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Autowerbung: Brüsseler Reklame-Schere

Geht es nach dem Europäischen Parlament ist demnächst Schluss mit dem Spaß in der Autowerbung. Fahrfreude zu suggerieren, will man verbieten, dafür sollen 20 Prozent der Autowerbung für Verbrauch und CO2-Emmissionen reserviert werden. Den Medien droht der Rückzug der Branche aus der klassischen Werbung.

Von Christoph M. Schwarzer

Ist Autofahren so gefährlich wie Rauchen? Sollten die Forderungen des Europäischen Parlaments umgesetzt werden, kann man diesen Eindruck gewinnen. Dann würden nämlich 20 Prozent jeder Werbefläche oder –zeit in Zeitschriften, Internet, Radio und TV für gesetzliche Warnhinweise reserviert: Achtung, das Fahren dieses Autos trägt mit 163 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer zum Klimawandel bei! Beim Konsum dieses Fahrvergnügens werden 6,8 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbraucht!

Das sei eine Quasi-Enteignung, sagt Volker Nickel vom Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW). Seine Begründung: Die "Zwangsangaben" würden mit dem Geld der Unternehmen bezahlt, die Werbung in den Medien schalten. Auf diese Weise missbrauche das Europäische Parlament die Werbung, um ihre ureigenen politischen und erzieherischen Botschaften unters Volk zu bringen. "Es gibt bereits Drohungen der Autohersteller, sich ganz aus der klassischen Werbung zurückzuziehen und sie durch andere Maßnahmen zu ersetzen."

Was halten Sie von den Warnhinweisen in der Autoreklame?

Werbe- und Pressefreiheit bedroht

Und weil Autowerbung nach den Prospekten mit den aktuellen Lebensmittelangeboten das zweitgrößte Kuchenstück bei den Einnahmen ausmachen, sei nicht nur die Werbe-, sondern auch die Pressefreiheit bedroht, so Nickel: "Die Vielfalt in den deutschen Medien wird durch das Geld aus der Werbung gesichert." Der Chef des ZAW, Michael Kern, geht noch ein Stück weiter. Er nennt die Forderungen aus Brüssel eine "neosozialistische Versuchsanordnung" aus dem "EU-Babylon", gegen das sich die Werbewirtschaft mit besserem Lobbying verteidigen müsse. Die zurückhaltende "Appeasement-Politik" großer Unternehmen fände er problematisch, berichtet die Fachzeitschrift "Werben & Verkaufen".

Freiwilliger Gefühlsverzicht

Neben der genannten 20-Prozent-Verpflichtung hat das Europäische Parlament noch eine zweite Idee. Die Kreativen in den Agenturen sollen einen freiwilligen Verhaltenskodex einhalten. Aggressive und dynamische Gefühle in Wort und Bild sollen verschwinden. Anzeigen, wie sie BMW zurzeit schaltet ("Adrnln"), könnten dann tabu sein. Zu viel Action, zu viel Spaß. "Solche Einschränkungen in der Werbeaussage würden die Agenturen zu besonders kreativen Ansätzen anregen", sagt Frank Zimmer, Chef vom Dienst bei der Fachzeitschrift "Werben & Verkaufen". Übersetzt: Etwaige Verbote lassen sich durch geschickt und schlau gemachte Werbung umgehen. An den Erfolg solcher Beschneidungen glaubt Zimmer darum nicht.

Wohlverhalten im Sinne Brüssels

Überhaupt, fragt Volker Nickel vom ZAW, "was bringt das alles?" Ein so aufwändiges Verbrauchsgut wie ein Auto werde nicht nur über Werbung verkauft. Da wären viel mehr Faktoren entscheidend, vom Gespräch im Showroom bis zum Small-Talk mit dem Nachbarn am Gartenzaun. Nickel sieht in den Forderungen des Europäischen Parlaments vor allem eins: Einen neuen Versuch, den Bürgern vorzuschreiben, wie sie leben sollen. "Verhaltet Euch so, wie wir das wollen und für richtig halten", das sei die versteckte, aber eindeutige Botschaft.

"Groß und deutlich"

Allem Protest aus der Werbewirtschaft zum Trotz gibt es Befürworter der geplanten Regelung. Rebecca Harms sitzt für die Grünen im Europäischen Parlament und kann die ganze Aufregung nicht verstehen: Ob es nun unbedingt 20 Prozent sein müssen, darüber ließe sich streiten, aber sie "legt Wert darauf, dass die Verbrauchsinformationen groß und deutlich sichtbar sind." Der Kraftstoffkonsum sei eben nicht nur eine Frage des Klimaschutzes. Er werde auch aus sozialer Sicht immer relevanter. Für immer mehr Menschen sei ein sparsames Auto die Voraussetzung zur Sicherung ihrer Mobilität und des Arbeitsplatzes. Darum sei eine Kennzeichnung des Spritverbrauchs, die wesentlich größer sei als das aktuelle Kleingedruckte, dringend notwendig: "Das als Angriff auf die Werbefreiheit zu bezeichnen, halte ich für absurd", so Harms.

Für grundsätzlich richtig hält auch Otmar Lell, Referent für Nachhaltigkeit und Verkehr beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, die Vergrößerung der Verbrauchszahlen und CO2-Emmissionen. "So groß und prominent wie beim Tabak muss das aber nicht sein." Er warnt davor zu "suggerieren, dass man mit Werbemaßnahmen das Problem in den Griff bekommt." Und für viele ist "das" Problem ohnehin der steigende Ölpreis.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?