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E-Scooter: Gekommen, um zu bleiben - 2020 rollt die zweite E-Scooter-Welle an

E-Scooter waren in Deutschland der Sommerhit 2019. Es gab begeisterte Kunden, aber auch viele Kritiker. Der stern sprach mit dem Europa-Chef von Bird über die Expansionspläne des Scooter-Giganten.

In Los Angeles begann die Geschichte von Bird, inzwischen stehen die Scooter in über 140 Städten.

In Los Angeles begann die Geschichte von Bird, inzwischen stehen die Scooter in über 140 Städten.

Getty Images

Im Sommer letzten Jahres brachen die E-Scooter über Deutschland herein. Nachdem in Berlin im Eiltempo der gesetzliche Rahmen geschaffen wurde, standen am 15. Juni die Scooter am Straßenrand. Ganz Deutschland war in heller Aufregung, dabei wurde keineswegs das ganze Land von Scootern überrollt, genau genommen standen sie nur in den Citybereichen einer Handvoll Großstädte.

Die veröffentliche Meinung war überwiegend kritisch. Unfallgefahren wurden beschworen, das Parkchaos beklagt und die Nachhaltigkeit der kleinen Elektroroller bezweifelt. Der Kunde teilte diese Einschätzung nicht. Die Scooter kamen an, trotz der relativ hohen Fahrpreise. Wer insgeheim gehofft hat, dass der "Scooter-Irrsinn" sich legen würde, wird 2020 enttäuscht. Da ist sich Patrick Studener, Europa-Chef von Bird, sicher. Das US-Unternehmen zählt zu den Pionieren der Branche, hat einen Wert von über zwei Milliarden US-Dollar, ist in über 140 Städten aktiv und eine etwas andere Philosophie als manche Mitbewerber.

Bird entwickelt eigene Scooter

Bird verleiht nicht nur E-Scooter, Bird baut und entwickelt eigene Geräte: "Unser Ziel ist es, die besten Scooter auf der Welt herzustellen", sagt der Europa-Chef von Bird im Gespräch mit dem stern. An diesem Ziel würden über 100 Ingenieure arbeiten. "Wir haben mit gekauften Scootern angefangen. Die waren nicht für den Verleih konstruiert und sind entsprechend schnell kaputt gegangen." Danach wurden der Bird One und Two entwickelt und in den Dienst gestellt. Bird Three und Four werden wohl folgen.

"Wir hören nicht auf zu entwickeln. Wir glauben daran, dass die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Scooter Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind." Auf Dauer würde der Kunde die bessere Qualität der Geräte spüren und von allein zu den Anbietern wechseln, die den besten Standard bieten, ist sich Studener sicher. Dabei wird Bird nicht bei den E-Scootern stehen bleiben. Die Firma hat bereits den Cruiser entwickelt - ein kleines, zweisitziges Elektromoped für Strecken, die mit dem Scooter zu lang sind.

Von einem "business as usual" könne in Deutschland keine Rede sein. "Wir haben erst eine halbe Saison hinter uns. Vor allem die Städte haben noch viele Fragen, die wir beantworten müssen." Neben der Sicherheit und der Qualität der Verleihgeräte wird die Zusammenarbeit mit den Kommunen entscheidend dafür sein, welche Firmen bestehen und welche Firmen untergehen. "Keine Stadt will auf Dauer Dutzenden von Anbietern haben. Die Städte werden nur denen eine Konzession erteilen, die gut mit ihnen zusammenarbeiten."

Weniger Autos bedeuten auch mehr E-Scooter

Der Geist der Zeit spricht für die Scooter. "Jeder Bürgermeister, mit dem ich gesprochen habe, geht davon aus, dass es weniger Autoverkehr in den Städten geben soll." Firmen, die Scooter oder andere kleine Elektrofahrzeuge vermieten, übernehmen einen Teil des Verkehrsmix. Viele Städte ziehen mit und bauen Autoparkplätze in Abstellflächen für Shared Mobility um. Allein im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sollen insgesamt 500 Kfz-Stellplätze entfallen, auf den Flächen soll Platz für E-Scooter und Leihräder geschaffen werden.

Für die Kommunen haben die E-Scooter und andere Verleihgeräte einen unschätzbaren Vorteil: Anders als neue Bahnstrecken und Busrouten belasten sie das Stadtsäckel nicht. Die Branche kommt ohne Subventionen aus. Das wirtschaftliche Risiko tragen allein die Firmen. Die Einführung ist praktisch über Nacht möglich, Bau und Planung einer Straßenbahnlinie dauert dagegen Jahre.

Ende Januar 2020 hat Bird die Berliner Firma Circ gekauft, um im europäischen Markt den Konkurrenten Lime abzuhängen. Diese Art von Verdrängungswettbewerb war zu erwarten. Überraschender ist das Franchise-Modell, das Bird Ende 2019 vorgestellt hat. Lokale Unternehmen können die Scooter von Bird zum Selbstkostenpreis kaufen, die Expertise, die Software und Know-how der weltweit agierenden Firma nutzen und müssen als Bezahlung einen Teil der Einnahmen abführen. "Für uns ergibt das Modell total Sinn. Wir sind ja nicht nur ein Internet-Start-up, sondern entwickeln und warten echte Hardware in echten Städten."

Turbo-Modell der Expansion

Das Franchisemodell soll es möglich machen, schnell in sehr vielen Städten Fuß zu fassen, ohne immer mehr Geld bei der Expansion zu verbrennen. Aber es gibt auch andere Faktoren. "Wir glauben, dass der direkte Kontakt zu Städten entscheidend ist. In Japan wird das ein Japaner besser hinbekommen, als jemand wie ich. Jemand, der Englisch mit einem lustigen österreichischen Akzent spricht." Und so geraten auch kleinere Kommunen ins Visier der E-Scooter. "Das muss nicht immer Berlin oder Paris sein. Ein Beispiel: Jemand der einen Fahrradverleih in einer Stadt wie Wiesbaden betreibt. Der kennt seine Stadt, weiß über die Entscheidungswege Bescheid und der könnte auch E-Scooter verleihen und mit hundert Birds anfangen."

In der Saison 2020 soll das Scooter-Fahren alltäglicher werden. Der E-Scooter soll nicht nur für Städtereisen und besondere Gelegenheiten genutzt werden, sondern ein alltäglicher Begleiter werden - so hofft es zumindest Studener. "Wenn jemand im Moment zweimal am Tag einen Scooter leiht, ist das auf Dauer nicht billig. Wir arbeiten intensiv an neuen, attraktiven Preismodellen für unsere Kunden. So wie im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Mit einer Monatskarte zahlt man für die einzelne Fahrt auch weniger, als wenn man ein Einzelticket löst."

Die Scooter-Welle beginnt also erst zu rollen.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?