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Autosalon Genf 2009: "Krisen sind Kriege"

Hektik, Kostendruck und vertane Chancen. In Zeiten der Krise reagieren manche kopflos. Volkswagen sieht dagegen eine gute Gelegenheit, an Kraft noch zuzulegen. Für die Medien wurden in Genf die Öko-Modelle ausgestellt, fürs Publikum werden die PS-Giganten aufgebahrt.

Von Frank Janßen

"Krisen sind wie Kriege", sagte Carl H. Hahn, 82, VW-Chef von 1982 bis 1992. "Sie haben neue Technologien immer beschleunigt." Doch von Krise war auf dem Genfer Autosalon zumindest auf den ersten Blick wenig zu spüren. Vielmehr war Hetze angesagt. Denn der eng getaktete Pressekonferenz-Terminkalender sah solche Firmenauftritte von morgens 8.00 Uhr bis abends 18.00 Uhr ohne große Pausen vor.

Kurz war die Nacht nicht nur für die Berichterstatter, auch bei Vertretern aus der ersten Garde der Aufsichtsräte, Mitbesitzer oder Manager klingelte der Wecker sehr früh. Zum Beispiel war hübsch anzusehen, wie die Prozession der Herren Ferdinand Piëch, Wolfgang Porsche und Martin Winterkorn samt Gefolge von einem Stand des Volkswagen-Konzerns zum nächsten zog. Von VW erst zu Seat und Skoda, dann zu Bentley, Lamborghini und Audi. Ein Messerundgang im Kleinen, wie ein Spaziergang im eigenen Park.

Punktlandung Polo

Bei VW stand der neue Polo im Zentrum der Botschaft und hier vor allem die Sparversi-on Blue Motion mit einem Verbrauch von 3,3 Litern auf 100 Kilometern sowie einem CO2-Ausstoß von nur 87 Gramm. Carl H. Hahn, der nach eigener Darstellung seit 1950 keine Auto-Messe verpasst hat, sagte stern.de zum Polo: "Dieses Auto kommt auf die Hundertstel Sekunde genau." Ein kleines Fahrzeug mit sparsamem Dieselantrieb sei genau die richtige Antwort auf den schlappen Markt. Ebenso sei dieser Wagen auch ein Kontrapunkt zu Elektroautos und Hybridantrieb. Hahn: "Die Japaner sind bei diesen temporären Hilfsmitteln sehr gut. Aber wir sollten uns davon nicht ins Bockshorn jagen lassen."

Wer gegen Mittag zu Toyota hinüberschlenderte, erlebte eine Überraschung: Keine Fernsehkameras, keine Menschentraube, nichts. Der weltgrößte Autokonzern, einer der finanzstärksten obendrein, hatte seine Pressekonferenz kurzfristig abgesagt. Dabei standen zwei nagelneue Modelle bereit, der europäischen Öffentlichkeit präsentiert zu werden: Das Hybridauto Prius in seiner dritten Generation und der neue Minivan Verso. Die Annullierung war umso erstaunlicher, als Toyota im vergangenen Jahr keine nennenswerten Neuheiten zu bieten hatte und eigentlich hungrig hätte sein müssen, dies nun mit Schmackes nachzuholen.

Wer nach einer Begründung für Toyotas Zurückhaltung suchte, wurde abgeblockt: "Wir hatten gestern Abend einen Empfang und wollten uns nicht wiederholen", sagte Tadashi Arashima, Vorstand bei europäischen Hauptquartier in Brüssel. Sagte es und zog von dannen. Ein Mitarbeiter vermutete "cost cutting" als Ursache, Kostenreduktion. Doch die Standmiete, ohne Zweifel der größte Posten im Messebudget, war ja bereits bezahlt. "Nicht nach zu vollziehen", kommentierte ein dritter Toyota-Mensch kopfschüttelnd die verschenkte Gelegenheit. Bei der Nobeltochter Lexus direkt nebenan ging der Messeauftritt dagegen wie geplant über die Bühne.

Auch bei Volkswagen war der erste Messetag eine Ausnahmeveranstaltung, stand doch der gesamte Auftritt im Zeichen der Baumstreichler - öko, wohin das Auge auch blickte: Sparpolo, Eco-TSI und Blue Motion; dagegen kein Touareg, kein Tiguan, kein Phaeton. Doch keine Sorge: "Das wird für die Publikumstage alles wieder geändert", sagte eine Standmitarbeiterin. Eine grüne Show also für die Medien.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(