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Amphibien-Fahrzeug: Sie wollten Flutopfern mit ihren Riesenbuggys helfen - aber ein Polizist stoppte sie

Mit ihren riesigen Buggys verteilten Jared Kirkendoll und Scott Green im überschwemmten Texas Lebensmittel und retteten Flutopfer. Bis ein Polizist die Hilfe stoppte. Jetzt versinkt das Police Departement in Protestmails.

Diese Buggies konnte die Flut nicht aufhalten.

Diese Buggies konnte die Flut nicht aufhalten.

Halb Houston ist überflutet, viele Wohnhäuser stehen unter Wasser, aber auch trockene Regionen sind kaum zu erreichen, weil Flutzonen und höher gelegene Gebiete einen Flickenteppich bilden. Am besten kommt man mit einem Fahrzeug voran, dass sich im Wasser und auf der Straße bewegen kann.

Jared Kirkendoll und Scott Green besitzen solche Mobile: Riesige Buggys, die mit ihren Breitreifen durch Sümpfe und Flussläufe fahren können. Benutzt werden sie für Touristen-Ausflüge. Fahrer und Gäste sitzen auf einer Plattform – circa zwei Meter über dem Boden. Problem nur: Die beiden leben in Ilinois. Also packten sie zwei Fahrzeuge auf einen Anhänger und fuhren 16 Stunden, bis sie in der Stadt Vidor im Katastrophengebiet angekommen waren.

Dort wollten sie Menschen und Lebensmittel transportieren. Die Eingeschlossenen nahmen die Hilfe gern an – aber ein schlecht gelaunter Polizist stoppte ihren Einsatz nach ein paar Tagen. Er hielt den Buggy an und befahl Kirkendoll zu halten und auszusteigen. Begründung: "Weil ich es angeordnet habe." Kirkendoll reagierte auf den aggressiven Ton: "Schreien Sie nicht, wir versuchen nur zu helfen." Das nutzte aber nichts, der Polizist beschied ihm: "Wir wissen es zu schätzen, dass Sie hier sind, aber wir haben genug Hilfe." Er musste die Stadt verlassen.

Empörung im Netz 

James Hartwell hatte die ganze Szene aufgenommen und auf Facebook geteilt: "Das hat gerade stattgefunden. Jared Kirkendoll und Scott Green wurde eben gesagt, dass sie Vidor verlassen müssen, weil sie hier nicht gebraucht werden. Aber dabei leisten sie mehr als alles, was die Polizei hier macht. Das ist der größte Mist, von dem ich je gehört habe. Verrückter Machtmissbrauch. Sie helfen Menschen und werden dann so behandelt. Wie ihr sehen könnt, war das ein totales Ar__ch."

Die Buggies werden verladen.

Die Buggies werden verladen.

 

Später postete Kirkendoll einen Kommentar dazu: "Wir haben den Menschen geholfen und brachten Wasser und Vorräte zu den Menschen." Kurz darauf verließen die beiden Texas: "Leider ist es an der Zeit, dass wir wieder nach Norden fahren. Es war eine Erfahrung, die Worte nicht beschreiben können. Ich habe noch nie zuvor in meinem Leben so viel Dankbarkeit und Liebe gesehen." 

Das Video sorgte für einen Sturm der Entrüstung. Auf Facebook postete die Polizei von Vidor, dass der Beamte auf dem Video nicht zu ihnen gehöre. Sie seien den Freiwilligen sehr dankbar. Beschwerden möge man bitte nicht an sie, sondern direkt an die Polizei von Orange County richten.

Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.