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Autosalon Genf: Die Abwrackprämie wirkt - negativ

Zu Beginn der Automesse in Genf sieht es düster aus in der Branche. Nach dem Jahr der Abwrackprämie werden deutlich weniger Autos verkauft. Die Industrie antwortet mit weiterhin hohen Rabatten.

Von Gernot Kramper

In dieser Woche feiert sich die Autobranche auf der Messe in Genf. Dort werden attraktive Modelle vorgestellt. Dieses Mal nicht nur in den Sparten unverkäufliche Versuchsfahrzeuge, PS-Tiger oder Edel-Limousinen, sondern auch in den Segmenten, die tatsächlich gekauft werden. Aber so gelungen die neuen Modelle wie der Opel Meriva oder der Audi A1 auch sein mögen, sie werden die unbefriedigende Situation im Verkauf nicht ändern.

In Deutschland wirken mehrere Faktoren. Die Krise ist im Kopf der Konsumenten angekommen, sie halten sich beim Kauf zurück. Das Strohfeuer "Abwrackprämie" ist runtergebrannt, der Bestand an Kleinwagen im Moment so neu wie noch nie, entsprechend gering ist der Appetit auf kleine Wagen. Die These, dass sich im Jahr 2009 ein Nachfragestau nach größeren Wagen gebildet haben müsste, hat sich bislang nicht bewahrheitet. Auch die Nachfrage nach größeren Autos zieht nicht an. Vermutlich haben viele Kunden im Abwrackboom ein Downgrading vollzogen. Sie sind von der alten Mittelklasse zum neuen Kleinwagen gewechselt. Zudem hat die Rabattities des letzten Jahres das Preisgefüge nachhaltig erschüttert. Der Kunde ist nicht mehr bereit, Listenpreise zu akzeptieren, er erwartet Nachlässe. Und diese bekommt er auch geboten.

Weniger, aber höhere Rabatte

Die aktuelle Preis-Studie Februar 2010 des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen hat im Februar einen Rückgang der Verkaufsförderungsaktionen festgestellt, dabei wurden aber die Aktionen mit niedrigen Rabatten zurückgefahren, während die Zahl der Aktionen mit großen Preisvorteilen weiter angestiegen ist. Spitzenwert ist jetzt ein Preisvorteil von über 40 Prozent beim Peugeot Partner. Im Angebot "Der Easy Drive Tarif" gibt es ihn im Leasing mit 0 Euro Anzahlung für 139 Euro im Monat inklusive Wartung. Für Familien oder Personen mit großem Transportbedarf und ohne Interesse an Fahrdynamik ist der Partner ein interessantes Modell. Er und seine weitgehend baugleicher Bruder Berlingo sind in der zweiten Generation so gewachsen, dass nur echte Lieferwagen wie ein T5 deutlich größer ausfallen. Vergelichbar ist auch der Kangoo, der allerdings nicht vom selben band rollt.

Die Zahl der Verkaufsaktionen hat zwar abgenommen, für den Kunden ist aber wichtiger, dass die Rabatthöhe gestiegen ist. Im Februar gab es vier Aktionen mit Preisvorteilen über 30 Prozent und 14 weitere mit Rabatten zwischen 20 und 30 Prozent. Vor allem Importeure drücken ihre Modelle über Preisaktionen in den Markt. Besonders offensiv geht Peugeot vor. Mit dem Leasingangebot "Der Easy Drive Tarif" räumt Peugeot die höchsten Preisvorteile ein. Aber auch der Fiat Panda lockt mit 3.700 Euro oder 38,2 Prozent Preisvorteil. Beim Honda Jazz gibt es 36,2 Prozent und beim Peugeot 207 Nachlässe von über 30 Prozent.

Abwärtsspirale durch Billig-Leasing

Gerade mit den billigen Leasingangeboten setzen die Importeure eine langfristige Spirale nach unten in Gang. Die Fahrzeuge stehen nach drei oder vier Jahren erneut auf dem Hof und werden sich nicht zu den kalkulierten Restwerten verkaufen lassen. Im Moment halten sich deutsche Autobauer bei den Verkaufsförderungsaktionen insgesamt zurück. Volkswagen offeriert weiterhin seine "All-Inclusive"-Angebote, die in der Spitze beim VW Fox einen Preisvorteil von gerade einmal 14,5 Prozent einräumen. Noch zurückhaltender ist Opel. Dort beträgt der höchste Preisvorteil bei offenen Aktionen 14 Prozent für das Sondermodell Corsa "111 Jahre Opel".

ADAC-Test: Viele Rastplätze nur mangelhaft

Neben den offenen Rabatten bei Neuwagen setzen immer mehr Hersteller auf den verbilligten Verkauf von Kurz- oder Tageszulassungen. Der Anteil der sogenannten taktischen Zulassungen am Gesamtmarkt beträgt im Januar 28,9 Prozent. Bei Chevrolet wurden sogar 65 Prozent aller Zulassungen im Januar als taktische Zulassungen in den Markt geschoben, bei Subaru waren es 60 und bei Daihatsu ebenfalls 60 Prozent. Innerhalb kürzester Zeit landen diese Schnäppchen dann stark verbilligt beim Kunden.

Die kleinen Tricks der Billig-Heimer

Unter den offiziellen Preisaktionen finden sich allerdings "Blender", die beworbenen Rabatte gelten dann ausschließlich für das beworbene Modell – etwa die Basisausstattung. Diese Lockangebote holen die Kunden zu den Händlern, aber schon geringste Abweichungen bei der Bestellung können zu drastisch schlechteren Konditionen führen. Hier muss der Kunde einen kühlen Kopf bewahren und sich entweder für das Lockangebot mit sehr magerer Ausstattung entscheiden oder aber seine Entscheidung für das Modell insgesamt noch einmal überdenken. Wegen eines mittelprächtigen Rabattes muss sich der Kunde heute nicht für ein bestimmtes Modell entscheiden.

Bei weitgehend frei konfigurierbaren Modellen kann man derzeit bei Internetvermittlern stattliche Rabatte ohne Verhandlungsstress einstreichen. Das CAR-Center Automotive Research ermittelte bei den 25 meistverkauften Fahrzeugen in Deutschland im Durchschnitt einen Rabatt von 16,3 Prozent beim Kauf über einen Internetvermittler. Bei einem Bestseller wie dem Golf VI Trendline 1.4 lässt sich so ein Rabatt von 19,4 Prozent erreichen, bei einem Ford Focus sind es 23,3 Prozent.

Anm/Korr: Der Renault Kangoo ähnelt als Typ dem Gespann Berlingo/Partner zwar, ist aber nicht weitgehend baugleich

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(