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Ecocapsule: Schick, ökologisch und autark – die Kapsel für die Wildnis

Leben wie im Raumschiff. Das verspricht die Ecocapsule – sie sammelt Wasser und produziert eigenen Strom. Leider sieht die Kapsel nicht nur nach Weltraumfahrzeug aus – auch der Preis ist astronomisch.


Die Ecocapsule  verkauft eine traumhafte Vision der Unabhängigkeit.

Die Ecocapsule  verkauft eine traumhafte Vision der Unabhängigkeit.

Die Ecocapsule kommt aus der Slowakei und soll ein Leben in der Wildnis möglich machen. Bislang wird das autarke Design-Ei nur als Standmodell angeboten. Nun soll eine praktisches Anhänger-Version folgen. Die Ecocapsule sieht atemberaubend futuristisch aus. So, als wären Aliens gerade gelandet. Von außen erinnert die Ecocapsule an ein Ei und natürlich an die Stromlinienform der klassischen Airstream-Trailer. Allerdings ist die Kapsel sehr viel kleiner als die Wohnwagen aus den USA, in denen man durchaus wohnen kann.

High-Tech-Biwak

Die Kapsel dagegen ist eine Kreuzung von Hochgebirgs-Biwakschachtel und Mini-Wohnwagen. Sie besticht nicht allein durch ihr edles skandinavisches Design, sondern durch ihre ökologischen Features. In ihr soll ein autarkes Leben in der Wildnis möglich sein.Dafür wurde das Dach komplett mit Solarzellen bedeckt, daraus können maximal 600 Watt Strom gewonnen werden. Zusätzlich kann eine Windturbine ausgefahren werden, sie soll noch einmal 750 Watt liefern. Der Hersteller verspricht, die Turbine sei besonders leise. Unklar ist allerdings, ob auch die typischen Vibrationen von Mast und Turbinen vermieden werden können. Sie sind das Kardinalproblem beim Einsätzen von Windrädern beim Camping. Brauchwasser wird auf dem Dach gesammelt und nur sparsam verwandt: Das Kapsel benutzt eine Trockentoilette.

Stilechtes Interieur

Auch innen ist die Ecocapsule eine Schönheit. Die acht Qadratmeter des Innenraums beherbergen ein Bett, einen kleines Mini-Badezimmer, ein Tisch und eine Kochnische. Es soll genug Platz für zwei Erwachsene geben. Entworfen wurde die Ecocapsule bereits 2008. Im Jahr 2015 wurde die erste Baureihe zum Verlauf angeboten. Damals war die 1500 Kilogramm schwere Kapsel allerdings nur für den statischen Einsatz vorgesehen. Sie musste an Ort und Stelle mit Anhänger und Kran abgesetzt werden. Für 2017 wurde eine Variante als Anhänger angekündigt, sie wäre das Ideale Fahrzeug für Glamping-Freunde. Gleichzeitig soll in der zweiten Generation die Akku-Kapazität verbessert werden und eine Klimaanlage verbaut werden. 

Exklusiv bleibt das Vergnügen allemal, schon die Standvariante soll sagenhafte 80.000 Euro kosten.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.