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24 h Rennen Nürburgring 2018 Vollgas durch die Grüne Hölle

24 h Rennen Dunlop City im Fahrerlager
24 h Rennen Dunlop City im Fahrerlager
© press-inform - das Pressebuero
Für die Motorsportfans in Deutschland gibt es nur einen Saisonhöhepunkt: das 24-h-Rennen am Nürburgring, das am kommenden Wochenende stattfindet. Ab Donnerstag werden mehr als 200.000 Zuschauer die Eifel einmal mehr zum kochen bringen.

Viele Fans sind bereits seit Tagen vor Ort und bauen die kunterbunten Zeltstädte und Aussichtsburgen auf, um das größte Autorennen Deutschlands live zu erleben. Bier und Grillgut im Überfluss wird seit Tagen auf die Zelt- und Campingplätze an der Nordschleife gekarrt, um keine Minute von Training, Qualifying oder Rennen zu verpassen. Für viele ist der Alkoholkonsum ähnlich wichtig wie das alljährliche Rennspektakel. Mindestens genauso imposant aufgefahren wie die 200.000 Fans an der Nordschleife haben in diesem Jahr einmal mehr die Autohersteller. Wer beim 24-h-Rennen auf der legendären Nordschleife gewinnt, kann davon mindestens ein Jahr zählen und erntet weltweit Respekt und Anerkennung. Das Rennen gilt als eines der schwersten neben den 24 h von Le Mans, die im kommenden Monat stattfinden, den automobilen Breitensport jedoch außen vor lassen. Anders sieht es am Nürburgring aus, denn hier starten Autohersteller in einem Rennen rund um die Uhr mit professionellen Rennteams und Privatiers, für die die 24 Stunden der Höhepunkt der VLN-Saison sind.

Den Kreis der Favoriten umfassen bei der 46. Auflage mindestens 20 Fahrzeuge. Neben den Werkeinsätzen und werksunterstützten Teams von BMW, Audi, Mercedes AMG, Porsche oder Aston Martin haben auch Außenseiter auf Ferrari, Lamborghini oder die Scuderia Glickenhaus eine Chance, die 24 Stunden zu gewinnen. Nachdem es für Porsche in den letzten Jahren nichts zu holen gab, gehen die Stuttgarter diesmal in die Vollen. Porsche wird beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring mit einem Großaufgebot von 43 Fahrzeugen präsent sein. Die Motorsport-Abteilung unterstützt Kundenteams dabei allein mit 13 Werksfahrern, wobei in der stärksten Klasse SP9 acht Porsche 911 GT3 R um den Gesamtsieg kämpfen. "In diesem Jahr werden beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring so viele Porsche-Rennfahrzeuge teilnehmen wie selten zuvor", sagt Sebastian Golz, Projektleiter 911 GT3 R, "wir sind gespannt darauf, wie wir im Schulterschluss mit unseren Kunden gegen die starke Konkurrenz der anderen Hersteller abschneiden werden."

Kaum weniger Fahrzeuge hat BMW mit 40 Modellen am Start. Die Bayern taten sich in den letzten Jahren ebenfalls schwer und hatten jeweils gegen Mercedes und Audi das Nachsehen. BMW-Motorsport-Chef Jens Marquart: "Das Ziel lautet natürlich, den 20. Triumph für BMW bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring zu holen. Aber beim vielleicht härtesten Langstreckenrennen der Welt kann man den Sieg nicht planen. Es gehört auch immer das nötige Quäntchen Glück dazu." Mercedes hat sich bei der 46. Auflage des Langstreckenklassikers ebenfalls viel vorgenommen und will an der Vierfach-Sieg aus dem vorletzten Jahr anknüpfen. Alle vier Mercedes-AMG GT3 der Topteams konnten sich vorzeitig einen der begehrten Plätze im Top-30-Qualifying sichern. "Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist für uns seit jeher eine sehr wichtige Veranstaltung - und das nicht erst seit unserem historischen Vierfachsieg von 2016. Wir möchten den Besuchern etwas bieten und den einzigartigen Spirit von Mercedes-AMG hautnah erlebbar machen", so AMG Chef Tobias Moers.

Audi ist der erfolgreichste Hersteller der vergangenen Jahre. 2012, 2014, 2015 und 2017 ist Audi Sport mit dem R8 LMS jeweils der Gesamtsieg gelungen, hinzu kommen drei GT3-Klassensiege zwischen 2009 und 2011. Chris Reinke, Leiter Audi Sport Customer Racing: "Für viele ist das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring das Größte. Ihnen bieten wir in diesem Jahr mit mehr als 30 Rennwagen in drei Serien sowie unserem Audi Sport Campus mehr als je zuvor." Die Messer sind gewetzt und so kann das spannendste Rennwochenende des Jahres 2018 mit dem morgigen Feiertag beginnen. Das Rennen selbst startet am Samstag, 11. Mai, um 15.30 Uhr.

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