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Abschied von TV-Ikone: Letzter Auftritt für David Letterman

Wie kein anderer Moderator prägte David Letterman den späten Fernsehabend in den USA. Jetzt geht er in den Ruhestand - und treibt damit den Generationenwechsel in der Late-Night-Szene weiter voran.

Abschied aus der Late-Night-Szene: Talk-König David Letterman hört auf.

Abschied aus der Late-Night-Szene: Talk-König David Letterman hört auf.

Die Nachricht kam per Telefon, kurz vor Beginn der Aufzeichnung einer "Late Show With David Letterman". "Es war großartig", sagte Moderator David Letterman zum Chef des TV-Senders CBS, Leslie Moonves. "Aber ich gehe in den Ruhestand." Rund ein Jahr später macht der Star-Moderator seine Ankündigung am Mittwoch wahr: Nach mehr als 30 Jahren führt die Late-Night-Ikone ein letztes Mal durch die Show. Mehr als 6000 Stunden Sendung hat Letterman in all der Zeit produziert und blieb dabei stets stoisch ruhig, unendlich höflich und trocken witzig - auch wenn um ihn herum Madonna fluchte, Drew Barrymore auf den Tisch sprang und ihr T-Shirt lüftete und Julia Roberts ihm einen Kuss auf den Mund gab.

Nicht nur die Amerikaner - auch Letterman selbst wird bei dem Gedanken an einen Abend ohne die Show "extrem melancholisch", wie der 68-Jährige jüngst der "New York Times" sagte. "Es wird eines von beidem sein: Entweder werde ich wie ein Erwachsener die Veränderung vernünftig akzeptieren. Oder ich werde zum Kriminellen." Schon bei der Ankündigung seines Abschieds hatten Dutzende Prominente und sogar US-Präsident Barack Obama das öffentlich bedauert. "Fernsehen wird nicht mehr dasselbe ohne dich sein", hatte Moderatoren-Kollegin Ellen DeGeneres getwittert und Late-Night-Show-Konkurrent Jimmy Kimmel hatte sich via Twitter verbeugt: "David Letterman ist der Beste, den es gibt und den es je gab."

Bewegende Worte nach dem 11. September

Das Talk-Urgestein Letterman hat alles erreicht, was man in seiner Branche erreichen kann: Nach kleineren Jobs bei Radio, Fernsehen und als Comedian war er mehr als 30 Jahre lang Moderator einer Late Night Show, seit 1993 der "Late Show With David Letterman" bei CBS. Er hatte alle Stars zu Gast, erfand Dutzende von heute allgegenwärtigen Show-Rubriken, gewann zahlreiche Auszeichnungen und prägte den späten Fernsehabend in den USA wie kein anderer. Auch die Oscars und die Emmys moderierte Letterman jeweils einmal und gilt als einer der originellsten und kreativsten Köpfe der Branche.

In den USA wird Letterman vor allem auch sein Auftritt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York hoch angerechnet. Als erster Moderator kehrte er mit seiner Sendung schon sechs Tage später auf den Bildschirm zurück und sprach tief bewegt über das Erlebte. Damit habe er dem Land die Freiheit zu lachen wiedergegeben, schrieb die "New York Times". "Wenn man es zuvor nicht geglaubt hat, muss man es jetzt auf jeden Fall glauben", sagte Letterman damals. "New York City ist die großartigste Stadt der Welt."

"Plötzlich war ich umringt von den Jimmys"

Sein Abschied treibt den Generationenwechsel in der Late-Night-Show-Szene weiter voran. Nachfolger Stephen Colbert, der zuvor beim TV-Sender Comedy Central auf Sendung war und ab dem 8. September übernehmen wird, ist knapp 18 Jahre jünger. Lettermans Kollege Jay Leno (65) hat gerade an den 40 Jahre alten Jimmy Fallon abgegeben. Die "Daily Show" von Jon Stuart (52) geht demnächst an den 31 Jahre alten Trevor Noah über. Gute Quoten fährt derzeit auch der Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel (47) mit seiner nach ihm benannten Show ein.

"Ich weiß, dass ich nicht das machen kann, was Jimmy Fallon macht. Und ich weiß, dass ich nicht das machen kann, was Jimmy Kimmel macht", sagte Letterman. Aber er sei auch nicht vom Nachwuchs aus der Show gedrängt worden. "Wenn ich 38 wäre, würde ich die Show wahrscheinlich immer noch machen wollen. Als Jay Leno noch dabei war, habe ich mich so gefühlt, als seien wir Zeitgenossen. Und dachte, es funktioniert noch - ein älterer Mann im Anzug. Aber dann ist er gegangen und plötzlich war ich umringt von den Jimmys."

Kein historisches Ende

Er hätte sich gewünscht, bei der Suche nach seinem Nachfolger konsultiert worden zu sein, gibt Letterman offen zu. "Ich dachte, es hätte eine gute Möglichkeit sein können, einen Afroamerikaner oder eine Frau auszuwählen." Aber auch Colbert hält er für eine gute Wahl. "Es wird interessant sein, zu sehen, was er daraus macht."

Wie seine letzte Show aussehen wird, das hat der 1947 im US-Bundesstaat Indiana geborene Letterman schon ganz genau geplant. "Ich möchte, dass es fröhlich und lustig wird, und die Menschen froh sind, dass sie sich die Zeit genommen haben, die Sendung zu schauen", sagte er der "New York Times". "Historisch wird es sicher nicht. Nach der Sendung werden die Menschen sagen: "Also dann. Wann startet der Neue?""

Letterman, der zum zweiten Mal verheiratet ist und einen elf Jahre alten Sohn namens Harry hat, will nach dem Ende seiner Show vor allem mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. "Zum ersten Mal seit Harry auf der Welt ist, werden unsere Sommerpläne nicht von mir vorgegeben. Es wird völlig danach gehen, was mein Sohn machen will. Und das ist ziemlich wunderbar."

Christina Horsten/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(