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Concept-Fahrzeug: Rolls-Royce 103EX Eleanor - mit Retrodesign in die Zukunft

Rolls-Royce hat ein eigenes Konzeptfahrzeug für das Roboterauto . Die schöne Eleanor demonstriert, warum sich Superreiche auf ein selbstfahrendes Auto freuen können.

Rolls-Royce 103EX  empfängt seine Gäste mit einem rotem Lichtband.

Rolls-Royce 103EX  empfängt seine Gäste mit einem rotem Lichtband.

Der Gegenentwurf des selbstfahrenden Autos von Rolls-Royce war bitter nötig. Denn Googles Roboterauto dürfte jedem Herrenfahrer einen Schock versetzt haben. Dank Google-Intelligenz soll das Vehikel ohne menschliches Zutun ans Ziel kommen, ansonsten wirkt das fahrende Ei allerdings schrecklich nüchtern und überhaupt nicht luxuriös.  

Eleanor – so der Kosename von 103EX – bietet da ungleich mehr. Rolls-Royce war noch nie dafür bekannt, rationale Automodelle zu bauen, aber Eleanor treibt Luxus und Verschwendung auf die Spitze. Fahrer und Beifahrersitz waren fürs Personal gedacht. Ohne Chauffeur gibt es für die erste Reihe keine weitere Verwendung. Also bleibt Platz für eine Lounge mit Ledercouch für exakt zwei Personen. 

Rolls-Royce 103EX: Auto-Träume für Oligarchen
Alle Versuche, die Reifen zu verkleiden, sind bisher am Geschmack der Kunden gescheitert. Aber hier ist der Effekt atemberaubend.

Alle Versuche, die Reifen zu verkleiden, sind bisher am Geschmack der Kunden gescheitert. Aber hier ist der Effekt atemberaubend.

Gigantisch und dabei sportlich 

Von außen fallen vor allem der pompöse Grill und die komplett verkleideten Räder auf. Eleanor wirkt wie der Entwurf eines verrückten Art-Deco-Designers. Produktionsnah ist die visionäre Studie sicherlich nicht. Aber es ist mit Abstand der sportlichste Rolls, den man je gesehen hat. Trotz der stattlichen Größe von 5,90 Metern, was in etwa der Dimension eines Rolls-Royce Phantom entspricht.

Der Rolls schwebt

Die Seitenlinie wird von den quadratischen Radverkleidungen dominiert. Rolls Royce begeht das Wagnis, das Reifengummi komplett zu verdecken. Mit dem Ergebnis, dass der Wagen einige Zentimeter über dem Boden zu schweben scheint. Das Heck erinnert an den Abschluss klassischer britischer Sportwagen – allerdings in der XXL-Dimension.

In Eleanor kann man endlich wieder mit bedecktem Haupt einsteigen, also ohne den Hut abzunehmen. Denn das ganze Dach hebt sich in die Höhe, sodass die Passagiere ohne Verrenkungen in ihre seidige Lounge gleiten können. Das Konzept erlaubt es jedoch, Aufbau und Kabine für den einzelnen Kunden zu personalisieren. Angetrieben wird das Modell von zwei Elektromotoren mit je 330 PS Leistung.

Luxus für die Zukunft

Mit dem 103EX will Rolls-Royce die Bedeutung von Luxus für die Zukunft neu definieren. Schlüsselmomente dazu sind eine Bewegung ohne jede Anstrengung, ein Innenraum als persönlicher Rückzugsort und nicht zuletzt ein garantierter großer Bahnhof, sollten sich Wagen und Insassen irgendwo den Massen zeigen.

Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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