Fashion-Vorschau für 2026 An diesen Trends kommt man nicht vorbei

Zwei der großen Trends für 2026: Jenna Ortega (links) verkörpert den "Pirate Core", Sarah Bock trägt "Cool Blue".
Zwei der großen Trends für 2026: Jenna Ortega (links) verkörpert den "Pirate Core", Sarah Bock trägt "Cool Blue".
© ddp / ddp/Image Press Agency
2026 lädt modisch dazu ein, mutig zu sein. Ob eiskalte Eleganz oder wilde Piraten-Romantik: An diesen Trends kommt niemand vorbei.

Wer das Gefühl hat, die Modewelt dreht sich immer schneller, täuscht sich nicht: Trends poppen heute im Rekordtempo auf und verschwinden wieder. Doch abseits der flüchtigen Micro-Hypes formiert sich für 2026 eine klare Bewegung. Es geht weg vom minimalistischen "Clean Girl Look" und hin zu einem Kleiderschrank, der Geschichten erzählt. Unter anderem zeigen die Daten der "Pinterest Predicts" deutlich: Wir sehnen uns nach Eskapismus, nach Nostalgie, und nach Kleidung, die ein Statement setzt. Diese Trends dürften 2026 das Straßenbild prägen.

Glamoratti

"Quiet Luxury" war gestern: 2026 gehört der puren Dekadenz. Der "Glamoratti"-Trend feiert die 80er Jahre in ihrer opulentesten Form. Breite Schultern sind das neue Must-have: Power-Suits kommen in weiten, fast maskulinen Schnitten daher und verleihen der Trägerin sofortige Präsenz. Ergänzt wird das Ganze durch hochgeschlossene Kragen und massiven Goldschmuck. Wer auffallen will, setzt auf klobige Gürtel und Statement-Cuffs. Es ist Mode als Rüstung und Glamour-Statement zugleich.

Cool Blue

Eiszeit im Kleiderschrank: Die Trendfarbe des Jahres ist alles andere als warm. Ein kühles, fast metallisches Eisblau übernimmt die Regie. Ob als fließender Satin-Rock, strukturierter Mantel oder sogar in der Beauty-Routine als "Frosted Look" - dieses Blau wirkt futuristisch und edel zugleich. Besonders spannend: Der Trend macht auch vor der Hochzeitsmode nicht halt. Eisblaue Brautkleider sind die moderne Antwort für alle, denen klassisches Weiß zu konventionell ist.

Poet Core und die Rückkehr der Brosche

2026 wird poetisch. Der "Poet Core"-Look zelebriert eine intellektuelle Melancholie. Man denke an weite Rollkragenpullover, weiche Capes, Vintage-Blazer und Krawatten, die lässig zweckentfremdet werden.

Um diesen individuellen Look zu krönen, kehrt ein vergessenes Accessoire zurück: die Brosche. Aber nicht das Erbstück aus der Schatulle der Großmutter - Broschen werden 2026 massiv, maximalistisch und gerne im Multipack an Revers und Taschen getragen.

Boho-Revival und Pirate Core

Zwei Stile verschmelzen zu einer völlig neuen Ästhetik: Der klassische Boho-Chic mit seinen semitransparenten Stoffen und Ballonärmeln bekommt durch den "Pirate Core" ein raues Update. Weite, luftige Hosen treffen auf geschnürte Stiefel und opulente Spitzenärmel. Das Key-Piece: Der breite Nistengürtel, der fließende Kleider bändigt. In Kombination mit der Farbe des Jahres "Cloud Dancer" - einem sanften, luftigen Off-White - entsteht ein Look, der perfekt zwischen Festival-Vibe und moderner Abenteuerlust liegt.

Indie Sleaze

Als Gegenentwurf zur perfekten Instagram-Ästhetik feiert der "Indie Sleaze" sein großes Comeback. Inspiriert von der Clubkultur der 2000er, stehen hier Lederjacken, Nieten-Details und ein gewollter "Undone-Look" im Vordergrund. Es ist die Rückkehr zur Unangepasstheit: Lederstiefel, die schon etwas erlebt haben, und Outfits, die nicht nach Perfektion schreien, sondern nach einer langen Nacht.

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