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Yamaha Motobot: Dieser Roboter macht die Rennstrecke unsicher

Motorradfahren erfordert mehr Routine als Autofahren: Neben dem Straßenverkehr ist das Handling der Maschine eine Herausforderung. Umso erstaunlicher, dass Yamaha jetzt ein selbstfahrendes Motorrad vorstellt. 

Roboter in Eile - der Yamaha Motobot

Roboter in Eile - der Yamaha Motobot

Apple und Google forschen seit geraumer Zeit an selbstfahrenden Autos. Tesla spendiert dem Modell S neuerdings einen Autopiloten, warnt seine Kunden aber ausdrücklich davor, diesen im öffentlichen Straßenverkehr zu benutzen. Luft nach oben ist beim selbstfahrenden Auto vorhanden. Allen Konzepten gemeinsam sind die bisher vier Räder, auf denen die Fahrzeuge rollen.

Macht schon mal eine gute Figur.

Macht schon mal eine gute Figur.


Nun steigt auch ins Geschäft mit der künstlichen Intelligenz auf Rädern ein und bringt ein unbemanntes Zweirad auf die Straße. Die Japaner haben auf der Tokyo Motor Show einen "Motobot" vorgestellt – halb Motorrad, halb Roboter. Basisfahrzeug ist die R1M, ein Supersportler am oberen Ende der Yamaha-Modellpalette.

Was soll das?

Ein ist (zumindest hierzulande) in erster Linie ein Spaßgerät – der Einsatz als ernstzunehmendes Verkehrsmittel steht hinten an. Wozu tüftelt man also an einem automatischen Chauffeur? Yamaha selbst nennt als Grund relativ unkonkret eine Erhöhung der Sicherheit. Man wolle aus den Erkenntnissen des Motobots lernen und die wichtigsten Erkenntnisse bei späteren Modellen in die Serie übernehmen.

Was kann der Motobot?

In einem Video zeigen die Japaner, wie der menschlich anmutende auf der Rennmaschine sehr vorsichtig durch die Gegend rollt – hinsichtlich der Fahrdynamik noch nicht wirklich beeindruckend. Zumal das ganze offensichtlich auf einem abgesperrten Gelände stattfindet. Aber auch bei Motorradfahrern aus Fleisch und Blut  ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wie geht es weiter?

Die Ziele sind ehrgeizig. Valentino Rossi ist mit sagenhaften neun WM-Titeln einer der besten Motorradfahrer aller Zeiten. Auf einer Produktseite wirft Yamaha die Frage auf, wie nah der Motobot dem italienischen Star kommen kann. Man gibt sich dafür allerdings Zeit. Ziel für 2015: 100 Km/h und das Durchfahren eines einfachen Slalom-Kurses. 2017 soll der Roboter dann schon mit 200 Sachen über die Rennstrecke donnern. Im Jahr 2020 will man erste neue Systeme aus dem Motobot-Projekt in die Serienfertigung übernehmen.


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