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Engpässe bei der Bahn: Reiseverkehr erliegt der weißen Pracht

Viele Reisende leiden unter der weißen Schneepracht: Zahlreiche Unfälle blockieren den Straßenverkehr, hunderte Flüge fallen aus, zahlreiche Züge verspäten sich.

Im vorweihnachtlichen Reiseverkehr ist weiterhin Geduld gefragt. Allein am Frankfurter Flughafen wurden am Montag wegen der Schneefälle 315 Verbindungen gestrichen. Die Nacht zum Montag mussten rund 800 Passagiere auf Feldbetten im Terminal verbringen. Schnee und Eis führten zu Hunderten von Unfällen, bei denen es offenbar zunächst meist bei Blechschäden blieb. Gebietsweise bleiben Straßen für Lkw gesperrt.

"Es gibt keine Entwarnung", sagte eine Fraport-Sprecherin zur Lage am Frankfurter Flughafen. Nach Hunderten von Ausfällen am Wochenende waren zum Wochenbeginn vor allem Strecken in Deutschland und Europa betroffen. Für den weiteren Tagesverlauf seien in Frankfurt erneut ein bis drei Zentimeter Neuschnee angekündigt, sagte die Sprecherin. Von einer Entspannung auf dem Flughafen könne deshalb noch lange keine Rede sein. Die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld rechneten durch die neuerlichen Schneefälle im Tagesverlauf mit rund 90 Flugausfällen.

An den übrigen Flughäfen wurden Dutzende von Flügen gestrichen und Verspätungen erwartet. Betroffen waren vor allem Verbindungen nach Frankfurt, Paris und Heathrow. Der Betrieb auf dem Londoner Flughafen lief einen Tag nach den weitgehenden Sperrungen nur eingeschränkt. In München mussten erneut rund 150 gestrandete Passagiere im Flughafen auf Feldbetten übernachten.

Ausfälle bei der Bahn

Die Lage an den Flughäfen belastete den Bahnverkehr zusätzlich. Am Montag musste laut einem Unternehmenssprecher weiterhin mit Verspätungen und Zugausfälle gerechnet werden. Besonders angespannt sei die Lage auf den Strecken Hamburg-München, Berlin-Ruhrgebiet und Köln-Frankfurt. "Wir setzen alles ein an Zügen, was wir haben", sagte der Bahn-Sprecher. Am Bahnhof in Halle hatten Züge aus Nordrhein-Westfalen in Richtung Leipzig zum Teil bis zu drei Stunden Verspätung. SPD-Verkehrsexperte Uwe Beckmeyer sprach von "dramatischen Wartungsmängeln" am Schienennetz. "Die Deutsche Bahn ist nicht winterfest", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe).

Auch die Autofahrer hatten zu Beginn der Weihnachtswoche weiter mit Schnee und Eis zu kämpfen. In Nordrhein-Westfalen hatte sich nach dem winterlichen Unwetter vom Wochenende die Verkehrslage etwas entspannt. Das Fahrverbot für Lkw wurde in den Bereichen der Regierungspräsidien Münster, Detmold und Arnsberg wieder aufgehoben, blieb allerdings zunächst noch in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf in Kraft.

Zudem gab es nach Angaben der Landesleitstelle der Polizei am Morgen noch insgesamt rund 250 Kilometer Stau auf den Autobahnen des Landes. Zwischen Sonntagmittag (12.00 Uhr) und Montagmorgen (4.00 Uhr) hatten sich in NRW mehr als 600 witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurden 8 Menschen schwer und 38 leicht verletzt. Der Schaden belief sich auf rund 1,7 Millionen Euro.

Busverkehr in Rheinland-Pfalz teilweise eingestellt

In Rheinland-Pfalz wurde der Busverkehr teilweise im Donnersbergkreis und im Landkreis Alzey-Worms bis in den Vormittag hinein eingestellt. Auch Schüler konnten nicht befördert werden, wie ein Sprecher des Omnibusverkehr Rhein-Nahe (ORN) auf dapd-Anfrage sagte. Probleme gab es auch an den Bundes- und Landstraßen zu den Nachbarländern Belgien, Frankreich und Luxemburg. Dort galt noch am Montagmorgen ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Wie die Polizei in Trier mitteilte, habe das Fahrverbot zu überfüllten Parkplätzen im rheinland-pfälzischen Grenzgebiet geführt.

Auf den Berliner Straßen kam es nach bis zu sechs Zentimeter Neuschnee zwischen Mitternacht und 9.00 Uhr zu 98 Unfällen, allein zwischen 8.00 und 9.00 Uhr wurden 43 witterungsbedingte Unfälle verzeichnet. Bei der S-Bahn gab es erneut auf allen Linien Verspätungen.

Im bayerischen Hof stürzte durch die Schneelast das Dach eines Einkaufsmarktes teilweise ein. Der Markt war aber bereits am Vortag für den Kundenverkehr geschlossen worden. Verletzt wurde niemand.

In einigen Städten in Rheinland-Pfalz geht wegen Lieferengpässen allmählich das Streusalz aus. Es sei ungewiss, ob die Reserven bis zur nächsten Lieferung ausreichten, sagte ein Sprecher der Stadt Trier auf dapd-Anfrage. Eine Schiffsladung Salz eines Großhändlers aus Marokko sei überfällig.

Freude für Wintersportler

Der Deutsche Wetterdienst kündigte für das ganze Bundesgebiet am Montag weitere Schneefälle an. Am Dienstag könnten die Niederschläge in Teilen des Landes als Regen fallen. Die Höchsttemperaturen liegen am Dienstag zwischen minus fünf im Nordosten und bis sechs Grad am Oberrhein.

Urlauber und Wintersportler können sich im Gegensatz zu den Verkehrsteilnehmern über wachsende Schneedecken freuen. Im Oberharz lag am Montag so viel Schnee wie noch nie in diesem Winter. Auf dem Brocken, dem höchsten Berg des Mittelgebirges, wurde am Montag eine Schneehöhe von 155 Zentimetern gemessen. In den Wintersportregionen bei Schierke und St. Andreasberg sowie in Torfhaus lagen nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes mehr als 100 Zentimeter Schnee.

DAPD / dapd
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(