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Safety Stars: Gesucht: Könner mit Gelassenheit

Die Aktion Safety Stars sucht Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren, die am Steuer Souveränität und Klasse beweisen. Anmelden und mitmachen, es gibt tolle Autos zu gewinnen.

Von Stéphanie Souron

Es ist kurz vor Weihnachten, als das Leben von Dominik in einem Straßengraben endet. Am späten Abend des 15. Dezembers fährt der 19-Jährige über eine Landstraße in der Nähe von Stuttgart nach Hause. Nach Auskunft von Zeugen ist Dominik mit normaler Geschwindigkeit unterwegs, doch gegen die plötzlich auftretende überfrierende Nässe kann der Fahranfänger nichts machen. Er verliert die Kontrolle über das Fahrzeug, es rutscht auf die Gegenfahrbahn und wird von einem entgegenkommenden Wagen erfasst. Dominik stirbt am Unfallort.

2007 starben in Deutschland zwar weniger Menschen bei Verkehrsunfällen (4970 Tote, minus 2,4 Prozent) als im Vorjahr. Dieser Trend hält schon seit Jahren an. Doch gerade für die Gruppe der jungen Fahranfänger, das sind die 18- bis 25-Jährigen, stieg die Zahl um 8,2 Prozent - für rund 700 junge Erwachsene endete 2007 die Autofahrt tödlich.

Die häufigsten Unfallursachen sind dabei zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Sicherheitsabstand, Alkohol und Fehler beim Überholen. "Auf die Fahranfänger strömt in den ersten Monaten nach der Prüfung auf der Straße eine Fülle neuer Informationen ein", sagt der Unfallforscher Klaus Langwieder. "Viele Situationen erleben sie zum ersten Mal. Und häufig sind sie damit überfordert."

Sicheres Beherrschen des Fahrzeuges

Vorausschauendes Fahren, Souveränität in brenzligen Situationen und eine sichere Beherrschung des Fahrzeuges lässt sich trainieren. Darum geht es bei der Aktion "Safety Stars", die nun ins sechste Jahr geht. Renault Deutschland veranstaltet diese Aktion zusammen mit dem stern, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Gesucht werden Deutschlands beste Fahranfänger. Nach der Bewerbung können sich die Teilnehmer in vier Regionalausscheidungen für das Finale im September in Berlin qualifizieren. "Unser Ziel ist es, die jungen Fahranfänger für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren", sagt Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender von Renault Deutschland.

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Nach einer Untersuchung des ADAC passieren die meisten Unglücke mit jungen Leuten am Steuer in Kurven oder sind sogenannte Bankettunfälle, bei denen der Fahrer von der Straße abkommt, das Lenkrad verreißt und ins Schleudern gerät. In Kurven schätzen die Fahranfänger die Krümmung falsch ein, der Wagen gerät dadurch ins Schleudern und wird aus der Bahn getragen, prallt gegen einen Baum oder einen Laternenmast. In der Unfallstatistik des ADAC taucht dieser "Pfahlaufprall" bei den 18- bis 25-Jährigen doppelt so oft auf wie bei Fahrern ab 26.

Hinzu kommt: Viele junge Fahrer sind in betagten Gebrauchtwagen unterwegs, die technisch veraltet sind. "Rund zwei Drittel der Autos von Fahranfängern sind älter als acht Jahre", sagt Unfallforscher Langwieder. Nach einer Untersuchung der Prüforganisation Dekra unter 14 000 jungen Fahrern wiesen 83 Prozent der Autos starke Mängel auf. Bei einigen fehlten sogar die vorgeschriebenen Sicherheitsgurte.

Ein Moment der Unaufmerksamkeit genügt

Doch selbst in sicherheitstechnisch gut ausgestatteten Automobilen genügt ein Moment der Unaufmerksamkeit, um einen schweren Unfall zu verursachen. "Die Situation am Steuer wird von den Fahranfängern oft unterschätzt", sagt Langwieder. Denn anders als während der ruhigen Fahrstunden läuft später im Alltag das Radio auf voller Lautstärke, hinten sitzen Freunde, es wird hitzig diskutiert oder herzlich gelacht. "Drei Sekunden vor einem schweren Unfall ist die Stimmung im Auto meistens am besten", hat Langwieder erforscht. Einen Moment später ist "der Fahrer ganz kurz abgelenkt - und dann passiert's".

Auch um die Folgen eines Verkehrsunfalls geht es beim "Safety Stars"-Wettbewerb. Neben dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr müssen die Kandidaten spätestens beim Finale auch ihre Kenntnisse in der Kategorie "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" unter Beweis stellen. Denn die ersten Minuten nach einem Unfall können über Leben und Tod entscheiden. Trotzdem zögern viele Verkehrsteilnehmer zu lange, bevor sie helfend eingreifen. Auch Fahranfänger stehen oft hilflos neben den Verletzten, obwohl der Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein bei ihnen noch gar nicht so lange zurückliegt.

"Nach zwei Jahren hat man die Hälfte dessen vergessen, was man im Erste-Hilfe-Kurs gelernt hat", sagt Peter Sefrin, Vorsitzender des DVR-Ausschusses Verkehrsmedizin. "Und aus Angst, etwas falsch zu machen, helfen die meisten dann lieber gar nicht."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(