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Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick: Rudi hat 'ne Neue

Katie Price verlässt den Dschungel als Single und Rudi Assauer trifft sich mit Lisa Loch. Vor Weihnachten spielen die Gefühle unserer Promis verrückt.

Von Stefan Mielchen

Das Fest der Liebe rückt unaufhaltsam näher, und da wollen sich auch unsere Promis nicht lumpen lassen. Was gibt es schließlich schöneres, als unterm Christbaum Verlobung zu feiern? Vorausgesetzt, dass auch alle mitmachen. Richtig dumm gelaufen ist es in dieser Woche nämlich für Britney Spears. Sie soll ihrem aktuellen Lover Jason Trawick in Sydney hoffnungsfroh einen Heiratsantrag gemacht haben - den er wiederum dankend ablehnte! Er habe Angst, dass Britney gar nicht in ihn, sondern ins Heiraten an sich verliebt sei, heißt es. "Ich will nicht irgendein Bräutigam sein", sagte Jason. Was ja in Wahrheit nichts anderes ist als das Eingeständnis, auch nur irgendein Lover zu sein. Manche Männer merken aber auch gar nichts.

Doch nicht nur Britney hatte in dieser Woche zu schlucken. Auch Busenwunder Katie Price blieb der Mund offen stehen: Känguru-Hoden, Fischaugen und Grillen standen auf ihrem Speiseplan im britischen Dschungelcamp. Sechsmal schickten die Zuschauer die 31-Jährige in die Dschungelprüfung, bis Katie kapitulierte. "Die Leute hassen mich ja noch mehr, als ich dachte", erkannte sie immerhin. Fernsehen bildet eben doch. Angesichts von 250.000 Pfund Gage wird's nicht gar so schlimm gewesen sein. Wichtiger aber noch für Katie: "Ich habe den Dschungel als besserer Mensch verlassen." Das dürfte zumindest einer entschieden anders sehen: Alex Reid, der hoffnungsvolle Käfigkämpfer an Katies Seite, tönte noch vor wenigen Tagen: "Ich werde sie fragen, ob sie mich heiratet, und ich bin fest davon überzeugt, dass sie meinen Antrag annimmt." Drei Kinder wünsche er sich von ihr, sagte Alex. Aber Frau Price wollte sich offenbar die Figur nicht noch weiter ruinieren: sie beendete die Beziehung.

Liebe wird eben allgemein überschätzt. Außer von Till Schweiger und Lady Gaga. Beide betonten in dieser Woche, dass sie in der Lage seien, Sex und Liebe klar voneinander trennen zu können. Wobei die Sängerin gleichzeitig klarstellte: "Ich liebe die männliche Sexualität. Männer haben etwas, das ich nicht habe aber sehr wichtig finde." Das Gehirn kann sie dabei nicht gemeint haben. Denn Till Schweiger steuerte zur Debatte die Erkenntnis bei, dass nur Männer in der Lage seien, Gefühle und Gerammel getrennt zu betrachten: "Die Frauen verstehen das nicht. Sie können es nicht verstehen, weil sie anders empfinden", glaubt der 45-Jährige. Das macht fünf Euro in die Chauvikasse! Oder war mit der Trennung von Liebe und Sex einfach nur die Rollenverteilung zwischen Schweigers Ex Dana, 41, und seiner neuen Flamme Melanie, 24, gemeint? Spätestens Heiligabend dürfte wohl geklärt sein, wer die Weihnachtsgans ist.

Eine ähnliche Debatte steht auch den Weppers aktuell ins Haus. Der alte Fritz hat sich mal wieder was Frisches geangelt: schlappe 38 Jahre jünger ist die Dame. Susanne K. kennt sich in der Münchner Gockelszene bestens aus. Sie half schon Schauspiellegende Bernd Herzsprung über die Scheidung. Weppers Gattin Angela hat in den letzten drei Jahrzehnten zwar schon so manches blonde, knapp der Volljährigkeit entwachsene Gift ertragen. Doch langsam ist auch sie mit ihrer Geduld am Ende. Bald schon könnte es also eng werden für Derricks Assistenten, wenn Angela sagt: "Harry, hol' schon mal den Umzugswagen!"

Apropos alte Säcke. Rudi "Ich hau dann mal zu" Assauer, 65, wird neuerdings an der Seite von Lisa Loch gesehen. Der Zigarrenfetischist schätzt an der 42 Jahre jüngeren Dame selbstverständlich nicht deren Modelqualitäten, sondern vor allem ihre Intelligenz: "Lisa ist das Gegenteil der Frauen, die ins Rennen geschickt werden, weil sie schön sind, aber nichts in der Birne haben", sagte Assi der "Bunten". Und wie sieht Lisa Loch ihren Rudi Rüssel? Hoffentlich nicht nur als das Gegenteil der Männer, die schön sind, aber nichts in der Hose haben.

Was genau der wandelnde Altherrenwitz Ernst-August von Hannover in der Birne hat, ist wissenschaftlich nicht endgültig geklärt. Carolines Gatte kann sich seine Termine auch nicht mehr aussuchen, und so nahm er diese Woche in Wien an der Präsentation eines Kalenders von Hubertus Prinz zu Hohenlohe teil, der nackte Skilehrerinnen am Arlberg fotografiert hat. "Er wollte wissen, ob er einige der Skilehrerinnen kennt", erklärte Hubertus die Anwesenheit Ernst-Augusts. Der wiederum konterte frech: "Ich interessiere mich gar nicht für die Lehrerinnen. Ich bin doch schwul!" Wissen wir das jetzt also auch.

War sonst noch was? Na klar! Alle Welt spricht dieser Tage über Vampire, doch das Grauen hat noch einen anderen Namen und kehrt wenige Wochen nach Halloween aus der Versenkung zurück: "Heck is back" heißt eine neue CD, auf der die größten Erfolge von Ex-Hitparaden-Moderator Dieter Thomas Heck versammelt sind. Erstaunlich, dass man hierfür eine ganze CD benötigt. Doch die bietet echte Perlen der Unterhaltungskunst auf wie Hecks ersten Smashhit: "Hippe-di-hopp, mein Mädchen". Wer noch einen Scheidungsgrund sucht, sollte seiner Liebsten dieses Album unbedingt auf den Gabentisch legen. Der 71-Jährige singt darauf auch den rätselhaften Song: "Komm mit nach Wuppertal". Was immer einen an diesen dunklen Ort ziehen könnte: Heck sollte den Titel wörtlich nehmen! Und bitte ohne Rückfahrkarte.