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Fahrbericht: Toyota Prius Plug-in: Verlängerungsschnur

Ein größerer Akku, deutlich mehr Reichweite, gewagtes Design - Toyota hat den Prius für die Steckdose weiter entwickelt.

Toyota Prius Plug-in

Toyota Prius Plug-in

Er sei, verkündet man bei Toyota im Brustton der Überzeugung, "das erste echte 1-Liter-Serienauto" der Welt: der Toyota Prius Plug-in Hybrid. Stimmt: Wer es wirklich darauf anlegt, der kann den spacigen Japaner mit nur einem Liter Benzin auf 100 Kilometern fahren. Und mit noch weniger. Im Elektromodus durch die Stadt ist kein wirkliches Problem - dann steht eine Null vor dem Komma.

Verlängerungsschnur
Toyota Prius Plug-in

Toyota Prius Plug-in

Wer allerdings im normalen Alltag mit dem Hybriden unterwegs ist, der sollte sich eher auf 3,5 oder vier Liter Verbrauch einstellen - auf der Autobahn oder kurvig-hügeligen Landstraßen sorgt immer wieder der Verbrennungsmotor mit dafür, dass es ausreichend flott und zügig voran geht. Und 3,5 Liter Realverbrauch ist so übel dann ja auch nicht - danach sucht man in der Welt der reinen Verbrenner vergeblich. Auch ein aktueller ADAC-Vergleich hat gerade gezeigt: Vor allem Plug-in-Hybride wie der neue Toyota Prius liegen bei den Kilometerkosten deutlich unter Diesel- und Benzinmodellen. Beim Prius kamen die ADAC-Tester auf 47,4 Cent je Kilometer.

Doch vor das Sparen haben die Japaner erst mal einen üppigen Kaufpreis gesetzt. Mit mindestens 37.550 Euro liegt der Prius, der sich nach klassischer Einstufung am ehesten in die Kompaktklasse zu VW Golf und Opel Astra einsortieren läßt, schon üppig in der Mittelklasse. Für das Geld bekommt man lässig einen bestens ausgestatteten Skoda Superb oder eine Mercedes C-Klasse. Oder ein reines Elektroauto wie den BMW i3 oder den Nissan Leaf. Immerhin ist der Prius schon in der Basisversion gut ausgestattet. Gegen Aufpreis gibt es gerade mal Bonbons wie zum Beispiel Head-up-Display, Einparksystem, Ledersitze oder eine Soundanlage mit zehn Lautsprechern.

Eines zumindest kann man Toyota bei dem neuen Prius nicht mehr vorwerfen: optische Langeweile. Die Vorgänger waren eher spießig gezeichnete Weggucker. Der Neue ist ein Hingucker. Man muss ihn nicht gelungen finden - aber langweilig sicher auch nicht. Sein Design ähnelt dem des Honda Civic, vor allem wegen der schwungvoll ausladenden Rückseite und des geschweiften Heckflügels, der die Sicht aus dem Rückfenster zweiteilt. Vorne haben die schmalen LED-Scheinwerfer und die vertikalen Tagfahrlichter auch nicht mehr viel mit dem Vorgänger zu tun. Innen kann Toyotas neue Lust am Design allerdings ganz schön nerven. Das "Kombiinstrument" etwa liegt nicht hinter dem Lenkrad im direkten Sichtbereich des Fahrers sondern zentral über der Mittelkonsole. Da investiert man besser gleich in das Head-up-Display. Überhaupt: die Bedienung. Intuitiv und übersichtlich geht anders. Es ist schon eine elende Fummelei, bis man halbwegs raus hat, über wie viele Bedienstufen man welche Funktion aufruft.

Vor allem aber hybridtechnisch hat sich der Prius deutlich weiterentwickelt. Die 120 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkus packen nun 8,8 Kilowattstunden in ihre 95 Zellen. Das verschafft eine deutlich größere rein elektrische Reichweite: 50 Kilometer sind im EV-Modue möglich, bevor der Verbrennungsmotor einspringen muss. In der Stadt reicht das fast immer. Die Elektronik sorgt dafür, dass der Benziner im Elektromodus nicht - wie früher - unbeabsichtigt zuschaltet. Und wer mehr braucht: Die Gesamtreichweite von Benziner und E-Motor liegt bei rund 1.000 Kilometern - der Benzintank faßt 43 Liter. Der Benziner, ein Vierzylinder-Reihenmotor mit 1.798 ccm Hubraum, liefert 72 kW/98 PS Leistung mit einem maximalen Drehmoment von 142 Nm. Der Elektromotor kommt auf 68 kW/92 PS - macht eine Systemleistung von 90 kW/122 PS. Bei rein elektrischer Fahrt liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 135 km/h - beim Vorhänger waren es 80 km/h. Alles in allem sollen 180 km/h drin sein. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der Prius in 11,1 Sekunden.

Fahren läßt sich der Toyota sicher und komfortabel. Wie üblich erkennt man nach dem Druck auf den Starterknopf nur am aufleuchtenden Display, dass der Wagen zu Leben erwacht ist. Kein Motorgeräusch, das Startbereitschaft signalisiert. Den kleinen Automatik-Wahlhebel am Armaturenbrett auf "D", das Gaspedal betätigen - und leise surrend setzt sich der Prius im Elektromodus in Bewegung. So schwebt man nur im Rolls-Royce oder elektrisch.

Das meiste läßt sich im EV-Modus erledigen, anders als früher mischt sich bei zu starkem Druck aufs Gaspedal der Verbrennungsmotor nicht mehr unaufgefordert ein. Geht es auf die Autobahn, schaltet er sich dazu. Das geht unmerklich und auch der Geräuschpegel innen steigt kaum. Die Gasannahme ist prompt, die Beschleunigung - nun ja: mittelprächtig. Aber die 122 PS müssen auch mehr als 1,6 Tonnen in Schwung bringen. Drei Fahrmodi stehen zur Auswahl, unterscheiden sich allerdings gefühlt nicht wirklich. Immerhin arbeitet die Automatik jetzt besser abgestimmt.

Nicht zuletzt der dank Akkus niedrige Schwerpunkt sorgt mit für eine sichere Straßenlage. Der Plug-in-Prius taugt denn auch durchaus zum Reisewagen. Die Sitze sind bequem, die Federung komfortabel - lediglich die dem Platz für die Akkus geschuldeten gerade mal 360 Liter Kofferraum bremsen die Reiselust. Einen Nachteil hat die größere Akkuleistung allerdings: Statt bisher 1,5 Stunden braucht der Prius nun zwei Stunden zum Aufladen. Doch je nach Fahrweise läßt sich das Aufladen zumindest zum Teil auch durch das regenerative Bremssystem erledigen. Wer Prius fährt, bekommt ein ganz neues Verhältnis zum Bremspedal.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(