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Rolls-Royce Phantom VIII: A King is born

Es kommt nicht alle Jahre vor, dass Rolls-Royce ein neues Auto vorstellt und selbst wenn, schon gar nicht einen neuen Phantom. Seit der Erstauflage im Jahre 1925 gilt die Prunkkarosse als das wohl beste Auto der Welt - auch in der achten Modellgeneration?

Rolls Royce Phantom VIII 2018

Rolls Royce Phantom VIII 2018

Die britischen Royals fahren ihn ebenso wie Popstar Robbie Williams, zahllose Hollywood-Sternchen, New Yorker Rapper oder vor Jahrzehnten Musicalstar Fred Astaire - den legendären Rolls-Royce Phantom. Für viele ist die Luxuslimousine seit über 90 Jahren das Maß aller automobilen Dinge. Doch so sehr sich in der Automobilindustrie derzeit ein Paradigmenwechsel einleitet; ein Phantom bleibt das, was er schon immer war: ein absolutes Topmodell für die Schönsten der Schönen, die Reichsten der Reichen und die Mächtigsten der Mächtigen. Optisch orientiert sich die achte Phantom-Generation dabei stark an dem Vorgängermodell, der als Generation VII im Jahre 2003 - erstmals von BMW entwickelt - auf Straßen und Showbühnen dieser Welt glitt. Das neue Doppelpack aus Rolls-Royce Phantom und dem Phantom EWB (Extended Wheelbase) kostet mindestens 446.250 bzw. 535.500 Euro.

A King is born
Rolls Royce Phantom VIII 2018

Rolls Royce Phantom VIII 2018

"Die Vorstellung eines neuen Rolls-Royce ist jeweils ein ganz besonderer Moment für die BMW Group. Dieser spezielle Anlass ist noch bedeutender, wir präsentieren den neuen Phantom - das Rolls-Royce Flaggschiff, das weltweit führende Luxusgut", so Peter Schwarzenbauer, Rolls-Royce Chairman, "der neue Phantom ist selbstbewusster Ausdruck unserer umfassenden Design-, Entwicklungs- und Bespoke-Kompetenz. Die BMW Group ist der Zukunft von Rolls-Royce Motor Cars verpflichtet und gleichzeitig stolz auf das, was diese großartige Marke seit ihrer Zugehörigkeit zum Unternehmen bereits erreicht hat." Generation zwei unter bayrischer Federführung hat sich viel Zeit gelassen. Optisch gibt es bei den beiden Varianten mit normalem und langem Radstand überraschend deutliche Anleihen zum seit 2003 produzierten Vorgänger. Jedoch wirken Gesicht und Heck kraftvoller und markanter als bisher. Der mächtige und nochmals höhere Kühlergrill ist erstmals in die Frontgestaltung integriert und Kühlerfigur Emily strahlt so noch imposanter auf ihre Umgebung herab. "Der neue Phantom verneigt sich vor seinem Design-Erbe, während er zugleich mit einem modernen und anregenden Auftritt die nächste Ära des Royce-Royce Designs einläutet", erläutert Rolls-Royce-Chefdesigner Giles Taylor.

Innen gibt es ebenfalls deutliche Parallelen zum Vorgänger. Animierte Instrumente und zentraler Multifunktionsbildschirm wirken im Vergleich zu den großen Repräsentanzflächen in Türtafeln oder Mittelkonsole recht klein. Klimabedienung und Taster lassen den Sprung in die automobile Neuzeit nach wie vor aus und der zentrale Dreh-Drück-Steller ist nach wie vor nur aus der Mittelkonsole ausklappbar. Neu ist eine frei konfigurierbare Galerie-Freifläche im Armaturenbrett vor dem Beifahrer. Hier können in Absprache mit der hauseigenen Bespoke-Abteilung ganz nach Kundenwunsch Kunstwerke, Familienwappen oder dreidimensionale Kleingegenstände in das Armaturenbrett eingebracht werden. "Im 18. Jahrhundert waren Miniaturen zeitgemäße und wertvolle Kunstobjekte, die es ihren Besitzern erlaubt haben, Bilder von ihren Lieben auf Reisen mit sich zu tragen", erklärt Kreativkopf Giles Taylor, "ich war begeistert von diesem Ansatz, Kunst und Reisen. Jetzt können das auch unsere Kunden genießen." Der Fokus der meisten Kunden liegt ohnehin nicht in der ersten Reihe, sondern im bekannt opulenten Phantom-Fond. Hier lassen sich wie gewohnt Sitze elektrisch einstellen, klimatisieren, dazu Rollos, Entertainmentfunktonen oder die Klimatisierung bedienen. Um den Aufenthaltswert noch zu steigern gibt es ebenfalls vom aktuellen 7er BMW entliehen erstmals beheizte Armlehnen vorne und hinten.

Über Leistung spricht man im Hause Rolls-Royce nur überaus ungern. Die Ahnen der Marke entgegneten dabei gerne ebenso charismatisch wie inhaltsleer - "mehr als ausreichend". Doch der 460 PS starke V12 des Vorgängers war angesichts der mehr als zweieinhalb Tonnen Leergewicht und des zunehmenden Leistungsdrucks im Laufe der Jahre unter Druck geraten. Der 6,8 Liter große Zwölfzylinder bekam daher mittels zwei Turboladern eine Leistungssteigerung auf immerhin 420 kW / 571 PS und ein gigantisches Drehmoment von 900 Nm bei beeindruckend niedrigen 1.700 U/min.

Nach Jahren der Hightech-Enthaltsamkeit steigt der neue Phantom als erster Rolls-Royce in die automobil vernetzte Zukunft ein. Zu den längst überfälligen Assistenzsystemen gehören unter anderem ein Aufmerksamkeits-Assistent, ein Vier-Kamera-System mit Panoramaperspektive, der Rundumblick mit virtueller Vogelperspektive, Nachtsicht-Assistent, aktive Geschwindigkeitsregelung, Auffahr-, Personen-, Querverkehr-, sowie Spurverlassens- und Spurwechselwarnung, ein hochauflösendes Head-Up-Display und WLAN-Hotspot. Stars, Sternchen, Könige und Kaiser werden wieder auf den neuen Phantom fliegen und mit ihm wie auf einem ebensolchen Teppich durch die automobilen Lüfte schweben.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.