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Individual Check II: Welcher Autotyp sind Sie?

Wie viel Auto soll es schon sein, damit Sie sich wohlfühlen? Wollen Sie sparen oder wollen Sie angeben oder wollen Sie für kleines Geld ganz vorne sein?

Von Gernot Kramper

Nutzwert-Purist

Ist das Auto für Sie nur ein Gebrauchsgegenstand? Zählt allein der Nutzwert? Dann wird die Entscheidung einfach. In den meisten Fällen reicht dann ein Fahrzeug vom Schlage eines Skoda Fabia (Ein bis zwei Personen als Fließheck, für drei Personen den Kombi) oder eines Skoda Octavia Kombis (Vier Personen) vollkommen aus. Ob Sie sich nun für einen Skoda oder einen Opel, Fiat oder Ford entscheiden, so oder so dürften die Anschaffungskosten sich zwischen 12.000 Euro und maximal 20.000 Euro bewegen.

Die "Extraliste" dürfte kaum Verlockungen für Sie bereithalten. Alufelgen, Sportfahrwerk, Dekorpakete usw. kosten viel und nützen wenig. Für Carbonblenden, Lederausstattung gilt das gleiche. Ein einfaches CD-Radio tut es auch, ebenso eine manuelle Klimaanlage, eine zugfreie Mehrzonen-Automatik ist ein teuer Luxus.

Dennoch lohnt sich ein Blick in die Ausstattungsliste. Die Basismodelle in den kleinen Klassen sind häufig sehr nackt, die zweite Ausstattungslinie liefert dagegen eine sinnvolle Basisausstattung zu einem moderaten Mehrpreis. Darauf sollten Sie bei aller Sparwut aber achten. Unfallverhinderer ESP, Radio und CD, geteilt umlegbare Rückbank, Klimaanlage

Mainstreamer

Ein Auto muss Ihr Ego nicht aufbauen, aber sie wollen umgekehrt auch nicht dumm auffallen. Sie wollen nicht mehr als nötig ausgeben, aber sie wollen aber auch nicht als einziger in der Firma oder in der Siedlung mit einem Dacia Logan aufkreuzen. So denken viele, nur zugeben mag es keiner. Und eigentlich befinden Sie sich in einer denkbar dummen Situation. Im Vergleich zum sparsamen Nutzwert-Puristen müssen Sie mit deutlich höheren Kosten rechnen, ohne dass aus den Mehrausgaben Spaß und ein gehobenes Lebensgefühl resultieren. Dafür können Sie geordnet vorgehen. Machen Sie sich bewusst, welches Level in Ihrer Referenzgruppe herrscht. Fahren Ihre Freunde und Kollegen eher Premiummarken wie BMW oder solide Massenhersteller wie VW oder günstige Importe wie Seat oder Hyundai? Ein weiteres Kriterium für den goldenen Mittelwert bietet die Zulassungsstatistik vom Kraftfahrtbundesamt. Hier werden die Verkaufszahlen nach Segmenten aufgeschlüsselt. Wer keine eigenen besonderen Wunsch hegt, sollte sich durchaus an den gefragten Modellen orientieren. Da machen Sie kaum etwas falsch und stehen auch beim Wiederverkauf am besten da. Tipp: Wenn Sie einen Standart einhalten wollen, aber die Ausgaben unter Kontrolle halten möchten, sollten Sie die Ausstattung kritisch unter die Lupe nehmen. Gerade bei Premiummarken ist die Spanne zwischen dem Basismodell und der teuersten Variante enorm groß. Überlegen Sie auch, ob es nicht eventuell ein Modell kleiner sein kann. Einem jungen Mann steht auch ein sportliches 1er Coupé sehr gut. Im Vergleich zum 5er oder X3 ist man aber sehr kostenbewusst unterwegs

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Statusbetont

Das Auto als Statusobjekt. Das mag kaum jemand zugeben, aber ohne Frage ist Status ein wichtiges Kaufkriterium. Um darzustellen, welchen gesellschaftlichen und finanziellen Status man einnimmt, eignet sich ein Auto besonders gut. Man sieht den Wagen sofort und jeder kann ihn einsortieren. Maßgefertigte Schuhe und handgemachte Uhren kann dagegen nur ein Kenner eintaxieren. Wenn Ihnen diese Art von Ansehen etwas wert ist, sollten Sie auch dazu stehen. Wenn Sie sich etwas gönnen wollen und gönnen können, sind Sie der liebste Kunde der Autoindustrie - an Angeboten wird es jedenfalls nicht mangeln

Hauptsache Fahrspaß

Fahrspaß gehört zu den klassischen Disziplinen des Autohersteller – kaum ein Autobauer, der nicht eine spezielle Sportmaschine im Angebot hat. Der Vorteil: Fahrmaschinen gibt es für (fast) jeden Geldbeutel. Das Angebot beginnt mit den typischen Rennsemmeln - hoch motorisierte Sportvarianten von Wagen der Polo-Klasse. Besonders bei den kleinen Modellen muss man zwischen Blendern und echten Sportlern unterscheiden. Typische Blender geizen nicht mit Spoilern und Rennsitzen haben aber einen vernünftigen Diesel unter der Haube und eine Spitzengeschwindigkeit von unter 200 km/h. Die Modelle sehen witzig aus, fahren auch ganz flott, sind aber von einem echten Sportwagen weit entfernt. Auf der anderen Seite stehen Motorengewächse wie der alte Renault Clio V6 oder ein Polo Cup. In der Kompaktklasse gibt es dezente Modelle wie einen Golf GTI, günstige wie einen Mazda MPS und Ungeheuer wie den Focus RS. Oberhalb dieser Preisregion gehört Fahrspaß zum Standard – wenn eine entsprechende Motorisierung gewählt wird. Neben den bekannten Sportwagen und den Sportvarianten wie "M" oder "AMG" sollten Puristen auch die Rallyevarianten wie den Subaru WRX Sti in Erwägung ziehen. Diese Wagen gehören nicht zu den teuersten im Markt und bieten eine ungeahnte "gefühlte" Sportlichkeit. Anders als die schnellen Wagen der großen Premiumhersteller nehmen sie wenig Rücksicht auf Komfort

Mehr PS als Geld

Wer mehr Auto haben möchte, als er sich leisten kann, steckt in einer dummen Situation: Mit allen Tricks wird ein teurer Wagen nicht günstiger als ein Fiesta. Dennoch gibt es Lösungen für das Problem. Sie können einen angejahrten Luxuswagen wählen. Preiskracher ist natürlich der Phaeton – wer bereit ist zwischen 35.000 und 50.000 Euro auszugeben, bekommt einen Traumwagen, der allerdings ein Imageproblem mit sich herumschleppt. Aber auch A8, 7er BMW und S-Klasse werden billiger, wenn schon der Nachfolger im Markt ist. Rechnen Sie es sich das Modell aber nicht zu rosig, alle Verschleißteile gehen mächtig ins Geld. Ältere Sportvarianten oder sportliche Exoten können da billiger sein. Wegen der großen Motoren und des befürchteten Spritdurstes geben ihre Preise gebraucht sehr stark nach. Wer einen Wagen nur für die Freizeit und nicht für den täglichen Weg zur Arbeit braucht, könnte auch alle Vernunft fallen lassen. Youngtimer, US-Cars und hoch motorisierte Exoten können zu überschaubaren Preisen gekauft werden. Dann fährt man einen Wagen, nach dem sich die Leute umdrehen. Aufpassen muss der Laie beim Kauf. Niemals sollte man ein Bastelfahrzeug mit wirrer Vorgeschichte kaufen, besser ist der Kauf bei einer Fachwerkstatt, die auch die weitere Wartung übernimmt

Trendsetter

Der Trend heißt alternative Antriebe. Gasfahrzeuge fahren unvergleichlich günstig, vom Image her, denkt man jedoch nur an Sparfüchse. Bleibt der Hybridantrieb. In der Oberklasse verleiht er den teuersten und unsinnigsten PS-Ausgeburten noch einen ökologischen Anstrich. In der Klasse für den Normalverdiener gibt der Prius immer noch den Ton. Zwar gibt es Alternativen, aber nur der Prius wird sofort als Hybrid-Fahrzeug erkannt und darauf kommt es dem Trendsetter an. Der Aufpreis hält sich in Grenzen, der Wiederverkaufswert ist sehr gut und die Hybrid-Technik so ausgereift, dass der Prius-Fahrer in der Praxis keine Probleme mit dem Wagen hat. Mehr ökologische Korrektheit und Aufmerksamkeit gibt es nicht

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(