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Fahrbericht: Hyundai i30 Fastback N Performance: Kleiner Renner

Hyundai arbeitet an einem emotionaleren Image. Entsprechend ist auch der neue i30 Fastback N Performance ein Kompaktsportler, der vor allem Spaß macht - und alltagstauglich ist.

Hyundai i30 Fastback N

Hyundai i30 Fastback N

Audi hat sein "S", BMW sein "M" - und Hyundai seine sportlichen "N"-Modelle. "N" soll dabei auch ein bisschen für "Nürburgring" stehen, denn dort erfolgt im eigenen Entwicklungszentrum die europäische Feinabstimmung seiner kompakten Renner. "N" steht aber vor allem für das koreanische Namyang, wo rund 13.000 Ingenieure an Forschung und Entwicklung der Fahrzeuge arbeiten. Und das "N" als Logo steht auch für eine Schikane auf der Rennstrecke. Ganz klar: Hyundai will mit den Hochleistungssportlern sein eher etwas dröges Image aufwerten.

Kleiner Renner
Hyundai i30 Fastback N

Hyundai i30 Fastback N

Und das hat bisher ganz gut geklappt. Den kompakten Hyundai i30 gibt es bereits seit einiger Zeit als N-Version, 9.000 Stück wurden verkauft, die allermeisten davon in Europa. Nun bekommt er mit dem i30 Fastback N eine Coupé-Version an die Seite gestellt. Und auch die scheint ein Erfolg zu werden: 2.000 Stück wurden vor Verkaufsstart in Europa vorbestellt, rund 1.000 davon aus Deutschland.

Angeboten wird das Sportcoupé in zwei Motorvarianten, beides Turbo-Vierzylinder mit direkter Benzineinspritzung und zwei Litern Hubraum: Die Basisversion hat 184 kW/250 PS, die Performance-Version bringt es auf 202 kW/275 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei beiden Aggregaten bei 354 Nm, beim Performance puscht eine Overboost-Funktion die Leistung für bis zu sieben Sekunden auf 378 Nm. Ein Ottopartikelfilter sorgt für geringe Abgaswerte. Der Performance-N stürmt in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, der etwas schwächere Bruder braucht dafür 0,3 Sekunden länger. Damit liegen sie auf einer Linie etwa mit dem VW Golf GTI Performance. Oder einem Mini JCW. Als Verbrauch gibt Hyundai 7,8, bzw. 7,7 Liter auf 100 Kilometer an.

Alles gerade so erwähnenswert, wenn Hyundai seinen Kompaktsportlern nicht ein paar Schmankerl beigepackt hätte, die ihre Mitbewerber so nicht bieten. Nichts, was es auf der Straße wirklich braucht - aber was sportlichen Autofahrern durchaus Spaß macht. So gibt es serienmäßig zum Beispiel Launch Control. Nicht unbedingt für den Ampelstart, aber für das Wochenende zum Beispiel auf der Nordschleife. Kupplung treten, ersten Gang einlegen, Gaspedal voll durchtreten - und die Kupplung loslassen. Und ab geht die Lucy. Ohne Schlupf und durchdrehende Räder beschleunigt der i30 Fastback N Performance wie ein Rennwagen.

Oder: Schon bei normaler Fahrt klingt der Vierzylinder sonor. Die Performance-Version hat dazu noch eine Sportabgasanlage mit Variabler Klappensteuerung - für noch mehr Sound. Im N-Modus, der sich über einen Knopf rechts unten am Lenkrad aktivieren lässt, gibt es als Bonus auch noch Zwischengas beim Herunterschalten. Über einen Knopf links unten am Lenkrad lassen sich drei weitere Fahrprogramme wählen: Eco, Normal und Sport. Während der Normal-Modus aus dem i30-N ein eher komfortables Alltagsauto macht, sorgt die Sport-Einstellung schon für mehr Fahrspaß. Die Regelsysteme im i30 Fastback N greifen ein in die Wirkung der adaptiven Stoßdämpfer, der elektronischen Stabilitätskontrolle, der Zwischengasfunktion, der elektronisch geregelten Differenzialsperre und der Sportabgasanlage.

Auch sonst ist der i30 N auf flottes Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet und sorgt für schnelle und sichere Kurvenfahrt, das Lenkrad reagiert sehr direkt und präzise, die Sechsgang-Handschaltung flitzt knackig durch die Kulisse (ein Doppelkupplungsgetriebe soll es zum Facelift im kommenden Jahr geben), die rot lackierten Bremsen verzögern mit Biss, je nach Fahrprogramm passt sich die digitale Anzeige entsprechend an. Innen sorgen Sportsitze für überraschend viel Komfort und guten Seitenhalt.

Die Coupé-Version des i30 erscheint mit zwölf Zentimetern mehr Länge und einer rund drei Zentimeter niedrigeren Höhe schon optisch dynamisch. Dazu kommen vorne Voll-LED-Scheinwerfer, ein komplett schwarzer Kühlergrill mit eingearbeitetem N-Logo, seitliche Lufteinlässe zur besseren Kühlung der Bremsen. In den Radhäusern laufen beim Performance 19-Zoll-Felgen, sonst 18-Zöller. Hinten sorgt ein Spoiler auf der Heckklappe für Abtrieb. Mittig im Stoßfänger dient eine Leuchte in Dreiecksform als Nebelschlußleuchte. Dazu kommen ein Diffusor und zwei Endrohre.

Mit 33.600 Euro für den N Performance und 31.100 für den N bewegt sich Hyundai preislich im Umfeld der kompakten Sportler. Und natürlich lässt sich der Preis noch etwas in die Höhe treiben - zum Beispiel sind so ziemlich alle Assistenzsysteme bestellbar, die es auch für den normalen i30 gibt.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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