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Detroit 2015 Konzeptfahrzeuge: Schöne Aussichten

Auf der Detroit Motor Show lassen Autohersteller ihre Zukunftsmobile von der Kette. Vom kleinen Elektro-Flitzer bis hin zum Supersportsportler ist einiges dabei.

Sie zählen mittlerweile zu den wichtigsten Teilnehmern einer Auto-Show. Egal in welcher Stadt, auf welchem Kontinent, die Konzeptfahrzeuge der Autohersteller ziehen Fotografen und Zuschauer so wie das Licht die Motten an. In diesem Jahr gibt es auf der North American International Auto Show in Detroit, kurz NAIAS, einen echten Superstar unter den mobilen Konzepten: den neuen Ford GT. Von kaum einem anderen Auto wird ein Nachfolger so heiß diskutiert und gewünscht wie von dem flachen Supersportler. Als GT40 konnte er in der zweiten Hälfte der 60er Jahre gleich viermal in Folge das 24-Stunden-Rennen von LeMans gewinnen. Kein Wunder, dass der Ruf nach einer Neuauflage nahezu jedes Jahr erklingt. Dass der neue GT, der 2016 Realität werden soll, seinem Vorfahren in nichts nachsteht, dafür soll ein 3,5 Liter großer Sechszylinder-Mittelmotor sorgen. Über 600 PS treiben wie gewohnt ausschließlich die 20 Zoll großen Hinterräder an. Fahranfänger haben in seinem engen Cockpit aus Karbon also nichts verloren.

Detroit 2015 Konzeptfahrzeuge: Schöne Aussichten
Ford CEO Mark Fields freut sich schon sehr darauf.

Ford CEO Mark Fields freut sich schon sehr darauf.

Eine ganz andere Hausnummer in puncto Antrieb hat sich Chevrolet auf seinen Messestand gezimmert. Hier ist das Konzept-Elektroauto Bolt EV zu sehen. Heck-Ähnlichkeiten mit dem Konkurrenzmodel i3 aus dem Hause BMW sind wahrscheinlich eher zufälliger Natur. "Chevrolet ist davon überzeugt, dass die Elektrifizierung eine Säule des künftigen Verkehrs sein wird", sagte Mary Barra, CEO der Konzernmutter General Motors. 300 Kilometer weit soll der ab 2017 für ungefähr 25.000 Euro erhältliche Stromer am Stück schaffen. "Für viele Menschen kann dies das Auto für jeden Tag werden", hofft Barra.

Werden die Verkaufszahlen von Autos in den USA herangezogen, könnte noch vor dem Bolt der Santa Cruz von Hyundai zum täglichen Gebrauchsgut werden. Denn der von einem Vierzylinder-Turbodiesel angetriebene Koreaner ist ein klassischer Pick-Up - und die stehen in den USA ganz oben auf der Wunschliste der Autofahrer. Mit 193 PS aus zwei Litern Hubraum und 406 Newtonmetern könnte eine Serienversion in die Garagen der Amis fahren. Der Fünfsitzer steht in Detroit mit vier Türen, einem insgesamt bullig, aggressiven Design und auf gewaltigen Rädern. Neben Nissan Titan, Toyota Tacoma wäre es ein weiterer Asiate, der den Chevrolet Silverados, Dodge Rams und Ford F-150 das Leben schwer machen könnte.

Doch nicht nur Asiaten und Amerikaner zeigen in Detroit, was die Zukunft zu bieten hat - oder haben könnte. Aus Deutschland haben sich in diesem Jahr auch wieder ein paar automobile Glaskugeln in den verschneiten Norden der USA gewagt. VW zeigt einen 4,85 Meter langen und über eine dritte Sitzreihe verfügenden Cross Coupe GTE. Es soll "der Botschafter einer neu entwickelten US-Designsprache von Volkswagen darstellen", meint VW-Chefdesigner Klaus Bischoff. Angetrieben wird die NAIAS-Studie des VW Cross Coupe GTE von einem 3,6 Liter großen Saugmotor mit 280 PS, der bisher unter anderem im Skoda Superb arbeitete. Unterstützt wird der betagte Sechszylinder-Direkteinspritzer von zwei Elektromotoren mit 40 und 85 Kilowatt. Eine Kardanwelle gibt es nicht und so wird die Hinterachse nur von einem 85 KW / 115 PS starken Elektromodul mit Energie versorgt. Der Gesamtleistung von 360 PS und 350 Nm ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 209 Kilometer pro Stunde.

Für Mercedes hat die Zukunft längst begonnen und die sieht Mercedes in seinem Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion perfekt in Szene gesetzt. "Wer nur an die Technik denkt, hat noch nicht erkannt, wie das autonome Fahren unsere Gesellschaft verändern wird. Das Auto wächst über seine Rolle als Transportmittel hinaus und wird endgültig zum mobilen Lebensraum", sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche. Den visionären Mercedes F 015 wird es so niemals im Straßenverkehr geben und doch steuert das Brennstoffzellenfahrzeug mit zwei insgesamt 200 kW / 272 PS starken Elektromotoren mit maximal 200 km/h auf uns zu. Die Dauerleistung des Systems liegt trotz üppiger Dimensionalen und einer Luxusausstattung bei 163 PS.

Nissan-Tochter Infiniti hat sein Q60 Concept, den Vorboten eines Premium-Sportcoupes, enthüllt, das im Jahr 2016 in Produktion gehen wird. "Ein Blick genügt und es wird klar: Das Q60 Concept ist ein starkes Statement der Designer aus dem Hause Infiniti und zeigt, wie sehr Begeisterung greifbar sein kann", sagt Roland Krüger, Präsident der Infiniti Motor Company Ltd. "Denn Design ist ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung einer starken Marke. Das Q60 Concept ist ein weiterer Baustein für Infiniti, um das Produktportfolio mit einer starken und konsequenten Designsprache neu auszurichten. Und bereits 2016 werden wir ein Fahrzeug auf den Markt bringen, dass maßgeblich durch das Q60 Concept beeinflusst sein wird." Angetrieben wird der silberne Schönling von einem 3,0 Liter großen Sechszylinder mit Direkteinspritzung und Doppelturbolader.

Eines der kleinsten Concept-Cars in Detroit ist der blaue Scion iM Concept. Er soll vor allem unabhängige 18- bis 34-Jährige zum Kauf anlocken. "Mit dem iM laden wir Fahrer zu einem Imagewechsel ein. Ich kann selbstbewusst versprechen, dass 2015 ein aufregendes Jahr für Scion sein wird", verrät Doug Murtha, Vizepräsident der Scion-Gruppe. Schon fast ein Jahr alt, aber immer noch für Furore sorgt auf dem Maserati-Stand der Alfieri Concept. Der im kommenden Jahr tatsächlich Realität werdende Sportler soll bis zu 520 PS stark und ab 75.000 Euro teuer werden. Eine Cabrioversion soll folgen.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.