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Fahrbericht: Opel Insignia OPC: Säbelzahn

Kaum hat Opel das Sparmodell EcoFlex vorgestellt, drängt der OPC an die Spitze der Insignia-Modelle. Sein 325 PS-Motor kann nicht restlos überzeugen, Straßenlage und Allradantrieb umso mehr.

Wenn Opel den Hammer auspackt, führt das zu einer Expedition ins Tierreich. Der Corsa OPC erinnert mit seinen Zacken und Kiemen an einen Haifisch, beim Insignia OPC hat man schnell einen Säbelzahntiger vor dem geistigen Auge. Das liegt an den zahnartig nach unten ragenden äußeren Lufteinlässen, die schon 2007 bei der Designstudie GTC zu sehen waren. Dazu kommen dicke Backen, eine wuchtige Heckschürze und organisch geformte 19-Zoll-Leichtmetallräder.

Natürlich sei der OPC ein Nischenprodukt, sagt Opels Vizechef Alain Visser – aber auch eine Art scharfes Gewürz, das zur Hauptmahlzeit gereicht wird. Und die Mahlzeit schmeckt den Kunden zurzeit ganz gut. Opel freut sich über mehr als 40.000 Neuzulassungen allein im Juni.

Der Insignia läuft nicht nur dank Abwrackprämie prächtig - er hat sogar den Altersdurchschnitt der Opel-Kunden in der Mittelklasse gedrückt: Lag der beim Vectra noch bei 64 Jahren, sind es beim Insignia 54 Jahre. "Der Erfolg auf dem deutschen Markt kann allerdings den Nachfragerückgang in anderen Ländern nicht kompensieren", schränkt Visser die Freude über das gute Verkaufsergebnis ein.

Bei den Verkaufszahlen fielen die sportlichen Top-Modelle ohnehin noch nie sehr ins Gewicht. In 10 Jahren wurden kaum mehr als 50.000 OPC-Versionen verkauft. Als Imageträger sind sie Opel dafür umso wichtiger. Beim "OPC Race Camp" am Nürburgring führen die Rüsselsheimer Rennfahrer-Castings durch. In Großbritannien hat sich die OPC-Palette bei der Opel-Schwester Vauxhall unter dem Kürzel VXR einen Namen gemacht, in Ländern wie der Schweiz oder Griechenland haben die schnellen Blitz-Mobile ebenfalls viele Fans.

1999 hatte der erste Astra OPC noch bescheidene 160 Pferdestärken, der Insignia OPC ist doppelt so stark. Vor allem aber verfügt der Wagen über permanenten Allradantrieb mit Sperrdifferenzial, was ihn in eine ganz andere Liga hebt als die hochgezüchteten Fronttriebler Corsa OPC oder Astra OPC.

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Unter der Haube sitzt der bekannte 2,8-Liter V6-Turbomotor, dessen Leistung unter anderem durch ein geändertes Motormanagement und mehr Ladedruck auf 239 kW/325 PS gepusht wurde. Kombiniert ist der Motor nicht wie bei vielen Konkurrenten mit einem Doppelkupplungs- oder Automatikgetriebe, sondern ausschließlich mit einer Sechsgang-Handschaltung. Die hat relativ lange Wege, lässt sich aber präzise durch die Gassen führen und muss auch häufig bemüht werden - das maximale Drehmoment von 435 Newtonmetern liegt erst jenseits von 5000 Touren an.

Wo sind all die Pferdchen hin?

Beim Einsatz des Turboaufladung habe man auf eine gleichmäßige Kraftentfaltung hingearbeitet, sagt Chefingenieur Udo Christmann: "Die Charakteristik entspricht mehr einem Saugmotor, wir haben weniger Wert auf Turbo-Spitzen gelegt."

Dennoch: Man fragt sich auf den ersten Metern, wo die 325 Pferde wohl geblieben sein mögen. Erst wenn man dem Motor Drehzahlen gönnt, zeigt der Tiger seine Zähne und beschert dem 1,8 Tonnen schweren Wagen angemessenen Durchzug. Der etwas zaghafte Antritt schlägt sich auch in messbaren Zahlen nieder. Der Insignia OPC beschleunigt in 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der VW Passat R36 ist fast eine halbe Sekunde flotter, der Audi S4 nimmt dem Rüsselsheimer beim Spurt auf 100 Sachen eine satte Sekunde ab.

Enttäuschend ist beim OPC der Sound der Auspuffanlage, der zwar nicht laut, aber um 2000 Touren herum ausgesprochen brummig daherkommt und auf Dauer an den Nerven zehrt.

Dünn gesäte Konkurrenz

Beim Fahrverhalten kann der Opel dafür eine Menge Punkte gut machen. Der Wagen wurde tiefer gelegt und verfügt vorn über eine geänderte Radaufhängung, die die Antriebseinflüsse auf die Lenkung reduziert. Der Insignia OPC liegt ausgezeichnet auf der Straße und verfügt dank des schnell reagierenden Allradsystems über eine außergewöhnlich gute Traktion, auch bei nasser Fahrbahn. Das Auto bleibt in schnellen Kurven sehr lange neutral. Im Sport-Modus könnte lediglich die Lenkung einen Hauch direkter sein. Für angemessene Verzögerung aus hohem Tempo sorgt die Vierkolben-Bremsanlage mit gelochten Scheiben.

Der Insignia OPC steht im Herbst beim Händler und kostet 44.900 Euro (SportsTourer: 46.375 Euro). Vergleichbare Modelle, sprich Mittelklasselimousinen oder Kombis mit Allradantrieb und einer Leistung um 300 PS, sind dünn gesät. Der direkte Konkurrent Passat R36 (300 PS) kostet 46.075 Euro. Der Mitsubishi Lancer Evolution (295 PS) ist ab 45.950 Euro zu haben. Der BMW 335i xDrive (306 PS) steht mit 44.900 Euro in der Liste, der Audi S4 (333 PS) mit 50.950 Euro.

Zur Serienausstattung des Insignia OPC gehören unter anderem das adaptive Fahrwerk mit drei vorwählbaren Programmen, Tempomat, Klimaautomatik, CD-Radio, elektrisch verstellbare Sportsitze, Regensensor, Tagfahrlicht und elektrische Parkbremse. Auch das DVD-Navigationssystem ist serienmäßig an Bord – nicht selbstverständlich in dieser Fahrzeugklasse.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(