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Honda HR-V 1.5 Turbo: Frühlingsfit

Honda hat seinen kleinen SUV überarbeitet und dem HR-V neben ein paar optischen Details einen neuen Motor mit mehr als flotten 182 PS spendiert.

Honda HR-V 1.5 Turbo Sport

Honda HR-V 1.5 Turbo Sport

Irgendetwas hat sich verändert, aber man ist nicht sicher, was es genau ist. Wer zweimal hinschaut, dem fallen die leicht geänderte Front mit neuen LED-Leuchten und modifiziertem Kühlergrill auf. Es ist nicht viel was sich getan hat und nicht einmal Honda möchte das eine neue Generation des HR-V nennen, sondern vielmehr als Update des aktuellen Modells. Schon auffälliger wird das ganze bei der neu eingeführten Sportversion, die komplett auf Chrom verzichtet und mit Designelementen in schwarzem Lack für Dynamik sorgen soll. Dazu gibt es LED-Leuchten, 18-Zoll-Felgen mit 225er Reifen und ein stimmiges Gesamtpaket mit dem bekannten Coupédesign des HR-V.

Frühlingsfit
Honda HR-V 1.5 Turbo Sport

Honda HR-V 1.5 Turbo Sport

Geblieben ist der variable Innenraum, der vier und wenn es unbedingt sein muss auch fünf Personen Raum zum Reisen und ein überaus wandlungsfähiges Kofferabteil bietet, denn die umlegbaren Rücksitze werfen sich nur allzu gerne mit einem Handgriff nach vorn und machen aus 470 immerhin bis zu 1.103 Liter Volumen und eine maximales Gepäcklänge von 1,84 Metern. Wie auch beim Honda Jazz kann man die Sitzflächen der Rückbank auch nach oben klappen - praktisch eben. Der Innenraum sieht schick aus, doch gerade im Cockpit fasst sich vieles nicht gut an. Die meisten Bedienelemente sind aus strapazierfähigem, aber wenig edlem Hartplastik und das hat in einem Fahrzeug des Jahres 2019 an sich nichts mehr zu suchen.

Honda hat sich auch beim 4,35 Meter langen HR-V von seinem guten 1,6-Liter-Diesel verabschiedet und setzt zukünftig nur noch auf Benzinmotoren. Neben dem betagten 1,5-Liter-Vierzylinder ohne Aufladung ist der neue Turbomotor aus dem größeren CR-V die einzige Möglichkeit, den kleinen Crossover zu ordern. Der Turbolader erhöht die Motorleistung nennenswert von 130 auf 182 PS, wobei sich rund zwei Drittel der deutschen Kunden für die kleinere Wahl entscheiden sollen. Die Wahl nach dem Getriebe ist denkbar einfach, denn neben der präzisen Sechsgang-Handschaltung gibt es nur eine stufenlose CVT-Automatik mit implantierten sieben Schaltstufen, die nicht überzeugen kann. Immerhin macht sie ihren Job besser als die meisten ihrer Bauart, die in asiatischen Fahrzeugen verbaut sind und die Europäer so nerven. Zudem macht das CVT-Getriebe HR-V nennenswert träger und bringt für einen Aufpreis von 1.300 Euro zumindest Vorteil, im turbulenten Innenstadtverkehr nicht manuell schalten zu müssen.

Der überschaubare Hubraum ist dem Vierzylinder anzumerken, doch das aufgeladene Triebwerk dreht munter hoch und leistet zwischen 1.900 und 5.000 U/min stetig das maximale Drehmoment von immerhin 240 Nm. Insbesondere die Kombination aus Motor und Getriebe sorgt dafür, dass am Steuer des Honda HR-V Sport echte GTI-Gefühle aufkommen. 0 auf Tempo 100 schafft der Honda in 7,8 Sekunden ebenso spielerisch wie eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Fahrer der CVT-Variante müssen sich mit 200 km/h begnügen. Der Normverbrauch liegt bei 6,7 Litern Super (181 g CO2). Mit dem 50 Liter großen Tank sind zumindest 700 Kilometer lange Touren ohne Nachtanken drin.

Zur Sportlichkeit des knapp 1,4 Tonnen schweren Crossovers trägt auch die Servounterstützung der direkten Lenkung bei, die eine gute Rückmeldung von der Fahrbahn liefert. Dabei ist der Innenraum gut gegen die Geräusche von außen abgeschirmt und zusammen mit der guten Abstimmung von Federn und Dämpfern (vorne McPherson-Federbeine / hinten Verbundlenkerachse) hat der kleine Honda-Crossover echte Langstreckenqualitäten. "Das Geheimnis der Kombination des transversalen Leistungsdämpfers ist die speziell bei der Sport-Version verbesserte Stabilität", sagt Kotaro Yamamoto, Chefingenieur bei Honda Europe, "zusammen mit den speziellen SDC-Dämpfern, die zwei Kolben verwenden, um die Karosseriebewegungen in der Höhe zu kontrollieren." Wenn es dem Honda HR-V gerade in der Sportversion etwas fehlt, dann ist es ein variabler Allradantrieb. Der Japaner lässt sich allein über die Vorderachse antreiben. Der Basispreis für den mäßig ausgestatteten Honda HR-V Comfort 1.5 mit 130 PS liegt bei 21.590 Euro. Der 182 PS starke HR-V Turbo Sport kostet gut ausgestattet mindestens 29.990 Euro - und dafür gibt es eben auch eine Reihe sehr gefährlicher Konkurrenten.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.