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Bose Sleepbuds Moderne Ohrstöpsel versprechen geruhsamen Schlaf - trotz Schnarchen

Die Sleepbuds sollen nervigen Geräuschen den Garaus machen
Die Sleepbuds sollen nervigen Geräuschen den Garaus machen
© Bose
Millionen Menschen leiden unter schnarchenden Partnern. Der US-Technikhersteller Bose hat nun einen ungewöhnlichen Mini-Kopfhörer entwickelt, der nervige Geräusche überlagert. Das Prinzip dahinter ist ungewöhnlich.

Manchmal ist es nur ein leises Schnaufen, manchmal so laut wie ein Presslufthammer: Millionen Deutsche schnarchen. Jüngere häufig nur, wenn sie erkältet sind oder zu tief ins Glas geschaut haben. Doch je älter man wird, desto höher die Chance, dass man nachts losknarzt. Das ist vor allem für die Menschen in der unmittelbaren Umgebung ein Problem, an erholsamen Schlaf ist häufig nicht zu denken. Oft bleibt einem nichts anderes übrig, als sich Ohropax in die Ohren zu stopfen - oder direkt aufs Sofa zu ziehen.

Der US-Technikhersteller Bose will das Problem nun mit Hightech lösen. Mit seinen geräuschdämmenden Noise-Cancelling-Kopfhörern machte sich der Konzern bereits bei Pendlern und Geschäftsleuten einen Namen, die viel Zeit in Zügen und Flugzeugen verbringen. Nun peilt er eine neue Zielgruppe an: Schlaflose.

Meeresrauschen gegen das Schnarchen

Die Bose Sleepbuds sind das bislang kleinste Produkt des Herstellers. Sie sind kaum größer als ein Ohropax und setzen auf ein neuartiges Konzept: Das nervige Schnarchen wird nicht ausgeschaltet (wie es bei Noise-Cancelling-Kopfhörern der Fall wäre), sondern mit beruhigenden Klängen überlagert. Statt weniger Geräuschen gibt also mehr. Trotzdem soll man dadurch besser schlafen, verspricht Bose.

In der dazugehörigen App kann man aus zehn verschiedenen Geräuschen auswählen, die Bandbreite reicht von Ozeanwellen über Regen hin zu einem Wasserfall. Die Sound-Loops werden dabei nicht vom Telefon gestreamt, sondern sind auf den Sleepbuds selbst gespeichert.

Der integrierte Akku reicht für 16 Stunden, also etwa zwei Nächte Schlaf. Die Tragehülle enthält ebenfalls einen Akku für eine weitere Nacht. Aufgeladen werden die Sleepbuds via USB.

Bose sammelt Geld im Internet

Ungewöhnlich: Bose sammelt das Geld für die erste Massenproduktion zunächst beim Crowdfunding-Portal Indiegogo, um die Akzeptanz der neuen Produktkategorie auszuloten. Das Interesse ist offenbar hoch: Das angepeilte Ziel lag bei 50.000 US-Dollar, mittlerweile kam fast neunmal so viel zusammen. Und das innerhalb von 12 Tagen.

Vorerst will der Hersteller nur wenige Tausend Einheiten produzieren, deshalb ist das Produkt bereits ausverkauft. Ob und wann die Schlafhilfe hierzulande erscheint, ist noch nicht bekannt.

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cf

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