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Isle of Dogs: Ataris Reise: Zwischen Kritikerlob und Rassismusvorwurf

"Isle of Dogs" lautet der Titel von Wes Andersons neuem Film. Und der bietet neben süßen Hunden auch noch eine politische Aussage.

Der Junge Atari sucht auf der Hundeinsel nach seinem besten Freund Spots

Der Junge Atari sucht auf der Hundeinsel nach seinem besten Freund Spots

Der neue Streifen von Wes Anderson namens "Isle of Dogs - Ataris Reise" versammelt zumindest in der englischen Originalversion wieder einmal das Who's Who der Traumfabrik. Ob Bryan Cranston (62), Bill Murray (67), Jeff Goldblum (65), Edward Norton (48) oder Scarlett Johansson (33) - sie alle leihen im Animationsfilm, der im altmodischen Stop-Motion-Verfahren gedreht wurde, zerzausten Vierbeinern ihre Promi-Stimme. Darauf müssen Zuschauer zwar verzichten, die den Film in der deutschen Übersetzung anschauen, auch so sorgt der Streifen aber für reichlich Aufsehen - und das nicht nur im positiven Sinn.

Aus vergangenen Tagen

Optisch schlägt "Isle of Dogs" in exakt dieselbe Kerbe wie Andersons Film "Der fantastische Mr. Fox", der ebenfalls im aufwendigen Stop-Motion-Verfahren gedreht wurde. Hier ist also nichts am Computer entstanden, sondern es wurde realen Puppen mit viel Fingerspitzengefühl und vor allem Geduld Leben eingehaucht. Dadurch entsteht ein Filmerlebnis, das man in Zeiten von Pixar und Co. gar nicht mehr gewohnt ist - und von manchen Kinogängern unter Umständen als gewöhnungsbedürftig empfunden werden könnte.

Knuffig und politisch

Wer die Trailer zu "Isle of Dogs" gesehen hat, fühlt sich sofort an sämtliche Filme von Anderson erinnert - von "Rushmore" bis "Grand Budapest Hotel". Das liegt am fast schon märchenhaften Flair, den charmant-chaotischen Figuren und seiner oft kopierten, nie erreichten Bildsprache. Und natürlich am besonderen Wes-Anderson-Humor, der in der Regel für Groß und Klein etwas zu bieten hat und den man entweder vergöttert oder verabscheut.

"Isle of Dogs" bringt aber neben der rührenden Geschichte auch Politik-Kritik mit sich. Die Hauptgeschichte handelt davon, dass alle Hunde Japans wegen einer gefährlichen Krankheit auf eine Müllinsel deportiert und sich selbst überlassen werden. Ein kleiner Junge macht sich auf - mit der Hilfe einer verlausten Heldentruppe - seinen besten Freund zu retten. Was als rührende Story über die Macht der Freundschaft schon genug geboten hätte, mausert sich zu einer interessanten Kritik an politischen Intrigen, Korruption und Propaganda. In Zeiten von Donald Trump (71) wartet ein Animationsfilm über eine Gruppe Hunde also sogar noch mit einer wichtigen Botschaft auf.

Überschattet von Stereotypen?

Doch auch kontrovers wurde der Film direkt nach seiner Premiere auf der Berlinale im Februar diskutiert. Die japanische Kultur werde darin mit zu vielen Stereotypen und Vorurteilen dargestellt, kritisierten einige asiatische Rezipienten. Zudem werde mit der Figur der US-amerikanischen Austauschschülern Tracy der Tropus des "weißen Retters" in seiner Reinform vorgeführt. Ähnliche Vorwürfe musste sich auch Sofia Coppola (46) bezüglich ihres Films "Lost in Translation" anhören.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.