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Beichte: Wie ein Marathonlauf einem Party-Girl half, den Alkohol zu besiegen

Erfolg, Freunde und ganz viel Party. Laurie McAllister gab richtig Gas. Auch regelmäßige Blackouts schockten sie nicht. So lange, bis sie beim Lauftraining bemerkte, was der Alkohol ihr antat.

Der Verzicht auf Alkohol hat Laurie McAllister sichtbar gut getan.

Der Verzicht auf Alkohol hat Laurie McAllister sichtbar gut getan.

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Vor zweieinhalb Jahren war die Welt von Laurie McAllister noch in Ordnung. Die Britin war damals 24 Jahre jung, eine ausgesprochene Schönheit, hatte einen guten Job und viele Freunde. Sie lebte ihren Traum, wie sie nun in einer Lebensbeichte bekannte. Diesen Traum teilte sie mit vielen Freunden und viel Alkohol.

Ewige Party

Das fiel in Großbritannien nicht weiter auf. Es war nicht ungewöhnlich, jeden Tag nach der Arbeit in einen Pub zu gehen und sich ein paar Drinks zu genehmigen. Dass die Dosierung der jungen Frau – ein oder auch zwei Flaschen Wein waren nichts Besonderes – ziemlich hoch war, fiel ihr gar nicht auf. Im Gegenteil. Laurie McAllister galt als "cool girl", ein Mädchen, mit dem man um die Häuer ziehen und Spaß haben konnte. 

Am Wochenende gab Laurie richtig Gas. Die Folge waren regelmäßige Blackouts. "Ich weiß nicht, wie oft ich nach Hause kam oder meine Mitbewohner aufweckte, weil ich zu betrunken war, um meinen Schlüssel zu benutzen." Auf ihrem Handy waren die Telefonnummern von Männern, an die sie keine Erinnerung mehr hatte. Trotzdem dachte Laurie, dass ihr Leben total normal sei, sie sah sich nicht als Trinkerin. "Ich dachte nur, ich trinke wie jede andere in meinem Alter." Hinzu kam, dass Alkoholgenuss sie lustig und gesellig machte und sie so ihren Stimmungsschwankungen entfliehen konnte.

Die Angst vor dem Kater

Der Schock kam 2016. Damals meldete sich die junge Frau im Mai für einen Marathon an und beschloss, in den 90 Tagen der Trainingszeit nichts zu trinken. "Ich war 72 Tage nüchtern. Ende März trank ich wieder und die verkaterten Trainingsläufe waren schrecklich." Die Woche vor dem Rennen schaffte sie wieder ohne Alkohol.

Damit war der Bann gebrochen. Am 10. Dezember 2016 trank sie zum letzten Mal. Aber die schlechte Stimmung und die Angst, die sie inzwischen bei jedem Kater spürte, waren den "Spaß" einer versoffenen Nacht nicht mehr wert. Noch mit Kopfschmerzen startete sie am nächsten Tag einen Instagram-Account und den Blog girlandtonic.co.uk.

Mehr Spaß, mehr Geld 

Dort schreibt sie seitdem über das Leben und das Nicht-Trinken. Auch darüber, wie es ist, ein möglichst nüchternes Date zu finden. Wie sie auf den Profilbildern nach Details wie dem Alkohol-Blick sucht. 

Überraschender Effekt: Laurie McAllister stellte fest, wie viel Zeit ihr zum Leben bleibt, seitdem sie die Wochenendtage nicht mehr mit dickem Kopf im Bett liegt. Und sie war erstaunt, wie viel Geld ihr – die vorher chronisch pleite war – am Monatsende übrig blieb. "Mir war gar nicht klar, wie viel ich für Getränke und Taxis ausgegeben hatte."

Sie bekennt, sie habe kein Problem, wenn Leute etwas trinken. Nur für sie sei es nicht das Richtige gewesen, denn sie habe nicht aus Geselligkeit getrunken. Laurie McAllister zitiert einen bekannten Satz aus den "The Sober Diaries" von Clare Pooley: "Das Problem entsteht, wenn der Alkohol nicht nur deine Stimmung schmiert, sondern zu einer Art Selbstmedikation für dich wird."

Instagram.com/laurievmcallister

girlandtonic.co.uk


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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(