Nachdem in einer Schule in Leonberg bei Stuttgart ein Reizstoff versprüht worden ist, sind mehrere Menschen leicht verletzt worden. Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler sowie vier Erwachsene klagten nach Polizeiangaben über Atemwegsreizungen und Übelkeit.
Zunächst war die Polizei von 18 Verletzten ausgegangen. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren am Nachmittag zu der Schule in der Lindenstraße ausgerückt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 143 Menschen im Gebäude, darunter Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal.
Ein Streit soll Auslöser gewesen sein
Der Rettungsdienst behandelte die Betroffenen vor Ort, Krankenhausaufenthalte waren nicht notwendig. Die übrigen Menschen wurden zunächst in einer Sporthalle betreut. Das Schulgebäude wurde von der Feuerwehr überprüft und gelüftet und anschließend wieder freigegeben.
Nach ersten Erkenntnissen war es zuvor zu einem Streit zwischen einer Schülerin und einem Schüler gekommen. Der Jugendliche soll schließlich den Reizstoff im Erdgeschoss versprüht haben. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Mitteilung der Polizei