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Spannungen mit USA: Peking schickt den Stealth-Jet J-20 erstmals an die Front

Die Erprobung des Tarnkappen-Fighters J-20 wurde im Schnelldurchlauf absolviert. Die ersten Modelle sind nun an Kampftruppen übergeben worden. Zusammen mit Su-35s russischer Bauart sollen sie den Flugzeugträgern der USA das Leben schwer machen.

In Europa hat die Entwicklung eines Stealth-Jets noch nicht einmal begonnen.

In Europa hat die Entwicklung eines Stealth-Jets noch nicht einmal begonnen.

Im vergangenen Jahr wurde der J-20 Multirole-Fighter an die Volksbefreiungsarmee übergeben, nun ist auch die letzte Erprobung abgeschlossen. Die J-20 wird in den aktiven Kampfdienst geführt, das sagte der Sprecher der Volksbefreiungsarmee, Shen, Anfang Februar.

Der Jet soll schon bei der Übung "Rotes Schwert" 2017 eingesetzt worden sein. "Unsere Stealth-Jets werden die Kampffähigkeit der Luftwaffe weiter verbessern und sie in die Lage versetzen, Chinas Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität besser zu schützen", sagte Shen stolz. Im Juli 2017 wurden die J-20 auf dem Militärstützpunkt Zhurihe in der Innere Mongolei vorgestellt, dort feierte die Armee ihren 90. Geburtstag.  

China fordert die USA heraus

Neue Jets gibt es viele, aber die J-20 fordert die USA unmittelbar heraus, denn sie ist ein echter Stealth-Jet – ein Kampfflugzeug der fünften Generation. Bislang bauen nur die USA sogenannte Stealth-Flugzeuge. Jets, die zwar nicht wirklich unsichtbar sind, die man mit einem herkömmlichen Radar jedoch nicht aufzuspüren kann. Auch Russland arbeitet an einem eigenen Projekt. China ist nun weltweit das zweite Land, das einen fertigen Stealth Fighter im Einsatz bei den Streitkräften hat. 

Sehr schnelle Entwicklung

Westliche Experten vermuten, dass der Multi-Role-Fighter für eine einzige Aufgabe optimiert wurde: Mit hoher Geschwindigkeit gegnerische Kampfschiffe anzugreifen. Es wird angenommen, dass die J-20 auch bei reduziertem Spritverbrauch ohne Nachbrenner eine hohe Angriffsgeschwindigkeit erreichen kann.

Zu diesem Zweck wurden die Stealth-Eigenschaften an der Front optimiert. Vermutlich wird die J-20 weitreichende Anti-Flugzeug und Anti-Schiffsraketen tragen. Parallel zur Entwicklung des Stealth-Flugzeuges arbeitet Peking mit Hochdruck an Hyperschall-Raketen – das sind Waffen, die schneller als 6000 km/h fliegen können. Die Kombination von Stealth-Jet und Hyperschall-Waffe wären der perfekte Killer für die US-Trägergruppen. 

Chinas neuer Stealth-Kampfjet

Pekings Konzept einer Chinesischen Mauer im Meer sieht vor, mit einem ganzen Arsenal an Waffen die Gewässer um China herum für jeden Gegner inklusive der USA in eine Todeszone zu verwandeln. Die Macht der USA basiert auf den Trägergruppen. Bedrohungen wie die J-20 sollen die Träger auf Distanz halten, der militärische Wert ihrer Flugzeugträger sinkt dann gewaltig.

Hohe Erwartungen in China

In einem TV-Interview hat der chinesische Militär-Experte Li Li die Bedeutung des Jets betont. Anders als westliche Einschätzung sagte Li, dass die J-20 und auch die russischen Suchoi Su-57 das Ziel hätten, das Monopol der USA zu brechen und eine bessere Performance als die F-22 Raptor der USA zu erreichen. Außer den USA baut kein einziges Land einen Stealth-Fighter. In Europa hat nicht einmal eine ernsthafte Planung begonnen. 

Peking gibt Gas 

Erschreckend ist die ungeheure Geschwindigkeit der Entwicklung des Flugzeugs. Ganz anders als bei Rüstungsprojekten des Westens gelang es Peking, den Zeitplan für die J-20 deutlich zu unterbieten. Gleichzeitig wird befürchtet, Peking könne seine Rüstungsvorhaben weit kostengünstiger umsetzen als die USA.

Billiger und schneller – gelingt es Peking beide Faktoren beizubehalten, dürfte der Vorsprung der US-Airforce bald schrumpfen.

Patrouillen über umstrittenen Gewässern 

Die letzte Erprobungsphase dauerte nur etwa neun Monate. "Sobald eine Waffe oder Ausrüstung neuen Typs an das Militär geliefert wird, wird sie von speziellen Truppen getestet, und danach werden die zuständigen Abteilung informiert, wenn Anpassungen erforderlich sind. Normalerweise dauert dieser Prozess ein bis zwei Jahre", sagte Song Zongping, ein chinesischer Militärexperte, der staatlichen "Global Times".  

"Erst nach diesem Prozess wird die neue Waffe formell den Kampftruppen übergeben, nun wird die J-20 den Rivalen entgegentreten, die es wagen, China in der Luft zu provozieren."

Der Hintergrund für den Schnelldurchlauf sind die Spannungen im Südchinesischen Meer. Gleichzeitig zur Übergabe der Stealth-Jets an Kampftruppen hat Peking seine modernsten Jets, russischen Su-35s, in die Region verlegt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.