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Mercedes EQT Familienausflug

Mercedes EQT 2021
Mercedes EQT 2021
© press-inform - das Pressebuero
Mercedes bringt das Schwestermodell des Renault Kangoo als hauseigene T-Klasse und liefert gleich noch die Elektrovariante nach. Dabei müssen sich die Familien etwas länger gedulden als die Gewerbetreibenden.

Einmal mehr war Renault seinem schwäbischen Kooperationspartner eine stattliche Nasenlänge voraus und kommunizierte nicht allein eine neue Variante des neu aufgelegten Familienmodells Kangoo, sondern unterstrich, dass dieser erstmals auch eine Elektroversion bekommen wird. Das gleiche Paket gibt es bald auch aus dem Hause Daimler, denn wie schon in der Vorgängergeneration des Mercedes Citan wird es für Privat- wie Gewerbekunden eine Sternenlösung geben. Die Gewerbeversion trägt ab Ende des Jahres wieder den Namen Mercedes Citan, der in seiner Vorgängergeneration wegen der sichtbar hohen Menge von Gleichteilen und eines desolaten Crashtests in die Kritik geraten war. Die Privatkunden sind in einer optisch leicht abgewandelten Variante unterwegs, die auf den Namen Mercedes T-Klasse hören wird - Marktstart ist jedoch erst im zweiten Quartal kommenden Jahres. Dass die etwas schicker und nobler sein wird als das an sich baugleiche Modell mit dem Renault-Rhombus zeigt der Mercedes EQT, der als seriennahe Studie nunmehr seine Premiere in schicken schwarzen Hochglanzlack und mit schmucken 21-Zöllern feiert.

Der Familienvan im bekannten Skischuhdesign wird mit zwei Radständen und somit in zwei Karosserielängen als Fünf- und Siebensitzer verfügbar sein. "Mit der kommenden T-Klasse erweitern wir unser Portfolio im Small-Van-Segment. Damit sprechen wir Familien und freizeitaktive Privatkunden jeden Alters an, die viel Platz und maximale Variabilität brauchen, aber nicht auf Komfort und Stil verzichten wollen", sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes Vans. Die Studie des EQT ist auf der verlängerten Plattform unterwegs und somit 4,94 Meter lang und 1,82 Meter hoch. So gibt es viel Platz für drei Sitze in der zweiten Reihe und zwei ausklappbare Sitze im üppig dimensionierten Laderaum, wo zumindest zwei Kinder sitzen können. Der Einstieg in den Fond geschieht über zwei große Schiebetüren, die ebenso wie die weit aufschwingende Heckklappe das Be- und Entladen einfach werden lassen.

Das Cockpit präsentiert sich etwas überraschend nicht mit den beiden großen Flachbildschirmen, wie man diese von Daimler-Modellen auf der Frontantriebsplattform wie der Mercedes A- oder GLA-Klasse kennt. Stattdessen gibt es Schalter und Bedienelemente aus dem Hause Renault mit analogen Runduhren und einem zentralen Multifunktionsbildschirm, über den sich jedoch das MB-UX-System bedienen lässt. So gelangen auch Echtzeit-Verkehrsdaten und Updates ins Fahrzeug. Auf den Markt kommt die neue Mercedes T-Klasse als Zwilling der Gewerbeversion Anfang kommenden Jahres.

Die Elektroversion dürfte noch bis Ende 2022 / Anfang 2023 auf sich warten lassen. Die elektrische Reichweite sollte identisch mit der des elektrischen Renault Kangoo sein; diese ist aktuell mit rund 260 Kilometern in Aussicht gestellt. Das wäre speziell für Privatkunden eine überaus schmale Nummer. Daher nicht auszuschließen, dass es wie bei den meisten Elektromodellen eine zweite Variante mit mehr Reichweite geben wird, die dann über 400 Kilometern liegen könnte. Das Ladevolumen dürfte ebenfalls identisch mit dem Renault Kangoo sein. Dieser bietet je nach Version ein Ladevolumen zwischen 3,3 und 4,9 Kubikmetern. Wahlweise wird es neben dem Elektromodell des EQT für die T-Klasse Diesel- und Benzinversionen mit einem Leistungsspektrum von 75 bis 150 PS geben.

pressinform

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