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Aktuelle Studie: Panzerrohre und nackte Tatsachen: So stellen sich die Deutschen beim Online-Dating dar

Wohl nichts ist beim Online-Dating so wichtig wie das Profilbild. Eine aktuelle Studie hat nun die Dating-Fotos von Millionen Menschen ausgewertet - und Skurriles gefunden.

Zu Zweit Studie Dating Profil Bilder

Beim Online-Dating ist das Profilbild der erste Eindruck

Spätestens seit Tinder wissen wir: Nichts ist beim Online-Dating so wichtig wie das . Eine aktuelle Studie der Dating-Experten von "Zu-Zweit.de" hat nun erstmals systematisch die öffentlich zugänglichen Profilfotos von 22 Millionen Nutzern aus 16 Ländern mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ausgewertet und mit den Profilangaben abgeglichen - mit spannendem Ergebnissen.

Zum einen fanden sich bei der Studie natürlich auch einige Skurrilitäten. Jedes einzelne Bild mit Chilischote stammte etwa von einem Mann, Gurken finden sich in der Mehrheit auf den Bildern lesbischer Frauen. Von allen Fahrzeugen sind ausgerechnet Kriegspanzer das mit dem ausgeglichensten Geschlechterverhältnis - mit Schlag zur weiblichen Seite: 49,96 Prozent der Bilder mit schwerem Kriegsgerät zeigten , 50,04 Prozent stammen von Frauen.

Damenwahl

Aber auch Praktisches verrät die Studie: Es gibt nur etwa halb so viele Frauen auf deutschen -Seiten wie Männer. Im internationalen Vergleich liegen wir damit im hinteren Drittel, in den USA erreicht man etwa fast ein Verhältnis von 1:1. Einen Damenüberschuss gibt es aber in keinem der geprüften Länder. Ganz düster sind die Chancen der Männer in Finnland: Dort liegt der Frauenanteil unter 20 Prozent.

Interessant ist auch die Selbstdarstellung der Geschlechter. Männer zeigen sich in ihren Profilbildern gerne als besonders männlich. 32,7 Prozent tragen Bärte, nur 4,5 Prozent von ihnen lächeln. Bei deutschen Frauen sind es immerhin 13,6 Prozent. Auch sonst geht es betont männlich zu, die Bilder zeigen besonders oft Extremsport, Verkleidungen als Superhelden oder klassische Männerhobbies wie Angeln. Auch bei Pferden und beim Tanzen liegen Männer vorne. Mit 65 Prozent laden sie fast doppelt so viele Tanzbilder hoch, wie die datenden Damen. Vielleicht hoffen sie damit schlicht auf den Dirty-Dancing-Effekt.

Sport und Sex

Bei den Damen ist die Selbstdarstellung abwechslungsreicher. Auch wenn mit (Fitness) und gesunder Ernährung klare Trends zu erkennen sind. Frauen zeigen sich gerne beim Reisen, mit Hund oder auch mal sexy. Unter 24 zeigt man Dekollette, auch Lingerie schafft es nur bei dieser Altersgruppe in die Top 10 der beliebtesten Motive. In der Gruppe von 25-34 Jahren bleibt Sex wichtig. Hier ist es allerdings eher Badeoutifits (Platz 4) - und Fetischkleidung (Platz 5). Besonders der sexy Lederlook ist beliebt. Über 35 sind dann Bikini-Fotos gleich wieder auf Platz 1.

Oben ohne zeigen sich aber lieber Männer: Den nackten Oberkörper gibt's nur bei 4,8 Prozent der Frauen zu sehen. Brusthaare sind vor allem bei den homosexuellen Männern beliebt, 66 Prozent der Bilder mit Pelz stammen von ihnen. Bei den nackten Tatsachen sind schwule Männer ohnehin ganz vorne: Mehr als vierzig Prozent aller anzüglichen Fotos zeigen einen Mann auf Männersuche. Lesbische Frauen kommen nur auf die Hälfte. Die Heteros folgen knapp dahinter. Wobei Frauen auf Männersuche mit 18,9 Prozent das Schlusslicht bilden.

Bei den nichtjugendfreien Bildern ist die Verteilung sogar noch klarer: Knapp 50 Prozent stammen von schwulen Männern, lesbische Frauen und Heteromänner liegen mit 18,3 Prozent gleichauf. Das Schlusslicht bilden die Hetero-Frauen: Sie tragen nur 13,8 Prozent der Nacktbilder bei. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen bei der Nacktheit übrigens recht zahm und landen im letzten Drittel: Bei den Spitzenreitern Australien und Italien laden die Nutzer doppelt so häufig anzügliche und Nacktbilder hoch.

Keiner Zuhause

Natürlich ist auf den Datingbildern nicht nur der oder die Suchende zu sehen. Erkennt man den Hintergrund, ist fast in der Hälfte der Fälle Sand zu sehen. Satte 47,5 Prozent der Bilder zeigen einen Strand, erst dann folgen die Berge mit 17 Prozent. Die Stadt ist deutlich unbeliebter, sie taucht nur in 5 Prozent der Bilder auf - und liegt damit immer noch ganz knapp vor dem Zuhause. Ob die Wohnung nicht spektakulär genug ist, oder man nur mal aufräumen müsste, wissen wir aber nicht.

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Das Alkohol beim Daten wichtig ist, wissen wir alle. Bei den Bildern ist Bier am beliebtesten (42,85), Wasser ist unsexy und landet ganz hinten. Statt Genuss steht bei Deutschen aber wohl der Rausch im Vordergrund: Mit 33,3 Prozent der Getränkebildern ist Schnaps deutlich beliebter als Wein mit 10,8 Prozent. Ums Trend-Getränk Gin Tonic geht es dabei aber nicht: Cocktails landen mit 3 Prozent noch weiter hinten, selbst Kaffee kommt nur auf 3,9 Prozent. Beim Saufen sind die Deutschen trotzdem vergleichsweise zurückhaltend: Nur knapp 5,5 Prozent der Bilder zeigen Alkoholkonsum, damit landen wir auf dem viertletzten Platz. Bei den Spitzenreitern Irland und Schottland sind es fast 9 Prozent.

Ab an den Strand

Bei den Freizeitbeschäftigungen ist Feiern allerdings trotzdem nicht ganz vorne. Wie in den anderen sozialen Medien gibt es ein klares Lieblings-Hobby: Reisen. Irgendwo müssen die Strandfotos ja aufgenommen werden. Auf Platz 2 landet mit Kunst und Kultur ein weiterer Dating-Klassiker. Erst dann folgen Partys und Restaurants. Sport kommt erst an fünfter Stelle. Schließlich hat man mit dem Muskelbody am Strand schon gezeigt, dass man fit ist.

Bei den bekannten Reisemotiven geben sich die Deutschen romantisch bis weltoffen. Ganz vorne ist der Eifelturm, dann folgen mit dem Grand Canyon und der Golden Gate Bridge US-Ziele. Immerhin auf dem vierten Platz landet die erste deutsche Sehenswürdigkeit. Ob man mit dem Brandenburger Tor beim Dating punktet, muss aber wohl noch bewiesen werden.

Mit Geld versuchen übrigens - wenig überraschend - vor allem Männer zu locken. 52 Prozent von Bildern mit Luxusleben richten sich von Männern an Frauen. 

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