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Moped im Retro-Look: Honda Super Cup - das berühmteste Zweirad der Welt kehrt zurück

Von der Super Cup wurden 100 Millionen Exemplare gebaut. Nun kommt die neue Generation der Zwei-Rad-Ikone. In dem Retro-Schick, den die Fans erwarten. Und dieses Mal gibt es auch eine ganz saubere Super Cup mit Stromantrieb.

Die Super Cup mit großem Motor in der Jubiläumsedition.

Die Super Cup mit großem Motor in der Jubiläumsedition.

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Wenn es ein Zweirad gibt, welches die Bezeichnung "Ikone" verdient, ist es die Honda Super Cup. Die Super Cup wurde seit 1958 100 Millionen Mal gebaut – was die Vespa für Italien ist, ist die Super Cup für die ganze Welt. 1964 widmeten sogar die Beach Boys ihre Single "Little Honda" der Super Cub.

Nun auch mit Stromantrieb

Nach einem Produktionsstopp wird 2018 eine neue Generation des Kult-Mopeds hergestellt. Im 60. Lebensjahr des Mopeds. Neben den beiden Varianten mit Benzinmotoren von 50 und 110 Kubikzentimeter wird es nun auch eine elektrisch betriebene Super Cup geben. Die Elektro-Version wird herausnehmbare Akkus haben. Honda hat aus den Fehlern andere Markenhersteller gelernt. Die setzten fest verbaute Akkus in ihren Modellen ein und wurden so für Kunden ohne Stromanschluss am Parkplatz uninteressant.

Die strengen Abgasnormen in Japan und weiteren asiatischen Ländern hatten kurzzeitig zum Aus für die Super Cup geführt. Nun werden die Benziner über die PGM-Kraftstoffeinspritzung von Honda gespeist, dazu verfügt die Abgasanlage über einen neuen Schalldämpfer mit einem zweistufigen Katalysator. Das E-Modell arbeitet abgasfrei. Der Trend in Asien wird ohnehin zum Stromantrieb gehen, Städte in China verbieten bereits den Verkauf von Mopeds und Rollern mit Verbrennungsmotoren.

Der Look bleibt

Die Kunststoffkostüme der Super Cup wurden für die Neuauflage dezent überarbeitet, auch die neue Super Cup soll schließlich an das Ur-Modell erinnern. Honda ist sich wohl bewusst, dass der Erfolg der Super Cup auf dem einzigartigen Retro-Look beruht. Bei anderen stilbildenden Modellen von Honda - Shadow, Dax und Monkey - hatten die Japaner die Rechte abgegeben, mit Ergebnis, dass unzählige China-Roller in diesen Looks gebaut wurden. Das kann bei der Super Cup nicht passieren. Sie wird in zahlreichen Farbkombinationen im Retrolook angeboten.

Ab Oktober in Deutschland 

Wie bisher wird die Super Cup in zwei Formen ausgeliefert. Das Modell für Pendler bietet mit den großen 17-Zoll-Reifen ein besseres Fahrerlebnis. Die Gewerbeversion bekommt die kleineren 14-Zoll-Räder und ist besser zum Transport geeignet. Die Preise in Japan sollen bei etwa umgerechnet 2000 Euro für die 50er-Variante beginnen, die 110er wird etwa 2500 Euro kosten. In Deutschland wird es eine Super Cup mit 125 Kubikzentimetern geben. Sie kostet hier 3700 Euro und wird ab Oktober ausgeliefert.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.