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Fahrbericht: Kia Soul 1.6 CVVT: Das herzliche Entlein

Selbst ein Ding kann ein bisschen Seele gut gebrauchen. Kias Soul ist ein Kontrapunkt in einer vorwiegend rundlich-dynamischen Designlandschaft. Hinter der Korea-Kante verbirgt sich ein praktisches Alltagsauto.

Die Kehrseite modernen Automobildesigns bemerkt man meistens beim Einparken. Fiat 500, Opel Corsa oder Ford Fiesta sehen sportlich-dynamisch aus - doch beim Spurwechsel oder Rückwärtsfahren gilt das Motto: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Nicht gerade ideal für Autos, die sich vor allem im dichten Stadtgetümmel behaupten müssen.

Der kantige Soul mag manchem gewöhnungsbedürftig erscheinen. Doch schon nach ein paar Kilometern freut man sich über große Fensterflächen, schmale A-Säulen und eine Haube, deren Ende man nicht erahnen muss. Dazu hat der Fahrer eine hohe, fast schon SUV-ähnliche Sitzposition.

Die hohe Karosserie mit dem langen Radstand (2,5 Meter, bei einer Fahrzeuglänge von 4,1 Metern) kommt auch dem Innenraum zugute. Das Platzangebot ist vorne wie hinten auf allen Sitzen ausgezeichnet, selbst lange Lulatsche kommen im Fond mit der Decke oder der Vordersitzlehne nicht ins Gehege.

Fieser Crash beim Driften

Die Rücksitze lassen sich umlegen, so dass ein ebener Laderaumboden entsteht. Eine in Längsrichtung verschiebbare Rückbank, wie es sie zum Beispiel im Lancia Delta gibt, bietet der Kia aber nicht. Der Kofferraum ist mit 340 Litern etwas größer als beispielsweise beim Skoda Fabia (300 Liter), störend ist die lange und relativ hohe Ladekante. Der Kofferraum lässt sich wahlweise mit einem Einsatz bestücken, der eine Fächereinteilung für Krimskrams hat.

Coole Spielerei im Innenspiegel

Das Armaturenbrett des Soul ist übersichtlich, aber konventionell, der Qualitätseindruck der Materialien solide. Ablagen sind reichlich vorhanden. Faszinierend, aber nicht wirklich nötig ist die Rückfahrkamera, deren Bild in den Innenspiegel projiziert wird (kostet im Paket mit anderen Extras 1440 Euro Aufpreis).

Für Abwechslung sollen diverse Designpakete sorgen. Mit Dingen wie Rallyestreifen auf der Haube, Tattoo-artigen Mustern, Seiten- und Frontschürzen oder einem Heckspoiler lässt sich das Blechkleid des Soul individueller gestalten. Die vier Ausstattungslinien Soul, Attract, Vision und Spirit werden durch vier Optionspakete ergänzt, es stehen elf Karosseriefarben und drei Interieur-Varianten (schwarz, beige und rot) zur Verfügung.

Trotz des hohen Fahrzeugaufbaus wankt der Soul in Kurven kaum, die Federung ist straff ausgelegt, die Lenkung nicht zu leichtgängig. Abgesehen von gelegentlichen Härten bei Querfugen ist das Fahrwerk ausgewogen. Im Grenzbereich reagiert der Wagen gutmütig untersteuernd. ESP ist serienmäßig an Bord, ebenso ein kompletter Satz Luftsäcke samt Seiten- und Kopfairbags.

Einen durchwachsenen Eindruck hinterlässt der 1,6-Liter Benziner mit 93 kW (126 PS). Das Aggregat sollte eigentlich leichtes Spiel mit dem 1,3 Tonnen schweren Soul haben, doch es will mit reichlich Drehzahlen gefüttert werden. In der City schlägt sich der Motor noch wacker, ab Landstraßentempo wird es ziemlich zäh.

Sparen mit Start-Stopp

Den Durchschnittsverbrauch gibt Kia mit 6,5 Litern pro 100 Kilometer an. Alternativ gibt es einen 1,6-Liter Diesel mit 94 kW/128 PS (Durchschnittsverbrauch: 5,2 Liter). Zur Kraftübertragung dient ein angenehm und präzise schaltbares Fünfganggetriebe, gerade dem Diesel könnte ein sechster Gang allerdings nicht schaden. Für den Kia Cee’d ist demnächst eine Sprit sparende Start-Stopp-Automatik erhältlich, diese Technik soll später auch im Soul und anderen Modellen zum Einsatz kommen. Einen Soul Hybrid stellen die Koreaner für 2010 in Aussicht.

Der Soul startet bei 14.980 Euro und ist mit Dingen wie CD-Radio und elektrischen Fensterhebern nicht besonders üppig ausgestattet. Für den Dieselmotor verlangt Kia einen satten Aufschlag – der Soul 1.6 CRDi Vision kostet 19.225 Euro, ist dafür aber gut ausgerüstet. Wer seine Korea-Kante individuell aufpeppen will, dürfte beim Blick in die Preislisten die Stirn runzeln: Die vier Styling-Pakete und selbst eine andersfarbige Innenausstattung sind nur in Verbindung mit der mindestens 18.950 Euro teuren Top-Version Spirit bestellbar.

Viele Konkurrenten des Kia sind entweder größer oder kleiner - doch immer mehr Hersteller haben ähnliche Fahrzeugkonzepte im Angebot. Den Daihatsu Materia (3,8 Meter Länge, 181 Liter Kofferraum) gibt es mit einem 103 PS-Benziner ab 15.990 Euro. Der Fiat Qubo (3,9 Meter, 329 Liter, seitliche Schiebetüren) kostet 12.990 Euro, es steht als Benziner aber nur ein schwachbrüstiges 73 PS-Aggregat zur Verfügung. Den Skoda Fabia (knapp 4 Meter, 300 Liter) gibt es mit einem 105 PS-Benziner ab 15.580 Euro. 2009 will Nissan zudem den knapp 4 Meter langen Cube nach Europa bringen, der mit seiner radikalen Kastenoptik aber nüchterner wirkt als der Soul.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?