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BMW 220d Active Tourer: Niemand liebt mich? Von wegen!

Mit dem 2er Active Tourer betrat BMW vor Jahren überaus erfolgreich Neuland. Das Image ramponierte der frontgetriebene Familienvan wie kein anderes Auto in der Firmengeschichte, doch kein Bayer hat eine höhere Eroberungsrate. Viele konnten jetzt erstmals einen BMW fahren.

BMW 220d Active Tourer - optisch nahezu unverändert

BMW 220d Active Tourer - optisch nahezu unverändert

Das Image des BMW 2er Active Tourer ist zweigeteilt, wie es kaum sein könnte. Selbst BMW-intern wird der kompakte Van seit Jahren belächelt, doch viele fahren ihn überaus gern als Dienstwagen. Der Grund für die Spaltung liegt auf der Hand, denn die Symbiose aus dem lange Jahre gerade bei BMW verachteten Frontantrieb und einem hoch bauenden Familienvan hatte so gar nichts mit den ureigenen Kernwerten der Erfolgsmarke zu tun. Doch drehfreudiger Reihensechszylinder vorn, jede Menge Fahrfreude und der obligatorische Hinterradantrieb - diese Zeiten sind in München längst vorbei. Das größte Werk befindet sich in Spartanburg / USA, rund ein Drittel aller Fahrzeuge tragen mittlerweile ein X im Namen und die so prächtigen Reihensechszylinder haben nur noch einen verschwindend geringen Verkaufsanteil im gigantischen Portfolio.

Niemand liebt mich? Von wegen!
BMW 220d Active Tourer - optisch nahezu unverändert

BMW 220d Active Tourer - optisch nahezu unverändert

Alles in allem genug Gründe, den 4,35 Meter langen BMW 2er Active Tourer nicht zu lieben, doch genau der ist ein klasse Auto. Fahrdynamisch voll auf der Höhe, praktisch zudem und wer einen Bogen um die allenfalls mäßigen Dreizylindertriebwerke macht, wird an dem Familienvan seine helle Freude haben. Natürlich nicht die gleiche, wie bei Coupé oder Limousine mit Motorleistung satt, einem ebenso wie sanften Reihensechszylinder und einer knackigen Handschaltung. Doch die Zeiten ändern sich und diese Zeiten sind zumindest in den Volumensegmenten einfach vorbei - sei dies nun schade oder eben auch nicht. Der BMW 2er Active Tourer ist einer der besten Vans, die man in Deutschland für jede Menge Geld kaufen kann. Man kann BMW vorwerfen, dass die Modellpflege nun allzu dünn ausfiel, man sich Peinlichkeiten zu erlauben, wie zeitgemäßes LED-Licht nur gegen Aufpreis anzubieten oder für ein vernetztes Navigationssystem tatsächlich noch mehr als 2.500 Euro Aufgeld haben zu wollen. Doch all das sieht bei der Konkurrenz kaum anders aus. Audi hat bisher auf einen Familien verzichtet, die Mercedes B-Klasse ist optisch so langweilig, dass man schon bei der Betrachtung des Verkaufsprospekts in einen wochenlangen Schlaf fällt und die anderen Vans haben eben Logos von Opel, Peugeot, Ford oder Toyota auf dem Kühlergrill.

Doch jeder möchte allzu gern das Fahrzeug einer Premiummarke in seiner Einfahrt wissen und da ist und bleibt der 2er Active Tourer eben ein Volltreffer. Ein Volltreffer deshalb, weil das Design passt, das Platzangebot stimmt und die fachlichen Qualitäten des 2ers unbestritten sind. Bleibt allein die Frage, ob BMW sich zwei Van erlauben musste, denn 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer liegen nah beieinander. Das Längenplus und die zwei verzichtbaren Notsitze in der dritten Reihe des Gran Tourers braucht man nicht unbedingt, weshalb der größere Verkaufserfolg des Active Tourers nicht überraschen mag.

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Für die meisten dürfte der 140 PS starke BMW 218i an sich die rechte Wahl sein, doch der Dreizylinder-Turbo ist einfach keine Idealbesetzung und so lockt der 192 PS starke 220i, der in der empfehlenswerten Sport Line mit LED-Scheinwerfern, elektrischer Heckklappe, Sportsitzen und Einparkhilfe stattliche 39.850 Euro kostet. Wer sich lieber den sparsamen Diesel gönnen möchte, hat die schwere Wahl zwischen 218d mit 150 PS und 220d mit 190 PS, die beide vom identischen Zweiliter-Diesel angetrieben werden. Beide lassen sich empfehlenswert um Getriebeautomatik (serienmäßig beim 220d) und Allradantrieb erweitern. Die Fahrleistungen dürften jeden Familienvater zufrieden stellen, der sich für einen Van interessiert. 214 km/h Spitze und 0 auf 100 km/h kaum mehr als acht Sekunden dürften hier weniger ins Gewicht fallen als ein niedriger Normverbrauch von 4,4 Litern Diesel.

Bei den Getriebevarianten blickt man zunehmend weniger durch. Manuell gibt es für die Basisversionen des 2er Active Tourers die bekannte Sechsgang-Handschaltung. Während bei den stärkeren Benzinern ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe die Schaltarbeit übernimmt, arbeitet bei den Dieselversionen mit mehr Drehmoment unverändert die sehr gute Achtgang-Automatik. Vorteil für die Kunden: ihnen kann der Unterschied, ob die Siebengang-Doppelkupplung für sie schaltet oder eine Achtstufen-Getriebeautomatik schlicht egal sein. Sie merken nur, dass es gut funktioniert.

Platz hat der BMW 2er Active Tourer für zwei Erwachsene und zwei potenzielle Kinder allemal genug. Das gilt Dank 2,67 Metern Radstand nicht nur für die erste, sondern auch die zweite Reihe. Der Laderaum schluckt 468 bis 1.510 Liter. Braucht jemand mehr? Die hinteren Einsitze lassen sich mit zwei bis drei Handgriffen umklappen und die Zuladung liegt bei guten 525 Kilogramm. Ablagen und Bedienung sind über jeden Zweifel erhaben - da kann auch die nächste Langstreckentour kommen.

Da auch in dieser Klasse immer weniger Leute die Gänge manuell einlegen wollen, darf es gerne die stärkere der beiden Varianten sein, denn der BMW 220d mit 140 kW / 190 PS zieht auf der Autobahn nennenswert besser durch und kann dann glänzen, wenn es flotter zur Sache geht oder der Active Tourer öfter munter beladen wird. Doch dann sind eben 43.600 Euro für die Version mit Frontantrieb und 45.700 Euro für den Allradler angesichts der mittelprächtigen Ausstattung der Sport Line ein üppiger Preis. Die Luxury Line bietet darüber hinaus noch beheizbare Ledersitze, die die zusätzlichen 1.150 Euro in jedem Fall wert sind. Wieso sich die Fondsitze nicht beheizen lassen, bleibt ein BMW-Geheimnis. Scheinbar sollen Kinder und andere Mitfahrer hinten nur der zweiter Klasse sitzen, weil auch eine getrennte Klimaregelung und USB-Anschlüsse fehlen. Doch sonst ist dem BMW 220d Active Tourer nichts vorzuwerfen. Die Abstimmung von Federn und Dämpfern passt, die Lenkung ist überaus präzise und nicht zu leichtgängig.

Kein Gedanke daran, dass man sich die 500 Euro teure einstellbare Dämpferabstimmung oder gar die 250 Euro teure Sportlenkung gönnen muss. Wir sitzen schließlich in einem Familienvan und in keinem Sportwagen. Sinnvoll ist der um zehn auf 61 Liter vergrößerte Tank, den sich BMW mit 50 Euro bezahlen lässt. Dass die Klimaautomatik ebenso 590 Euro Aufpreis kostet, wie anklappbare Spiegel (250 Euro), abblendbarer Innenspiegel (170 Euro), Armauflage (150 Euro) oder das Navigationssystem Plus für 2.690 Euro ist beinahe unverschämt, selbst wenn es dann im Paket mit dem ausfahrbaren Head-Up-Display geliefert wird. Kabelloses Aufladen des Mobiltelefons (500 Euro), DAB-Tuner (320 Euro) und Echtzeit-Navigationsdaten (160 Euro) kosten selbst dann nochmals extra. So etwas bieten nicht nur viele asiatische Konkurrenten längst serienmäßig. Der BMW 220d Active Tourer ist zwar klasse, aber eben auch richtig teuer; nicht nur beim Grundpreis, sondern gerade bei den kleinen Extras, die sich in Verbindung mit verschiedenen Fahrerassistenzfunktionen schnell auf deutlich mehr als 5.000 Euro verteuern. Ein Totwinkelassistent ist nach wie vor überhaupt nicht lieferbar. Es war eben schon immer ein teures Vergnügen, einen BMW zu fahren - da macht ein Van keinen Unterschied zu Limousine, Cabrio, Coupé oder Crossover.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?