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50. Jahrestag der Rede "I have a dream": Obama gedenkt Martin Luther Kings Worten

"I have a dream" von Martin Luther King gehört zu den bedeutendsten Reden der Geschichte. Zu ihrem 50. Jahrestag ergreift der erste schwarze US-Präsident am gleichen Ort das Wort.

Mit landesweiten Feierlichkeiten erinnern die USA am Mittwoch an die berühmte "I have a dream"-Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. vor 50 Jahren. Als Höhepunkt der Gedenkfeiern wird eine Ansprache von US-Präsident Barack Obama erwartet, der auf den Stufen des Lincoln-Denkmals in Washington sprechen wird. Dort hatte King 1963 nach dem historischen "Marsch auf Washington" vor Zehntausenden mit den Worten "Ich habe einen Traum" von einem Land geschwärmt, in dem Schwarze gleichberechtigt neben Weißen leben. Seine Rede wurde zu einem Meilenstein der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Neben Obama sollen auch die Ex-Präsidenten Bill Clinton und Jimmy Carter sowie die TV-Moderatorin und Schauspielerin Oprah Winfrey auftreten. Erwartet werden außerdem die Tochter des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, Caroline Kennedy, Washingtons Bürgermeister Vincent Gray sowie zahlreiche Abgeordnete und Bürgerrechtler. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon soll sich per Videobotschaft an die Menschen richten.

Zahlreiche US-Städte begleiten das Jubiläum mit eigenen Veranstaltungen. Im ganzen Land sollen am Nachmittag die Glocken läuten, um an die bewegende Ansprache Kings zu erinnern. Rund 50 Gemeinden in verschiedenen US-Staaten kündigten bereits an, in das Glockengeläut einzustimmen.

Noch immer gibt es rassistische Vorurteile

Zum Zeitpunkt von Kings historischer Rede konnten zwei von drei Afroamerikanern nicht wählen, durften Schulen nicht zusammen mit Weißen besuchen, mit ihnen im Kino sitzen oder dieselbe öffentliche Toilette benutzen. Heute bekleiden neben dem ersten schwarzen Präsidenten Barack Obama mehrere Afroamerikaner hohe politische Ämter, darunter Justizminister Eric Holder und die Sicherheitsberaterin des Weißen Hauses, Susan Rice.

Dennoch kämpfen viele der rund 30 Millionen Afroamerikaner im Alltag bis heute mit rassistischen Vorurteilen oder fühlen sich ungleich behandelt. Zuletzt löste der Freispruch des Todesschützen George Zimmerman landesweite Proteste aus. Zimmerman hatte den schwarzen Teenager Trayvon Martin erschossen und im Prozess gesagt, aus Notwehr gehandelt zu haben.

Rechtzeitig zum 50. Jahrestag wurde das Martin-Luther-King-Denkmal in Washington fertiggestellt. Bei der Überarbeitung wurde ein Zitat an der Nordseite der Statue entfernt. Nach Ansicht von Bürgerrechtlern war es unzulässig verkürzt und ließ King arrogant wirken.

cob/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.