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TESTS: Ede Kowalski 1.0

Phenomedia, das Programmierer-Team des Medienhypes Moorhuhn, meldet sich zurück mit einer neuen Spiele-Freeware. Ede Kowalski nennt sich das Game, das einmal mehr Deutschlands Mittagspausen auf den Kopf stellen soll. Wer gerne die Virtuelle Moorhuhnjagd gespielt

Programm: Ede Kowalski 1.0

System: Windows 95

Autor: Phenomedia AG

Preis/Sprache: Freeware / deutsch

Dateigröße: 2.391 KB

Phenomedia, das Programmierer-Team des Medienhypes Moorhuhn, meldet sich zurück mit einer neuen Spiele-Freeware. Ede Kowalski nennt sich das Game, das einmal mehr Deutschlands Mittagspausen auf den Kopf stellen soll.

Wer gerne die Virtuelle Moorhuhnjagd gespielt hat, der kommt auch leicht im DirectX-Werbespiel Ede Kowalski zurecht, das Phenomedia für eine Firma aus der Sicherheitsbranche geschrieben hat. Das Spiel zeigt nach dem Start eine verschlafene Küstenstadt, die aus der Schrägdraufsicht gezeigt wird. Wie bei der Moorhuhnjagd, so scrollt auch hier das Szenario ruckelfrei zu den Seiten hin, sobald der Mauszeiger an den Rand des Fensters geführt wird.

Dass der Spieler immer nur einen Ausschnitt des Dörfchens zu nachtschlafender Zeit einsehen kann, dürfte Ede Kowalski nur freuen. Bei ihm handelt es sich nämlich um einen klassischen Einbrecher, der den Schlaf seiner Mitbürger zu einer kleinen Umverteilung der Eigentumsverhältnisse nutzen möchte. Der Spieler, der an seinem Mauszeiger ein Paar Handschellen baumeln hat, darf allerdings auf die Alarmanlagen der Bewohner vertrauen. Das rote Lämpchen der Bewegungsmelder leuchtet auf, sobald Ede sich zu unvorsichtig einem Haus genähert hat. In diesem Fall wird er gleich in das grelle Licht der Strahler getaucht und kann per Mausklick verhaftet werden. Ist Ede bereits ins Haus vorgedrungen, kann er hervorgeklickt werden. Das gibt dann aber nur noch die halbe Punktzahl.

Der den Polizisten mimende Spieler muss ein bisschen vorsichtig sein. Denn in der Nacht treiben sich auch noch streunende Hunde, neugierige Großmütter und übereifrige Hilfssheriffs herum. Werden sie aus Versehen angeklickt, hagelt es Minuspunkte. Und das wäre doch angesichts der festgeschriebenen Spielzeit von 90 Sekunden schade, schade, schade.

Carsten Scheibe