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Airbus: Die A380 wird gegrillt

Härtetest in der Wüste: Der neue Airbus A380 muss zeigen, wie hitzebeständig er ist. Zu Hause hatte der Riesenvogel allerdings Probleme mit dem Rumpf. Außerdem nimmt Airbus' erstes Militärflugzeug Formen an.

Das weltgrößte Passagierflugzeug Airbus A380 kommt in dieser Woche auf einen besonders heißen Prüfstand. Bei Temperaturen von 40 bis 45 Grad Celsius im Schatten prüfen Piloten und Ingenieure die Flugzeugsysteme im Emirat Abu Dhabi.

"Wir machen Versuchsreihen mit unterschiedlicher Triebwerksleistung und prüfen natürlich auch, ob die Klimaanlage optimal funktioniert", sagte Testpilot Wolfgang Absmeier. Der riesige Jet landete am späten Sonntagabend in dem Emirat. Nach Angaben von Testingenieur Pascal Verneau sollen die Versuche eine Woche dauern. Die Ergebnisse werden auch von den Luftsicherheitsbehörden für die Zertifizierung des Flugzeuges geprüft.

Hitzetests sind neben zahlreichen anderen Versuchen für alle neuen Verkehrsflugzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Das Gegenstück absolvierte die A380 im Winter in Nordkanada. Dort wurden die Systeme des Flugzeuges bei rund minus 40 Grad Celsius geprüft.

Der Hitzetest kommt dem späteren Einsatz des Riesenflugzeuges mit 555 Sitzen sehr nahe: In Abu Dhabi und im benachbarten Dubai haben mit Etihad Airways und Emirates Airlines zwei wichtige Kunden für die A380 ihren Sitz. Das erste A380-Linienflugzeug will Singapore Airlines Ende 2006 trotz der Probleme im Produktionsablauf beim größten Airbus-Jet in Dienst stellen.

Probleme am Rumpf

Beim Bau des Airbus-Riesenflugzeugs A380 sind nicht nur an der Verkabelung, sondern auch am Rumpf Probleme aufgetreten.

Der europäische Flugzeugbauer bestätigte Modifikationen an einem Rumpfabschnitt. Sie zögen aber keine weiteren Lieferverzögerungen oder zusätzliche Kosten nach sich, sagte ein Sprecher. "Zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung ist das nichts Ungewöhnliches." Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, dass ein in Spanien hergestellter Rumpfabschnitt ausgebessert worden sei, da die Struktur des Bauteils, das auch das Heck des doppelstöckigen Flugzeugs aufnimmt, bei Testflügen Probleme gemacht habe. Im März habe sich Airbus daher entschieden, das Teil zu verstärken.

Mitte Juni hatte Airbus Schwierigkeiten mit den riesigen Kabelbäumen des A380 eingeräumt, die zu Lieferverzögerungen und finanziellen Milliardenbelastungen für den Airbus-Mutterkonzern EADS führten.

Baustart für den A400M-Prototyp

Zwei Jahre vor dem geplanten Erstflug hat bei Airbus in Bremen die Rumpfmontage für den neuen Militärtransporter A400M begonnen. An der Weser wird ein Großteil des Rumpfes montiert und mit allen wichtigen Systemen ausgestattet, teilte Airbus bei einem Festakt am Montag mit. Die A400M gilt als eines der modernsten militärischen Transportflugzeuge der Welt und soll ab 2010 bei der Bundeswehr die alten Transall-Transporter ersetzen. Nach Angaben eines Airbus-Sprechers liegen 192 Bestellungen und zudem Kaufabsichten für das Propellerflugzeug vor. Außerdem werde mit vielen Staaten über den Kauf weiterer Maschinen verhandelt. Das Unternehmen rechne damit, bis zu 300 weitere der rund 100 Millionen Euro teuren Transporter zu verkaufen. Der Chef des Airbus-Militärprogramms, Juan-Carlos Martinez-Saiz, kündigte den Erstflug für Januar 2008 an. Zugleich trat er Gerüchten über eine Produktionsverzögerung entgegen. Der A400M liege im Zeitplan, sagte Martinez-Saiz. Der A400M hat eine maximale Reichweite von knapp 4.450 Kilometern. Er kann bis zu 37 Tonnen Nutzlast transportieren. Das in Bremen entwickelte Frachtladesystem soll die einfache Umrüstung von militärischen auf humanitäre Einsätze erlauben. Insgesamt sind neun Nationen am Bau des Transporters beteiligt und haben Flugzeuge bestellt. Im Mai 2003 orderten sieben europäische NATO-Staaten die ersten 180 Militär-Transporter A400M im Wert von 17,7 Milliarden Euro. Hinzu kommen vier Flugzeuge für Malaysia und acht für Südafrika. Auf Deutschland entfällt mit 60 Flugzeugen oder rund 33 Prozent auch der größte Arbeitsanteil am Bau der A400M. In der Serienproduktion in Bremen wird nach je acht Arbeitstagen ein komplett ausgerüsteter Rumpf mit integriertem Frachtladesystem fertig gestellt, drei Rümpfe pro Monat sollen laut den Angaben produziert werden. Nach dem Transport zur Endmontage im spanischen Sevilla wird dort die Cockpitsektion angebaut. Der Airbus-Standort Bremen investiert rund 95 Millionen Euro in das A400M-Programm. Allein an dem Projekt sind in Bremen 1.080 Mitarbeiter beteiligt.

DPA/AP / AP / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.