HOME

Google: Juristen, Pornos, Suchergebnisse

Im Streit mit der US-Regierung hat ein Gericht entschieden: Google muss 50.000 Porno-Webadressen nennen, braucht aber keine Userdaten weiterzuleiten. Indes hat ein Webshop die Suchmaschine verklagt, weil er bei den Suchergebnissen abgefallen ist.

Eine US-Internet-Site hat Google wegen ihrer Herabstufung in der Suchmaschine des Konzerns verklagt.

Die auf die Beratung von Eltern spezialisierte Site KinderStart.com machte in der im kalifornischen San Jose eingereichten Klage geltend, dass Google sie im März 2005 ohne jede Warnung in der Reihenfolge der Antworten auf Suchanfragen schlechter bewertet habe. Dadurch sei die Zahl der Leser um 70 Prozent und der Umsatz um 80 Prozent eingebrochen. Google müsse Schadenersatz leisten und offen legen, wie es Seiten bewertet, forderte KinderStart.com in der auf Freitag datierten Klage.

Urteil im "Pornonutzer-Prozess"

Google muss der US-Regierung 50.000 Webadressen nennen, braucht aber keine Suchanfragen von Kunden weiterzuleiten. Das entschied ein Richter in San Jose (Kalifornien) in einem am Freitagabend veröffentlichten Urteil. Das Justizministerium hatte die Daten im Zusammenhang mit Pornografie-Ermittlungen verlangt. Google machte geltend, dass mit den Suchanfragen die Privatsphäre seiner Nutzer verletzt werde. "Dies ist ein Sieg für unsere Nutzer und unser Unternehmen", teilte die Anwältin von Google, Nicole Wong, mit.

Die Regierung hatte ursprünglich die Herausgabe von einer Million Adressen und tausenden Suchanfragen verlangt. Sie will nachweisen, dass Filtersoftware nicht ausreicht, um Kinder und Jugendliche vor Pornoseiten im Internet zu schützen. Nach dem Willen der Regierung sollen sich Pornonutzer registrieren lassen. Ein entsprechendes Gesetz war vom Obersten Gericht aber für verfassungswidrig erklärt worden. Die Regierung will das Gesetz mit dem Hinweis, dass Filtersoftware nicht ausreicht, erneut auflegen.

Das Ministerium hatte seine umfangreiche Datenanforderung bei einer gerichtlichen Anhörung Anfang der Woche zurückgeschraubt, aber auf der Herausgabe der 50.000 Adressen und von 5000 Suchanfragen gepocht. Richter James Ware gab dem Antrag nur zum Teil statt.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.