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Land Rover Discovery 5: Auf zu neuen Ufern

Der neue Discovery von Land Rover schaut komplett anders aus, als sein Vorgänger. Trotzdem ist er auf den ersten Blick als solcher zu erkennen.

Im Frühjahr 2017 kommt er auf die Straße.

Im Frühjahr 2017 kommt er auf die Straße.

Mit den großen Geländewagen der Marke Land Rover fahren Automobile auf unseren Straßen, die kaum mehr polarisieren könnten. Groß, mächtig und nicht gerade grün, wird von der oft gewählten grünen Außenfarbe einmal abgesehen, eignen sie sich gut als Zielscheiben vermeidlicher Stammtisch-Umweltschützer. Mit dem ab kommenden Frühjahr zu Preisen ab 50.500 Euro auf den Markt kommenden neuen Land Rover Discovery schaut das ein wenig anders aus. Denn sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer sind für einen bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmenden Siebensitzer durchaus sehenswert. Verantwortlich dafür ist unter anderem eine radikale Diät. Bis zu 480 Kilogramm leichter kommt die fünfte Generation des traditionsreichen Land Rover Discovery daher. Eine Aluminium-Karosserie macht es möglich.

Auf zu neuen Ufern
Im Frühjahr 2017 kommt er auf die Straße.

Im Frühjahr 2017 kommt er auf die Straße.

Dass unter den strahlenden Lackschichten nicht nur gewichtsreduzierende Maßnahmen, sondern auch völlig neue Wege in puncto Design eingegangen wurden, ist hingegen schon auf den ersten Blick zu erkennen. Wer den neuen Land Rover Discovery zum ersten Mal sieht, denkt zwangsläufig: Er sieht zwar ganz anders aus als sein Vorgänger - aber er ist dennoch unverkennbar ein Discovery. Gerry McGovern, Land Rover Chief Design Officer, erklärt es so: "Die Studie Discovery Vision Concept hat die Richtung vorgegeben - hin zu einem radikal neuen Aufbruch für das Design der Discovery-Familie. Jetzt haben wir die Ideen der Studie zur Serienreife gebracht. Es entstand ein wohlproportionierter und überaus vielseitiger Familien-Geländewagen, der unseren Kunden ein überzeugendes Angebot unterbreitet." Und Massimo Frascella, Creative Director Exterior, ergänzt gern: "Wir haben wichtige Elemente der Discovery-DNA erhalten, wie die Stufe im Dach oder die charakteristische Form der C-Säulen. Wir haben diese Details für das 21. Jahrhundert neu aufbereitet, sodass die Neuentwicklung eindeutig als Discovery erkennbar bleibt."

Der seit 27 Jahren auf dem Markt befindliche und von seinen Fans gern Disco genannte Land Rover ist aber nicht nur in puncto Außenhaut im 21. Jahrhundert angekommen. Ein kleiner Hinweis darauf sind sein Active Key, bis zu neun USB- und sechs Zwölf-Volt-Buchsen sowie ein 4G-Wifi-Hotspot für bis zu acht Endgeräte. Auf den bis zu sieben und sowohl per Knopfdruck, Touchscreen als auch per Smartphone umlegbaren Sitzen der zweiten und dritten Reihe können nicht nur Erwachsene einfach nur Platz nehmen. Sie können sich zudem noch ihren Allerwertesten erhitzen lassen. Der Land Rover Discovery bietet auf jedem Sitzplatz eine Sitzheizung. Gleichzeitig können bis zu fünf Isofix-Kindersitze installiert werden. Die Theaterkonfiguration der Sitzreihen, sprich je weiter hinten, desto höher wird gesessen, macht zudem deutlich, dass der traditionelle Knick im Dach nicht nur dem Design, sondern auch dem Komfort dient. Über zu wenig Platz darf sich im Innenraum des Disco zumindest niemand beklagen. Erst recht nicht, wenn es um die Kofferraumbelegung geht. Bis zu 2.500 Liter Gepäck passen hinter die erste Sitzreihe. Sind fünf Personen auf die ersten beiden Sitzreihen verteilt, sind immer noch 1.231 Liter zum Beladen verfügbar. Damit das Beladen und Einsteigen etwas einfacher ausfällt, senkt sich die Karosserie um bis zu vier Zentimeter ab.

Gleichzeitig wurde die Bodenfreiheit um 4,3 Zentimeter auf nun 28,3 Zentimeter angehoben. Und auch die Wattiefe hat sich signifikant erhöht. Sie beträgt nun 90 Zentimeter. Da können die beiden Pferde im bis zu 3,5 Tonnen schweren Anhänger schon mal nasse Hufe bekommen. Um den Vierbeinern möglichst schnell wieder Auslauf zu gewähren, verfügt der neue Land Rover Discovery über einen erweiterten Anhängerassistenten, der das Rangieren zum Kinderspiel werden lässt. Wird hingegen weiterhin durch Schnee und Matsch pilotiert, sorgt das Terrain Response 2-System entweder per gewähltem Programm oder selbst im Automatikmodus für einen sorgenfreien Vortrieb. Für den Antrieb kommen drei Diesel- und ein Benzinmotor zum Einsatz. Der mit 180 PS schwächste Dieselmotor holt seine Kraft aus einem zwei Liter großen Vierzylindermotor. Sein Spritverbrauch: 6,0 Liter auf 100 Kilometer. Mit 6,3 Litern nur unwesentlich durstiger kommt der 240 PS und 500 Newtonmeter starke Sd5-Vierzylinder mit zwei Turboladern aus. Der Top-Diesel, bei Land Rover Td6 genannt, holt 258 PS und 600 Newtonmeter aus sechs Zylindern. Der einzige Benziner ist ein 3,0 Liter großes V6-Aggregat mit 340 PS und 450 Newtonmeter, die er an bis zu 22 Zoll große Räder weiterleitet.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.