwarten und tatsächlich herrscht während der Fahrt genau die Stille, die der Kunde von seinem Bentley erwartet.

Dank des Wankstabilisators kann man das Ungetüm sehr flott durch die Kurven prügeln, ohne dass dem Beifahrer gleich übel wird. Die Maschine drückt schon im Drehzahlkeller 900 Newtonmetern auf die Welle. Möglich wird das durch eine eigentlich überfällige Innovation, die das Triebwerk mitbringt: Zusätzlich zu den beiden konventionellen Abgasturboladern arbeitet ein elektrisch angetriebener Kompressor. Er verdichtet die Atemluft des Motors unabhängig von der Drehzahl. Bei einer Ansprechzeit von nur 250 Millisekunden gehört das Turboloch der Vergangenheit an. 

Bei maßvollem Gasfuß soll man den Bentayaga mit 7,9 Litern auf 100 Kilometer bewegen können. Sicher ist, dass Bentley mit dem Bentayga die Erfolgsgeschichte des Porsche Cayenne eine Klasse weiter oben wiederholt. 3600 Exemplare will Bentley 2016 verkaufen, die sind bereits produziert. Insgesamt sollen es in diesem Jahr 5500 Bentaygas werden. Das Eroberungspotenzial ist enorm, am meisten soll Range Rover unter dem neuen übermächtigen Konkurrenten leiden. 174.335 Euro muss man für den Luxus-Allradler mindestens anlegen.


Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier: 


Mit Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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