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Mini-Chevrolets: Donald Ducks rollende Neffen

Nein, sie heißen nicht "Tick", "Trick" und "Track", GM nennt sein freches Kurz-Wagen Trio "Beat", "Groove" und "Trax". Die lustigen Burschen sollen die städtische Jugend weltweit erobern.

Auf der Ney York Autoshow wurden die jüngsten Drillinge der Marke Chevrolet enthüllt. Die knuffigen Minicar-Konzeptfahrzeuge hören auf die Namen "Beat", "Groove" und "Trax" und sollen junge Stadtbewohner rund um den Globus begeistern

Ganz schön frech kommen Chevrolets Zwerge daher – ein bisschen aggressiv schauen sie den Betrachter mit ihren bullig-gestauchten Gesichtern an. Mit trendigem Design und einem Höchstmaß an Flexibilität sollen die drei Konzeptfahrzeuge ein junges, urbanes Publikum begeistern. In den USA stieß die Enthüllung der Zwerge auf großes Interesse – denn die Mini-Chevys sind ein weiterer Beleg für die Trendwende auf dem US-Automarkt: Kleinwagen mit Kultcharakter zeigen, wohin die Reise geht.

Mehr Stereoanlage, als Motor

Chevrolet "Beat" ist ein Sport-Mini mit markantem Steilheck. Der Dreitürer hat Frontantrieb und kommt mit einem 1,2-Liter-Turbo-Benziner auf Touren. Der Chevy-Flitzer hat ein paar zielgruppengerechte Technik-Highlights an Bord – dazu gehören ein Navigationssystem und eine hochwertige Stereoanlage, die Passagiere mit den richtigen Beats beschallt.

Chevrolet "Groove", die schwarze Crossover-Studie, mogelt in bisschen und täuscht mit langem Radstand mehr Länge vor, als sie objektiv zu bieten hat. Im Gegensatz zu den anderen beiden Mini-Chevys wird der frontgetriebene Viertürer von einem kleinen, wirtschaftlichem 1,0-Liter-Diesel auf Trapp gebracht.

"Trax", der dritte im Bunde, ist ebenfalls ein Crossover-Modell, mit dem die jungen, hippen Städter auch mal durchs Gelände düsen önnen . Ein preiswerter Allradantrieb sorgt nach Herstellerangaben dafür, dass "Trax" auch off road eine gute Figur macht. Der Viertürer hat Stoßfänger vorn und hinten und wird von einem 1,0- Liter-Benzinmotor angetrieben.

Korea hat Style

Bei der Entwicklung der neuen Zwergen-Generation setzten die Amerikaner auf die Erfahrung der Asiaten. Alle drei Konzeptstudien wurden im Designstudio der südkoreanischen GM-Tochter Daewoo entworfen. Und die koreanischen Ingenieure waren angeblich so begeistert von der spannenden Aufgabe, dass sie statt einer geforderten Studie gleich drei Konzepte vorgelegt haben. Den Mini-Sportler "Beat" hat GM in Indien montieren lassen. Die beiden anderen Konzept-Cars wurden im amerikanischen Michigan realisiert. Wer von den Dreien eines Tages in Serie gehen wird, will GM nach einer Verbraucherbefragung entscheiden. Unter der Internetadresse www.vote4chevrolet.com kann jeder User sein Urteil über "Beat", "Groove" und "Trax" abgeben.

Susanne Kilimann/Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.