Rallye Dakar VW-Gesamtsieg praktisch perfekt


Der Gesamtsieg bei der Rallye Dakar ist dem Volkswagen-Team von Pilot Giniel de Villiers (Südafrika) und Beifahrer Dirk von Zitzewitz praktisch nicht mehr zu nehmen. Sie führen mit knapp neun Minuten Vorsprung. Zwar ist am Sonntag noch eine Etappe zu bewältigen, die fällt aber kaum noch ins Gewicht.

Das Volkswagen-Werksteam hat im sechsten Anlauf den ersten Gesamtsieg bei der Rallye Dakar praktisch perfekt gemacht. Pilot Giniel de Villiers (Südafrika) und der Karlshofer Beifahrer Dirk von Zitzewitz hatten nach dem letzten Wertungsabschnitt am Samstag auf der 14. Etappe einen Vorsprung von 8:59 Minuten auf die VW-Teamkollegen Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) herausgefahren. Die Teilnehmer müssen noch 341 Kilometer vom letzten Wertungsziel bis nach Buenos Aires zurücklegen. Auf diesem Teilstück werden aber keine Zeiten mehr genommen.

Die "Blauen" aus Wolfsburg sorgten mit ihrem Touareg für den historischen ersten Dakar-Sieg eines Diesel-Fahrzeugs. Nach Gerd Löffelmann (1980) und Andreas Schulz (2001 und 2003) ist der 40- jährige von Zitzewitz der dritte siegreiche Beifahrer aus Deutschland. Als erste Frau hatte sich Mitsubishi-Pilotin Jutta Kleinschmidt (Köln) 2001 den Dakar-Gesamtsieg gesichert. Die Rallye wurde in diesem Jahr erstmals in Südamerika (Argentinien und Chile) ausgefahren.

Marc Coma aus Spanien hatte zuvor in der Motorrad-Wertung seinen zweiten Erfolg nach 2006 erkämpft. Mit einem beeindruckenden Start- Ziel-Sieg verwies der 32-jährige Katalane seinen französischen KTM-Markenkollegen Cyril Despres, den Sieger von 2005 und 2007, um 1:25:38 Stunden auf den zweiten Rang. Auch die Motorräder mussten nach der Samstag-Etappe noch die ungezeiteten 341 Kilometer vom letzten Wertungsziel bis nach Buenos Aires zurücklegen.

DPA DPA

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