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US-Militär feiert "Cheetah" Roboter-Gepard sprintet 29 km/h schnell


Dem langsamen C-3PO würden vor Neid die Sicherungen durchbrennen: Der Roboter-Gepard "Cheetah" hat einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Laufroboter gebrochen. Ins Freie darf die mechanische Raubkatze aber noch nicht.

Sein tierisches Vorbild läuft bis zu 100 Kilometer in der Stunde. Ganz so schnell wie ein echter Gepard ist der "Cheetah" zwar nicht - flink ist er trotzdem: Wie das militärische Technologiezentrum Darpa in Arlington mitteilte, hat der Roboter-Gepard des US-Militärs jetzt den Geschwindigkeitsrekord für Laufroboter gebrochen. "Cheetah" (engl. für Gepard), der die Bewegungen seines Namensgebers nachahmt, erreiche auf dem Labor-Laufband ein Tempo von knapp 29 Kilometern (18 Meilen) pro Stunde. "Der letzte Rekord lag bei 13,1 Meilen pro Stunde, aufgestellt im Jahr 1989." Noch in diesem Jahr soll der vierbeinige Roboter weiterentwickelt werden und dann im Freien sprinten können.

Der Laufroboter wurde beim Militärprogramm für maximale Mobilität und Steuerung (M3) entwickelt. Roboter werden für militärische Zwecke genutzt, um etwa Lasten und Ausrüstung zu tragen, laut Darpa können sie auch bei der Kampfmittel-Beseitigung helfen. Gelinge es, derzeitige Hürden bei der Geschwindigkeit zu überwinden, könnten Roboter effektiver bei militärischen Operationen eingesetzt werden. Die technologische Errungenschaft soll aber auch außerhalb des Militärs zum Einsatz kommen. Produziert wurde "Cheetah" von der US-Firma Boston Dynamics in Waltham.

jwi/DPA DPA

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