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GamesCon in Leipzig: Kleine Bühne für Online-Spiele

Zum ersten Mal buhlen zwei Computerspielmessen in Deutschland um die Gunst der Besucher. Anfang August startet die GamesCon Online in Leipzig, drei Wochen später die GamesCon in Köln. Der Massenandrang der vergangenen Jahre wird in Leipzig wohl ausbleiben. Die Erfinder der erfolgreichsten europäischen Spielemesse hoffen auf eine kleine, aber feine Veranstaltung.

Auf der Bühne der Computer- und Videospielbranche sind Online-Spiele bislang ein Nebendarsteller. Doch die Aussichten auf eine Hauptrolle werden besser: Die Branche wächst und lockt dabei auch Zielgruppen an, die das digitale Vergnügen bislang gemieden haben. Mit Games Convention Online (GCO), die vom 31.7. bis 2.8. in Leipzig läuft, bekommen die Online-Spiele nun eine eigene Bühne - allerdings eine kleine.

Für die Messe Leipzig ist es ein Neustart: Bis zum vergangenen Jahr war die sächsische Metropole mit der "Games Convention" der Fixpunkt für Computerspieler. Doch der Branchenverband BIU verlegte die Messe unter dem neuen Namen "Gamescom" nach Köln. Also suchten sich die Veranstalter eine Sparte, die bislang wenig zur Geltung kam, aber der "dynamischste Wachstumsmarkt der Branche" ist, wie Messechef Wolfgang Marzin hoffnungsfroh formuliert.

Ob dieser Boom herbeigewünscht oder real ist, lässt sich schwer bemessen. Belastbare Marktdaten sind rar. Doch einige Indikatoren weisen nach oben: So prognostiziert das Marktforschungsunternehmen PWC der Branche in Deutschland für 2009 rund 170 Millionen Euro Umsatz. Das wäre ein sattes Plus von 18 Prozent, allerdings von einem niedrigen Niveau ausgehend. Der Hightech-Branchenverband BITKOM hat in einer repräsentativen Studie ermittelt, dass rund zehn Millionen Deutsche schon einmal online gespielt haben - und meistens auch dabeibleiben.

Einen ordentlichen Teil des Kuchens dürfte sich der "World of Warcraft"-Hersteller Blizzard abschneiden: Täglich ziehen Tausende durch die virtuelle Fantasiewelt, verprügeln Orcs oder Untote und versuchen, möglichst viele Missionen zu erfüllen. Die Tochter des französischen Vivendi-Konzerns macht mit Verkauf und Abogebühren pro Jahr weltweit mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz.

Im Schatten des Marktführers haben sich zwei deutsche Spiele- Schmieden etabliert: Bigpoint aus Hamburg und Gameforge aus Karlsruhe setzen auf ein Geschäftsmodell, dem Experten große Chancen einräumen. Nutzer können kostenlos als Piraten, Elfen oder Raumfahrer die virtuellen Weiten erkunden. Kleine Geldbeträge werden erst fällig, wenn die Spieler ihrer Figur Extras wie zusätzliche Waffen spendieren oder komfortablere Funktionen nutzen wollen.

"Die Erträge fließen dabei kontinuierlicher als beim einmaligen Verkauf des Spiels", sagt Professor Jörg Müller-Lietzkow von der Universität Paderborn. Damit hingen die Hersteller nicht mehr so stark von einzelnen "Blockbuster"-Titeln ab, erklärt der Computerspiel-Experte. Auch Hersteller wie Electronic Arts, die bislang einen Großteil ihres Umsatz mit dem Verkauf der Software machen, experimentieren mit dem neuen Modell.

Die Online-Spiele dienen der Industrie als Appetitmacher für bislang wenig verspielte Menschen. Laut der BITKOM-Studie sind derzeit Denk- und Strategiespiele am beliebtesten, auch der kurze Zeitvertreib mit Kreuzworträtseln und Sudokus kommt gut an. Die Kleinbeträge schrecken zudem weniger ab als der Kauf eines Titels - "das ist wie die tägliche Tasse Cappuccino beim Italiener", vergleicht Müller Lietzkow.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.