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Intelligentes Forschungfahrzeug: Roboterauto "Leonie" rollt durch Braunschweig

Zum ersten Mal hat ein vollautomatisch gesteuertes Fahrzeug eine Strecke im realen Straßenverkehr zurückgelegt. Ohne Fahrer und wie von Geisterhand gelenkt, fuhr das Forschungsauto "Leonie" sicher auf einer zweispurigen Straße.

Auf dem dichtbefahrenen Stadtring von Braunschweig sollte "Leonie", ein umgebauter VW Passat, seine Qualitäten beweisen. "Das ist etwas ganz anderes als auf den abgesperrten Versuchsgeländen, wo solche Tests bislang stattfanden", erklärte Markus Maurer, der Leiter des Instituts für Reglungstechnik an der Technischen Universität Braunschweig. Die Hochschule und ihr Niedersächsisches Forschungszentrum Fahrzeugtechnik haben das Projekt "Stadtpilot" entwickelt, zu dem auch "Leonie" gehört.

Äußerlich fällt das Versuchsauto vor allem durch einen auf dem Dach montierten Laserscanner auf. Er sieht der Kamera des umstrittenen Internet-Portals Google Street View nicht unähnlich und übermittelt Daten über Abstand und Bewegungen anderer Fahrzeuge sowie möglicher Hindernisse in Echtzeit an die Bordelektronik. Dadurch kann Leonie ihr Tempo blitzschnell an die jeweilige Verkehrssituation anpassen.

Noch nicht reif für die Serie

Ganz ohne Führer gehe es aber noch längst nicht, erläuterte Projektleiter Jörn Marten Wille: "Wir können noch nicht mit den Ampeln kommunizieren. Ob sie gerade Rot oder Grün anzeigen, müssen wir noch per Knopfdruck eingeben." Abrupte Fahrspurwechsel seien ebenfalls Zukunftsmusik. Das gelte auch für knifflige Wendemanöver. Außerdem müsse der Fahrer jederzeit eingreifen können, falls "Leonie" mit der Situation überfordert sei.

Vorläufig geht es den Wissenschaftlern ohnehin nicht darum, vollautomatisierte Autos schnell zur Serienreife zu bringen. "Die Tests sollen zeigen, welche Komponenten die Fahrer in kritischen Situationen unterstützen können", sagte Institutsleiter Maurer. Dieser Aspekt erhalte bei Neukonstruktionen einen immer höheren Stellenwert: "Bislang haben wir die Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen immer massiver und damit schwerer gemacht. Künftig benötigen wir leichtere Modelle, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Da muss die Sicherheit dann eben durch andere Technologien gewährleistet werden." An Fahrzeuge, die im Verkehr völlig auf menschliche Insassen verzichten können, glauben die Forscher nicht. "Wenn es darum geht, in einer Verkehrssituation spontan und intuitiv richtig zu entscheiden, bleiben wir Menschen vermutlich unübertroffen", ist Professor Maurer überzeugt.

Willi Kramer/DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(