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Neues Handy LG G3: Das schärfste Smartphone der Welt

Scharf und schön: LG hat sein neues Top-Smartphone G3 vorgestellt. Das Handy hat ein ultrascharfes Display, eine Laser-Kamera und jede Menge clevere Features. Wir sagen, was das LG G3 kann.

Von Christoph Fröhlich

Das LG G3 hat ein riesiges Display mit ultrahoher Auflösung

Das LG G3 hat ein riesiges Display mit ultrahoher Auflösung

Apple und Samsung kämpfen seit Jahren erbittert um die Smartphone-Herrschaft. Doch im Windschatten der beiden Schwergewichte hat vor allem ein Hersteller im letzten Jahr mächtig aufgeholt: LG. Mit dem Handy-Flaggschiff G2 landeten die Südkoreaner einen Überraschungserfolg, mit dem G Flex, dem ersten Handy mit krummen und biegbaren Display, bewies das Unternehmen, dass es auch innovative Geräte auf den Markt bringen kann. Die Aufholjagd hat bestens funktioniert: Im ersten Quartal des Jahres landete LG auf dem dritten Platz der Handy-Hersteller und hängte Größen wie Sony, HTC oder Nokia ab. Nun legte LG mit dem G3 nach und zeigte seinen Galaxy-Killer.

Es wird eng in den Hosentaschen

Das Herzstück des neuen G3 ist der riesige Bildschirm. Er dominiert das Smartphone und misst 5,5 Zoll, fast 14 Zentimeter. Für Träger von Skinny Jeans und Fans kleiner Handtäschchen könnte das Handy zur Herausforderung werden. Vor allem die Auflösung lässt staunen: 2560 x 1440 Bildpunkte quetschen sich auf dem Mega-Screen. Das entspricht der vierfachen HD-Auflösung, das ist etwa doppelt so scharf wie ein handelsüblicher Full-HD-Fernseher.

Die Pixeldichte beträgt 538 ppi (pixel per inch). Zum Vergleich: Das neue HTC One (M8) hat 440 ppi, das Retina-Display des iPhone 5S nur 326. Das LG G3 ist das erste Smartphone mit einem solchen Display auf dem europäischen Markt, in China gibt es bereits das Vivo XPlay 3S mit ähnlichem Display. Nur: Machen so viele Bildpunkte auf so wenig Display überhaupt Sinn? Schon bei Full-HD-Handys sind selbst bei genauem Hinsehen keine Pixel mehr zu erkennen. Spätestens in unserem ausführlichen Test werden wir wissen, ob sich das Mehr an Bildpunkten lohnt.

Laser auf der Rückseite

Eine weitere Besonderheit des G3 ist die Rückkamera. Sie knipst mit 13 Megapixeln und hat einen optischen Bildstabilisator. So weit, so gewöhnlich. Neu ist der Laser-Autofokus, der gestochen scharfe Fotos ermöglichen soll. Er braucht laut LG gerade einmal 0,276 Sekunden, um die Umgebung zu analysieren. Sobald der Autofokus scharfgestellt ist, löst die Kamera aus. Auch diese Technik sucht man in einem anderen Smartphone vergebens. Der optische Bildstabilisator wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal verbessert. Zudem gibt es einen Dual-Blitz.

Die Frontkamera knipst nur mit 2,1 Megapixeln, viele Hersteller verbauen in ihren Top-Geräten bereits Kameras mit fünf Megapixeln. Dafür spendiert LG dem G3 eine smarte Funktion: Hält man die Hand in die Höhe und ballt sie zur Faust, löst die Kamera drei Sekunden später aus. Mit der Gestenerkennung sollen bessere Selfies gelingen.

Das LG G3 gibt es zum Start in drei Farben, auf dem Event wurden bereits fünf Farben präsentiert. Das rote und blaue Modell gibt es vermutlich erst nach Marktstart.

Das LG G3 gibt es zum Start in drei Farben, auf dem Event wurden bereits fünf Farben präsentiert. Das rote und blaue Modell gibt es vermutlich erst nach Marktstart.

Knock, Knock, Knock

Viel Hirnschmalz haben die LG-Ingenieure in die Software gesteckt. Als Betriebssystem dient Android 4.4.2. Doch vor allem durch zahleiche Zusatzfunktionen versucht LG, die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Einen herkömmlichen Auslöseknopf gibt es in der Kamera-App beispielsweise nicht, stattdessen reicht es, einfach auf den Bildschirm zu klopfen. Besonders stolz ist das Unternehmen auf das "Smart Keyboard", wie LG-Manager James Marshall bei der Präsentation in London erklärte. Die Größe der Tastatur kann vom Nutzer festgelegt werden, sodass jeder den idealen Abstand zwischen Eingabefenster und Tastatur einstellen kann. Den Cursor kann man per Swipe über die Leertaste kontrollieren, wodurch Fehler schnell korrigiert werden können. Ob durch die Tastatur im Alltag tatsächlich weniger Vertipper entstehen, bleibt abzuwarten.

Ein weiteres wichtiges Feature ist "Smart Notice": Laut LG lernt das G3 mit der Zeit, den User mit Informationen zu versorgen. Befindet man sich beispielsweise in Berlin und der Wetterdienst sagt Regen vorher, rät das Smartphone zur Mitnahme eines Regenschirms. Auch mit der Sicherheit will LG punkten: Mit einem speziellen Klopfmuster auf dem Display kann das Handy ge- und entsperrt werden. Via "Content Lock" können private Dateien für die Augen Fremder verschlüsselt werden. Und wird das Handy von Dieben geklaut, kann man das Gerät per "Kill Switch" aus der Fernste steuern oder bei Bedarf deaktivieren.

Plastik, das wie Aluminium aussieht

Ein Gerücht hat sich nicht bewahrheitet: Statt aus edlem Metall besteht das G3 aus Kunststoff. Der ist allerdings mit einer speziellen Beschichtung überzogen, die sich ein wenig wie Metall anfühlt. Dadurch spart LG nicht nur viel Gewicht ein - das gesamte Handy wiegt 149 Gramm -, sondern sorgt auch für eine gute Empfangsleistung. Dennoch: Ein Aluminiumkörper, wie ihn etwa das HTC One (M8) besitzt, wirkt im direkten Vergleich etwas schicker. Das G3 gibt es in drei Farbe: schwarz, weiß und gold.

Die Lautstärkewippe und den An-Aus-Schalter auf der Rückseite erbt das G3 von seinem Vorgänger. Die Knöpfe sind direkt unter der Kameralinse platziert, was die Bedienung enorm vereinfacht, da die Buttons immer auf Höhe des Zeigefingers liegen.

Praktisch: Der 3000 Milliamperestunden starke Akku lässt sich auswechseln. Wer viel unterwegs ist, kann also eine Ersatzbatterie einpacken. Der Speicher ist via microSD um bis zu zwei Terabyte erweiterbar. Leider gibt es noch nicht die passenden Speicherkarten, und bis es soweit ist, ist das G3 vermutlich schon wieder veraltet. Trotzdem: An Speicherplatz dürfte es im G3 nicht mangeln.

In Südkorea erscheint das G3 bereits nächste Woche, in Europa soll das Gerät im Juni erscheinen.

Die technischen Daten im Überblick

ProzessorQualcomm Snapdragon 801 (2,5 GHz Quad-Core)
Bildschirm5,5-Zoll Quad HD IPS (2560 x 1440, 538 ppi)
Speicher16/32 GB, 2/3GB DDR3 RAM, micro SDXC Slot (bis zu 2 TB)
KameraRückseite 13 MP mit OIS+ und Laser-Autofokus / Front 2,1 MP
Batterie3,000mAh (austauschbar)
BetriebssystemAndroid 4.4.2 KitKat
Abmessungen146,3 x 74,6 x 8,9 mm
Gewicht149g
FarbenMetallic Black, Gold, White
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.