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WWDC: Darum waren Apples iPad-Neuerungen längst überfällig

Auf der Entwicklermesse WWDC hatte Apple neben dem Siri-Lautsprecher HomePod vor allem iOS im Fokus - und die meisten Neuerungen gab es für das iPad. Sie waren bitter nötig, denn das Problem des Tablets ist schon lange nicht mehr die Hardware.

Auf der Eröffnungs-Keynote der "World Wide Developer Conference", kurz WWDC, hatte Apple-Chef Tim Cook jede Menge Neuerungen parat. Etwa den neuen Siri-Lautsprecher HomePod (hier von uns schon ausprobiert), noch schnellere Macs und natürlich die Betriebssysteme iOS 11 und macOS High Sierra. Ein Gerät bekam aber Aufmerksamkeit als die anderen: Apple hat sich endlich des iPads angenommen.

Das war dringend nötig: Einst als Nachfolger des klassischen PCs ins Rennen gegangen, hat das iPad nach einem anfänglichen Tablet-Boom in den letzten Jahren mächtig an Fahrt verloren. Als Apple mit dem iPad Pro ein Arbeitstier mit noch größerem Bildschirm und Stifteingabe vorstellte, gab es der Sparte noch einmal einen Schub. Durch die Decke ging sie aber nicht mehr. Das Problem: Die Konkurrenz hatte Apple überholt - zumindest im Premium-Bereich.

WWDC: iPads und ein Siri-Lautsprecher: Apples neue Produkte in Bildern
Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

Das Geld steckt im Profi-Markt

Das ist aber längst der wichtigste Markt für die flachen Touch-Computer. Für reine Konsumenten reicht heute längst ein günstiges Modell, wer eines gekauft hat, braucht erst mal ein paar Jahre kein neues. Wer mit dem Tablet wirklich arbeiten will, legt allerdings gerne mal ein bisschen mehr hin, greift dann aber meist zu einem Windows-Gerät. Der Grund: Während Apple seine mit dem stark beschränkten iOS betreibt, bekommen etwa Surface-Kunden mit Windows 10 ein vollwertiges Betriebssystem - das sich auf dem Touchscreen trotzdem fantastisch bedienen lässt.

Gestern hat Apple endlich nachgezogen und dem iPad mit iOS 11 jede Menge Extra-Features verpasst. Die wichtigste ist wohl das Dock. Es lässt sich nun in jeder App per Wischen einblenden, zudem befüllt es sich automatisch mit häufig genutzten Apps. Vor allem macht es das iPad aber bereit für echtes Multitasking. Nutzt man eine App, kann man über das Dock einfach eine zweite hinzuholen - und arbeitet dann im Splitscreen.

iPad mit iOS 11: Endlich echtes Arbeiten

Dadurch wird auch ein weiteres wichtiges Feature möglich: Per Drag-and-Drop kann man einfach Fotos, Links und ähnliches von einer App in die andere kopieren. Auch in Apps im Dock lassen sich Objekte so ziehen. Und gibt endlich eine seiner sinnlosesten Restriktionen auf. Mit der Zusatzapp "Files" bekommt das iPad endlich eine zentrale Dateiverwaltung. 

Mit diesen und weiteren kleinen Änderungen hat das iPad endlich das Potenzial, ohne nervige Umwege für produktives Arbeiten genutzt zu werden. Dass es mit dem neuen iPad 10,5 dann auch noch ein schickes neues Modell mit winzigem Bildschirmrand und noch mehr Rechenleistung gibt, ist da nur noch Bonus. Welche der älteren Geräte das neue System bekommen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.