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Henriette Hell: Was ich über Sex gelernt habe: One-Night-Stand für 8,59 Euro und andere Liebeskatastrophen

In Liebesdingen läuft's bei dir – und zwar bergab. Aber, hey, geteiltes Leid ist halbes Leid. Also mach's dir gemütlich und lies mal wie schlimm es um das Liebesleben von so manch anderem steht.

Wer mit dem eigenen Liebesleben nicht zufrieden ist, kann sich an den Katastrophen anderer wieder hochziehen

Wer mit dem eigenen Liebesleben nicht zufrieden ist, kann sich an den Katastrophen anderer wieder hochziehen

Der Typ, den du vergötterst, zeigt dir die kalte Schulter? Du hattest seit einem Jahr keinen Sex mehr – trotz fester Beziehung? Und selbst dein Hund will nicht mehr mit dir schmusen? Mein Beileid! Aber, hey, es könnte alles noch viel schlimmer sein. Also wisch dir die Tränen des Selbstmitleids aus dem Gesicht und lies mal, was einigen Bekannten im letzten Jahr so zugestoßen ist. Danach wirst du dich besser fühlen.

Das macht 8,59 Euro, bitte!

Kennt ihr die Geschichte (ging viral!) von der Frau, die sich mit ihrem Tinder-Flirt bei Starbucks getroffen hat und danach von ihm aufgefordert wurde, ihm doch bitte das Geld für ihren Caffè Latte zu überweisen – da die beiden ja nicht mal geknutscht hätten?!

Tja, das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was einer Bekannten nach einem One-Night-Stand passiert ist. Einen Tag nach der spontanen Nummer in der Bude des Kerls erreichte sie per SMS eine "Rechnung" über 8,59 Euro – mit allem, was sie in der letzten Nacht benutzt hatte, als da wären: (Ab-)Wasser für die Klospülung und eine kurze Dusche, drei Kondome, ein Kaffee mit Milch und Zucker, zwei Bier und – die Krönung – Strom für den Waschgang der "beschmutzten" Bettwäsche.

Der gelöschte Mann

Seit drei Monaten chattete meine Freundin Suzi* (37) nun schon über ein Flirtportal mit einem interessanten Mann. Ihr erstes Treffen sollte im Berliner Promilokal "Borchardt's" stattfinden. Meine Bekannte war sehr aufgeregt, weil sie den Mann wirklich toll fand. Sie zog High Heels und ihr teuerstes Abendkleid an. Eine Dreiviertelstunde nippte sie nervös an ihrer Weinschorle. Aber er kam nicht. Später sah sie auf dem Flirtportal, dass der Mann sein Profil gelöscht hatte. Danach ging Suzi für ein halbes Jahr in ein Schweigekloster in Thailand.

*Name geändert

Kaffeeküche

Eine Bekannte (25) erzählte mir kürzlich diese Story: "Wir waren Kollegen. Seit Wochen schon flirteten wir im Druckerraum miteinander. Irgendwann sind wir dann endlich übereinander hergefallen. Mittendrin brach er die Sache plötzlich ab und jammerte: ,Es tut mir leid, ich kann nicht in dir kommen – ich bin verheiratet!' Und dann, kleinlaut: ,Machst du's mir eventuell mit dem Mund?' Ich habe ihm selbstredend eine gescheuert."

Seitenwechsel

Meine Freundin Lara* (27) war schon seit Ewigkeiten in einen Mann verliebt. Irgendwann war es dann endlich soweit. Sie lagen in Unterwäsche nebeneinander im Bett und es war viertel vor Sex! Da sah er sie plötzlich an und flüsterte: "Du bist die erste Frau mit der ich Sex habe. In den letzten fünfzehn Jahren war ich ausschließlich mit Männern zusammen." Daraufhin brauchte Lara erstmal einen Cognac. Sex hatten sie bis heute nicht – aus Angst, dass es schlecht werden könnte. Sie wollen vorerst lieber "nur so" zusammen leben.

* Name geändert

Selbstbedienung

Ein Kumpel (37) beichtete mir an Silvester diese Geschichte: "Als ich meiner Freundin letzte Woche zu verstehen gab, dass ich mal wieder Lust hätte mit ihr zu schlafen, hat sie sich auf den Rücken gelegt und gesagt: Bediene dich, du weißt ja, wo alles ist. Aber mach' schnell – gleich kommt 'Das Traumschiff'."

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