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Raketenstreit: Nehmen Putins neue Cruise Missiles ganz West-Europa ins Visier?

Beginnt eine neue Runde im Wettrüsten? Russland soll den Vertrag über Mittelstreckenwaffen gebrochen haben. Die neuen Cruise Missiles würden ganz West-Europa erreichen können.


Startbatterien der bekannten Iskander M nehmen an der Siegesparade auf dem Roten Platz teil.

Startbatterien der bekannten Iskander M nehmen an der Siegesparade auf dem Roten Platz teil.

Laut der "New York Times" beschuldigt die Trump-Administration Russland, einen wichtigen Abrüstungsvertrag gebrochen zu haben: Den INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty), der die Stationierung von atomwaffenfähigen Mittelstrecken-Raketen in Europa verbietet. Der Streit um diese Raketen – auf der russischen Seite SS-20, auf der US-Seite Pershing II – hat Europa während des sogenannten Nachrüstungsstreits in den 1980er-Jahren in unversöhnliche Gruppen gespalten. Der Vertrag von 1987 beendete diese Auseinandersetzung. Mit ihm wurden landgestützte Raketen und Cruise Missiles mit Reichweiten von 500 bis 5500 Kilometern verboten.

Neuartige Marschflugkörper

Nun soll Russland Cruise Missiles vom Typ Iskander-M stationiert haben. Die USA haben schon länger geargwöhnt, dass die russischen Iskander Raketen (SS-26 Stone) die erlaubte Reichweite von 500 Kilometer übertreffen könnte. Hier hätte es sich aber nur um Abweichungen von einigen hundert Kilometern gehandelt. Bei den Cruise Missiles vom Typ Iskander-M handelt es sich aber – trotz des ähnlichen Namens – um ein gänzlich anderes System. Über die SSC-8 ist wenig bekannt. Sie soll den seegestützten Kalibr Cruise Missiles vergleichbar sein. Die Kalibr besitzt eine Reichweite von über 2500 Kilometern. Das entspricht der Entfernung zwischen Moskau und Paris. Die SSC-8 wird angeblich seit 2007 entwickelt, es soll seitdem mindestens zwei Erprobungsstarts gegeben haben. Nun sollen zwei einsatzbereite Bataillone SSC-8 mit je vier Startbatterien in Dienst gestellt worden sein. Ein Beweis oder eine Überprüfung sei allerdings sehr schwer zu führen, sagte der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber General  Philip Breedlove, da die Startbatterien sich kaum von denen der erlaubten Iskander-Raketen unterscheiden. "Diese Missile wird seit Jahren erprobt, das ist also keine Überraschung," sagte Jeffrey Lewis, Direktor am Middlebury Institute of International Studies in Monterey, der "Washington Post".

 "Aber man muss sagen, es ist ein großer Unterschied, ob so etwas entwickelt wird oder ob es bei militärischen Einheiten in Dienst gestellt wird." Quellen des Blattes im Pentagon wollte die Stationierung nicht bestätigen. Es sei eher so, dass sie im Land "bewegt" worden seien.

Russland wirft den USA Vertragsverletzung vor

Im Dezember 2016 kam es wegen der angeblichen Vertragsverletzungen Russlands zu einem Treffen in Genf, das allerdings zu keinem Ergebnis führte. Moskau stritt den Bruch des Abkommens rundweg ab und beschuldigte die USA seinerseits, den Vertrag nicht einzuhalten. Russland führt an, dass die in Europa stationierten Systeme des amerikanischen Raketenabwehrschildes technisch in der Lage seien, Atomsprengköpfe zu tragen. Der verwendete MK-41 Launcher sei perfekt geeignet, die Tomahawk Cruise Missiles der USA zu verschießen. Wegen der hohen Reichweite würden diese Systeme den Vertrag über Mittelstreckenraketen verletzen – so Moskaus Argumentation.

Unbekannte Fähigkeiten der SSC-8

Die Stationierung der SSC-8, wenn sie denn geschehen ist, wäre ein klarer Bruch des INF-Vertrages. Es fragt sich allerdings, wozu Russland diese Provokation begehen sollte. Und es ist unbekannt, was die besonderen Vorteile der neuen Missiles im Vergleich zu den seegestützten Kalibr-Systemen sein könnte. Militärisch interessant wäre diese Waffe nur, wenn sie überragende Abwehr- und Ausweichfähigkeiten gegenüber der Raketenabwehr der Nato hätte. So wie die Iskander-Raketen, sie sind im Endanflug derzeit praktisch nicht abzufangen. Wäre das der Fall, könnte Russland auch ohne Atomsprengköpfe Befehlsstukturen der Nato in ganz Europa effektiv angreifen.

Merkwürdigkeiten des Vertrages

Zu den Besonderheiten des Abrüstungsvertrages gehört, dass er ausschließlich Bodensysteme verbietet. Als der Vertrag abgeschlossen wurden, waren nur Raketen, die vom Boden aus abgeschossen wurden, in der Lage, um auf diese Entfernung zielgenau zu treffen. Das hat sich grundlegend geändert, seitdem die Waffen ihren Kurs selbst korrigieren können. Würde Moskau diese Missiles am Ende nicht auf einem Start-Transporter sondern einfach auf alten Containerschiffen montieren, läge keine Vertragsverletzung vor.

Die Brücke zur Krim


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.