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Luftpionierin: Amelia Earhart – ihre letzten verzweifelten Funksprüche sind aufgetaucht

"Die Flut kommt" – "Wir müssen hier raus": Auf der ganzen Welt wurden 1937 Hilferufe der berühmten Pilotin gehört. Doch niemand kam ihr zu Hilfe, sie starb allein auf einer unbewohnten Insel. Davon ist der Earhart-Experte Ric Gillespie überzeugt.

Amelia Earhart vom Fliegen besessen. Schon 1921 mahm sie ihre erste Flugstunde. 

Amelia Earhart vom Fliegen besessen. Schon 1921 mahm sie ihre erste Flugstunde. 

Im Sommer 1937 saß ein 15-jähriges Mädchen in Sankt Petersburg, Florida, vor ihrem Radio. Auf einmal hörte sie einen verzweifelten Hilferuf. "Die Flut kommt", "das Wasser ist kniehoch – hol mich raus" und "schickt schnell Hilfe." Eine Hausfrau in Toronto hörte zur gleichen Zeit nur ein Fragment: "Wir haben Wasser an Bord – wir können nicht viel länger aushalten."

Das waren vermutlich die letzten verzweifelten Versuche von Amelia Earhart und ihrem Navigator Fred Noonan, Hilfe zu rufen. Davon ist zumindest die International Group for Historic Aircraft Recovery (TIGHAR) überzeugt. Ric Gillespie von TIGHAR versucht seit 30 Jahren, das Schicksal der legendären Pilotin aufzuklären. Er ist davon überzeugt, dass Earhart und Noonan nicht direkt beim Absturz ihrer Lockheed Electra über dem Pazifik starben, sondern sich auf das kleine Eiland Nikumaroro oder Gardner Island mitten im Pazifik retten konnten.

Nächtliche Hilferufe

In einem neuen Papier hat Ric Gillespie nun alle Funksprüche zusammengefasst, die von den beiden stammen sollen. Seine Theorie: Die berühmte Pilotin sei in der Lage gewesen, die zweimotorige Maschine in der Nähe des Strandes zu wassern. Dann habe die Lockheed zwar in der Nähe des Landes gelegen, wurde aber noch vom Wasser umspült. Nur in den wenigen Stunden der Ebbe mitten in der Nacht hätten die beiden es gewagt, die Maschinen anzulassen, um das Funkgerät in Betrieb zu nehmen.

Flugpionierin: Amelia Earhart - die kühne Frau, die die Welt umfliegen wollte
Amelia Earhart vor ihrer Lookheed Electra.

Amelia Earhart vor ihrer Lookheed Electra.

Die Analyse der Funksprüche soll diese Theorie stützen. "Der Wechsel von aktiven und stummen Perioden belegt die Geschichte", so Gillespie. Wie auch die Tatsache, dass sich ihre Botschaften am 5. Juli ändern. Von da an beginnt Earhart, das Wasser zu erwähnen und später macht sie sich ständig Sorgen um das steigende Wasser.

Diese Botschaften wurden von Militärs gehört, die nach Earhart suchten, so Gillespie. Andere Fragmente wurde von Leuten gehört, die gerade zufällig am Radio saßen. Kurz nachdem Earharts Flugzeug verschwand, forderte die U.S. Navy am 2. Juli 1937 alle zuständigen Stellen und jede Zivilperson auf, die Frequenzen zu überwachen, die Earhart auf ihrer Reise benutzt hat.

Lange Reichweite durch Überlagerung

Das war ein verzweifelter Versuch, denn das Funkgerät der Electra hatte nur eine beschränkte Reichweite. Die eigentlichen Funkwellen wurden von niemand gehört. Durch eine technische Besonderheit emittierte das Funkgerät aber neben den eigentlichen Frequenzen sogenannte Oberwelllen. Sie konnten viel weiter empfangen werden, transportierten aber nur verstümmelte Fragmente der eigentlichen Botschaft. So kam es, dass die verzweifelten Hilferufe sogar in Florida und Kanada gehört wurden.

Die Meldungen über diese verstümmelten Botschaften hat Gillespie nun systematisch zusammengefasst. Am 3. Juli hörte Nina Paxton in den USA einen Notruf. Earhart sagte, sie sei "auf oder in der Nähe einer kleinen Insel an einem Punkt in der Nähe".... Dann sagte sie etwas über einen Sturm und dass ein starker Wind anhebt. "Wir müssen hier raus", sagte sie irgendwann. "Wir können hier nicht lange bleiben."

Der letzte Beweis fehlt

Gillespie trägt seit Jahrzehnten Beweise für seine Theorie zusammen. Ein wesentlicher Durchbruch war die Analyse von Fotografien, die einen Knochenfund von 1940 zeigen. Das Skelett weist signifikante Ähnlichkeiten mit Earharts Körperbau auf. Da die beteiligten Forensiker aber nicht das Skelett selbst, sondern nur Fotografien zur Verfügung hatten, gelang auch mit dieser Analyse kein zweifelsfreier Nachweis.

Laut Gillespie haben Earhart und Noonan den Absturz überlebt, Noonan vermutlich verletzt. Doch ihre Versuche, Hilfe herbeizurufen, hatten keinen Erfolg. Das Flugzeug wurde dann von den Gezeiten immer tiefer ins Meer gezogen, bis es im Meer verschwand. Für Earhart und Noonan war die Lage hoffnungslos.

Furchtbarer Kampf ums Überleben

"Sie lebte eine ganze Zeit auf der Insel. Wir haben Aufzeichnungen über Rettungsfeuer. Gemessen an den Knochenfunden von Vögeln und Fischen hat sie Wochen, wenn nicht Monate dort überlebt." Earharts Navigator Fred Noonan soll vorher gestorben sein. Schon in den ersten Rettungsrufen hat Earhart ihn als verletzt bezeichnet.

Am Ende muss es ein aussichtsloser, furchtbarer Kampf ums Überleben gewesen sein. Das lebenswichtige Wasser ließ sich auf Nikumaroro nur aus der Vegetation gewinnen. Auf diese Weise konnte Earharts das Verdursten aber nur herauszögern. Als keine Rettung kam, wird sie an Wassermangel und unzureichender Ernährung zugrunde gegangen sein.

Die Theorie von Gillespie hört sich schlüssig an. Bisher ist es ihm trotz aller Anstrengungen aber nicht gelungen, einen Beweis für seine Annahmen zu liefern. Trotz aller Suchen konnten weder das Wrack der Maschine noch die Überreste der Besatzung gefunden werden. Sollte die Eelctra länger am Strand gelegen haben, müssten die Überlebenden auch die Chance gehabt haben, Vorräte und Ausrüstungsgegenstände, die das Überleben sichern, an Land zu bringen. Doch es sind keine Dosen, Messer oder andere Gegenstände, die aus der Electra stammten, aufgetaucht.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?