HOME
+++ Ticker +++

News: First Lady von Simbabwe schlägt Model in Südafrika und taucht ab

70-Jähriger stürzt am Watzmann ab +++ Zwölf Tote bei Unglück auf Madeira +++ 88-Jähriger wendet auf Autobahn in Bayern - tot +++ Iran droht mit Kündigung von Atomabkommen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Grace Mugabe

Das Herrscherpaar Simbabwes: Robert und Grace Mugabe

Die wichtigsten Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 21.12 Uhr: 70-Jähriger stürzt am Watzmann in den Tod +++

Ein 70 Jahre alter Bergsteiger ist am Watzmann in den Berchtesgadener Alpen tödlich verunglückt. Der Mann aus dem oberbayerischen Landkreis Mühldorf sei in der Nähe des Gipfels der Südspitze 200 Meter tief in die Ostwand abgestürzt, teilte die Polizei in Rosenheim mit. "Zuvor hatte der Mann mit einem Bergführer erfolgreich die Watzmann-Ostwand durchstiegen", hieß es. Nach einer kurzen Pause am Gipfel habe man gemeinsam wieder absteigen wollen. "Nur wenige Meter vom Gipfel entfernt stolperte der erfahrene Bergsteiger und stürzte so unglücklich, dass er in eine steile Rinne fiel und durch diese 200 Meter tief abstürzte." Nach einer Untersuchung der Unfallstelle wurde die Leiche mit Hilfe eines Polizeihubschraubers geborgen und weggeflogen.

 +++ 20.29 Uhr: Simbabwes First Lady soll ein Model blutig geschlagen haben +++

Die First Lady Simbabwes, Grace Mugabe, soll im südafrikanischen Johannesburg in einem Hotel ein Model mit einer Verlängerungsschnur blutig geschlagen haben - ist aber nach der Klage der 20-jährigen Gabriella Engels nicht bei der Polizei erschienen. Die südafrikanische Oppositionspartei Demokratische Allianz erklärte ohne Nennung von Quellen, Grace Mugabe sei es gelungen, nach Simbabwe zurückzukehren. Gabriella Engels beschuldigt die Präsidentengattin, sie am Sonntag in einem Hotel in Johannesburg an der Stirn als auch am Hinterkopf verletzt zu haben. Die in Südafrika geborene Grace Mugabe gilt als prunksüchtig und ist die ehemalige Sekretärin des nun 93 Jahre alten Präsidenten. Sie hält bei Kundgebungen in Simbabwe regelmäßig Ansprachen und wird von einigen als künftige Staatschefin des Landes gehandelt.


+++ 19.59 Uhr: Fipronil-Skandal: Belgien sperrt weitere Legenhennenbetriebe +++

In Belgien sind in sieben weiteren Legehennenbetrieben mit dem Insektengift Fipronil verunreinigte Eier entdeckt worden. Wie die Aufsichtsbehörde FASNK berichtete, wurden die Unternehmen sofort vorübergehend gesperrt. Für Verbraucher soll allerdings keine Gefahr bestanden haben. Die Fipronil-Konzentration in den getesteten Eiern habe unter dem Wert gelegen, der nach EU-Erkenntnissen gesundheitsschädlich sein könnte. Von dem Fipronil-Skandal sind nach jüngsten Erkenntnissen mindestens 15 EU-Staaten sowie mehrere Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, Südkorea und Hongkong betroffen. Nach den bisherigen Ermittlungen gelangte das Insektengift in die Eier, weil es unerlaubterweise zur Reinigung von Ställen eingesetzt wurde.

+++ 19.01 Uhr: Kolumbiens Präsident erklärt Konflikt mit Farc-Rebellen für beendet +++

Nach der vollständigen Entwaffnung der Farc-Guerilla hat Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos den Konflikt mit den linksgerichteten Rebellen offiziell für beendet erklärt. "Mit dieser Waffenabgabe endet der Konflikt wirklich und im Leben unserer Nation beginnt eine neue Ära", sagte Santos, nachdem die letzten Waffen aus den Entwaffnungszentren abgezogen worden waren. Die Entwaffnung war Teil des historischen Friedensabkommens vom vergangenen Jahr.


+++ 17.14 Uhr: Zweijähriger stirbt nach Sturz aus Fenster +++

Ein zwei Jahre alter Junge ist in Gelsenkirchen aus einem Fenster im dritten Stock gestürzt und kurz danach gestorben. Das Kind erlag trotz Erste-Hilfe-Maßnahmen noch am Unfallort seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. "Wir gehen derzeit von einem Unglücksfall aus", sagte ein Sprecher. Wie das Kind am Montagabend aus dem Fenster der elterlichen Wohnung fallen konnte, werde noch untersucht. Die Eltern seien traumatisiert.

+++ 17.06 Uhr: Geklautes Fahrrad nach mehr als 25 Jahren wieder da +++

Mehr als 25 Jahre nach dem Diebstahl eines Fahrrads ist das Gefährt seinem Besitzer zurückgegeben worden. Ende Juni war das Rad in Eppelheim in Baden-Württemberg gefunden worden, wie die Polizei in Mannheim mitteilte. Es sei eine umfassende Recherche notwendig gewesen, um über die sogenannte Codiernummer des Fahrrads den Besitzer zu finden. An der hinterlegten Adresse lebten noch die Eltern, die dann den Kontakt zu ihrem mittlerweile 40-jährigen Sohn herstellten. Der Mann hatte den Diebstahl vor einem Vierteljahrhundert angezeigt. In welchem Zustand das Rad war, dazu gab es zunächst keine Angaben.


+++ 16.42 Uhr: Ruhelose Friedensglocke bringt Tübinger um den Schlaf  +++

Eine ruhelose Friedhofsglocke hat in Tübingen zahlreiche Anwohner um den Schlaf gebracht. Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte das Gebimmel in der Nacht zum Dienstag drei Stunden gedauert, bevor die Friedhofsverwaltung die ungewöhnliche Störung abstellen konnte. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben nichts ausrichten, da die Kapelle mit der Glocke verschlossen war. Schließlich schaltete ein Verantwortlicher die Glocke per Fernbedienung ab. Ursache war vermutlich ein Garagenöffner: Er hatte ein Signal auf der gleichen Frequenz wie die Fernbedienung der Glocke gesendet und das Gebimmel so aktiviert. Das System soll nun geprüft werden, damit eine solche Panne nicht erneut passiert.

+++ 15.22 Uhr: Uralte Eiche auf Madeira stürzt um und erschlägt zwölf Menschen +++

Ein umstürzender Baum hat bei einem religiösen Fest auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira hat laut örtlichen Medien mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt. Der portugiesische Staatssender RTP sprach von elf Toten und 35 Verletzten. Die Zeitung "Diário de Notícias da Madeira" meldete unter Berufung auf Rettungskräfte vor Ort zwölf Todesopfer und 15 Verletzte. Der Fernsehsender SIC Notícias berichtete, um die Mittagszeit sei eine 200 Jahre alte Eiche auf eine Menge von Gläubigen gestürzt, die vor einer Kirche Kerzen entzündeten. Das Unglück ereignete sich an einem von zahlreichen alten Bäumen umringten Brunnen im Botanischen Garten, etwa fünf Kilometer vom Zentrum der Inselhauptstadt Funchal entfernt. Das sogenannte Monte-Fest lockt jedes Jahr im August zahlreiche Besucher an. 

+++ 14.09 Uhr: Sachsen kann Waffenverbotszonen einrichten +++

In Sachsen können künftig Waffenverbotszonen eingerichtet werden. Eine entsprechende Verordnung hat das Kabinett beschlossen, wie das Innenministerium in Dresden mitteilte. Es gehe um Bereiche, in denen gehäuft Straftaten unter Waffeneinsatz begangen werden, wie Raub, Körperverletzungen, Bedrohungen und Sexualdelikte. Sicherheitsbehörden und Kommunen müssen noch entscheiden, wo und in welchem Umfang Waffenverbotszonen eingerichtet werden und ob es zeitliche Einschränkungen gibt. Die Polizei hat dann die Möglichkeit, in solchen Zonen nach Polizeirecht zu kontrollieren und auch Durchsuchungen vorzunehmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro.

Bisher gibt es bundesweit nur wenige solcher Zonen. Hamburg hatte 2007 als erstes Bundesland Waffenverbotsgebiete rund um die Reeperbahn und am Hansaplatz nahe des Hauptbahnhofs eingerichtet. Dort ist es verboten, Schusswaffen, Messer, Reizgas und andere Waffen mit sich zu führen. Auch in Bremen ist seit 2014 in einer eingegrenzten Zone rund um die Diskomeile das Führen von Waffen zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens verboten.

+++ 14.08 Uhr: Macron verklagt Fotografen wegen Belästigung am Urlaubsort +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Klage gegen einen Fotografen eingereicht. Der Mann sei Macron mehrfach auf einem Motorrad gefolgt und in das Areal seines Ferienanwesens eingedrungen, wie Élyséekreise der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Der Präsident klage wegen Belästigung und versuchter Verletzung der Privatsphäre, hieß es. Macron war letzte Woche erstmals seit Amtsübernahme im Mai in den Urlaub gereist. Der 39-Jährige und seine Frau Brigitte verbringen die Ferien nach Medienberichten in Marseille. Laut "Journal du Dimanche" sind die Macrons in einem Haus mit einem großen Schwimmbecken untergekommen. Offiziell gibt es dazu keine Informationen.

Macrons Verhältnis zu den Medien gilt als gelegentlich gespannt. Im Mai hatte sich der Élyséepalast explizit zur Pressefreiheit bekannt, nachdem sich Journalistenvereinigungen und Medien über die Auswahl von Reportern für eine Präsidentenreise beschwert hatten.

+++ 14.02 Uhr: Intercity mit Steinen beworfen +++

Unbekannte haben einen Intercity auf der Strecke Leipzig-Berlin mit Steinen beworfen. Reisende wurden bei dem Vorfall bei Bergwitz in Sachsen-Anhalt am Montag nicht verletzt, wie die Bundespolizei heute in Magdeburg mitteilte. Eine Tür und eine Scheibe seien beschädigt worden. Der Zug musste nicht anhalten, in Berlin wurde er anschließend untersucht. Dabei wurde ein Stein gefunden. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

+++ 13.49 Uhr: Starker Wind facht Brände in Griechenland an +++

Die Waldbrände in Griechenland werden durch Wind mit Geschwindigkeiten von 40 bis 50 km/h weiter angefacht. Die größten Sorgen bereiten laut Feuerwehr die Brände an der Küste nahe Athen, im Westen der Halbinsel Peloponnes sowie auf der Ferieninsel Zakynthos im Ionischen Meer, wo binnen 24 Stunden 22 Brände ausbrachen, einige davon mutmaßlich absichtlich gelegt. Die Armee wurde nach Kalamos, 45 Kilometer östlich von Athen, entsandt, um ein seit Sonntag wütendes Feuer zu bekämpfen. Mindestens fünf Anwesen seien bereits niedergebrannt und mehrere weitere Häuser evakuiert worden, teilten die Behörden mit. Die Rauchschwaden des Brandes zogen bis nach Athen.Angesichts hoher Temperaturen und Trockenheit leiden auch andere südeuropäische Regionen unter Waldbränden. Betroffen ist insbesondere Portugals Zentrum, aber auch im Südosten Frankreichs und auf der französischen Ferieninsel Korsika wüten weiterhin die Flammen.

+++ 13.26 Uhr: Familie von verdurstetem US-Häftling verklagt Sheriff +++

Die Familie eines im Gefängnis verdursteten Afroamerikaners hat einen ebenfalls schwarzen Sheriff verklagt. Terrill Thomas habe im April 2016 während seiner Haft in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin sieben Tage lang keine Flüssigkeit von Sheriff David Clarke und den Strafvollzugsbeamten bekommen, so der Vorwurf. "Er verdurstete buchstäblich." Diese Art des Flüssigkeitsentzugs sei weitverbreitete Praxis mit vollem Wissen und der Zustimmung des Sheriffs gewesen, erklärten die Anwälte der Familie. Der 38 Jahre alte Thomas war in Haft gekommen, nachdem er erst jemanden angeschossen hatte und danach in einem Casino weitere Schüsse abgegeben hatte. Er litt unter einer bipolaren Störung. Wasser wurde ihm im Gefängnis laut Zeugenaussagen verwehrt, weil er zu laut gewesen sei. Er verlor 16 Kilogramm Gewicht und soll vor seinem Tod am 24. April 2016 um Wasser gebettelt haben.

Sheriff Clarke untersteht das Gefängnis in Milwaukee. Er hatte US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf unterstützt und im Mai von Trump einen Posten im Ministerium für Innere Sicherheit angeboten bekommen, diesen jedoch abgelehnt.

+++ 13.08 Uhr: Air Berlin meldet Insolvenz an +++

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat Insolvenzantrag gestellt. Nachdem Hauptaktionär Etihad erklärt habe, keine weitere finanzielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen, sei man "zu dem Ergebnis gekommen, dass für die Air Berlin PLC keine positive Fortbestehensprognose mehr besteht", teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit. Der Flugverkehr soll zunächst weitergehen. Laut der Nachrichtenagentur AFP hat die Bundesregierung der Airline einen Übergangskredit von 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Verkauf an Lufthansa: Von Mallorca bis Abu Dhabi: Aufstieg und Niedergang der Air Berlin


+++ 12.56 Uhr: 13-Jährige zweimal an einem Tag beraubt +++

Ein 13 Jahre altes Mädchen ist in Berlin zweimal an einem Tag überfallen und beraubt worden. Nach Polizeiangaben schlugen drei Jungen im Alter von 13, 14 und 18 Jahre sowie ein 16 Jahre altes Mädchen solange an die Wohnungstür des Mädchens, bis dieses öffnete. Dann drängten sie gewaltsam in die Wohnung und nahmen unter anderem den Tretroller des Kindes mit.

Am Abend traf die 13-Jährige an einem S-Bahnhof erneut auf die Vier - diesmal nahmen sie ihr die Geldbörse weg. Der Vater des Opfers alarmierte die Polizei, die die jungen Täter in der Nähe aufgriff. Dabei wehrte sich der 18-Jährige heftig, laut Polizei musste er gefesselt werden.

+++ 12.24 Uhr: Australischer Rad-Olympiasieger Wooldridge mit 39 gestorben +++

Der australische Radsport trauert um Olympiasieger Stephen Wooldridge. Wie das Olympische Komitee Australiens (AOC) mitteilte, starb der frühere Bahnradsportler im Alter von nur 39 Jahren. "Stephen war ein außergewöhnlicher Radsportler und Olympiasieger, an den man sich immer erinnern wird", sagte AOC-Präsident John Coates. Über die Hintergründe von Wooldriges Tod machte das AOC keine weiteren Angaben.

Den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte Wooldridge bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, wo er als Teilnehmer am Vorlauf zum Olympia-Gold in der Mannschaftsverfolgung beitrug. In der gleichen Disziplin holte Wooldridge in den Jahren 2002, 2003, 2004 und 2006 auch den Weltmeister-Titel.

+++ 12.15 Uhr: Raste nahe Paris in eine Pizzeria: Autofahrer unter Medikamenteneinfluss +++ 

Der Autofahrer, der in der Nähe von Paris in eine Pizzeria gerast ist und dabei ein Mädchen getötet hat, stand nach Angaben aus Justizkreisen während der Tat offenbar unter starkem Medikamenteneinfluss. Der Täter habe gegenüber der Polizei eingeräumt, dass er vor der Tat "eine große Menge an Medikamenten" eingenommen habe, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen. Zur Klärung des Tatmotivs habe die Aussage des Mannes aber nicht beigetragen, hieß es weiter. 

+++ 11.34 Uhr: Leck an Gefahrguttransporter - Großeinsatz auf Autobahn in Brandenburg +++

Auf der Autobahn 24 bei Walsrode in Brandenburg ist ein Gefahrguttransporter mit Salpetersäure Leck geschlagen. Die Säure sei ausgetreten und auf die Fahrbahn und ins Erdreich gelangt, zudem habe sich eine Gaswolke gebildet, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Bislang seien wegen der Wolke 13 Anwohner aus nahe gelegenen Häusern in Sicherheit gebracht worden. Verletzt wurde zunächst niemand. Salpetersäure wirkt ätzend.

Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Transporters mit 23 Tonnen Salpetersäure an Bord am Montagabend, dass einer der beiden Tanks mit 11.000 Litern Säure ein Leck hatte. Er informierte demnach die Polizei. Die Feuerwehr war am Morgen mit 140 Einsatzkräften vor Ort, die Autobahn war in beiden Richtungen zwischen Neuruppin und Herzsprung gesperrt. Nicht ausgeschlossen war, dass weitere Anwohner ihre Häuser verlassen müssen. Unklar war zunächst, wodurch das Leck entstand.

+++ 11.31 Uhr: 88-Jähriger wendet auf Autobahn in Bayern - tot +++ 

Nach dem Unfall durch einen Geisterfahrer auf der Autobahn 96 bei Buchloe in Bayern ist der 88 Jahre alte Unfallverursacher im Krankenhaus gestorben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Zunächst hatte die Polizei bei ihnen nur von leichten Verletzungen gesprochen.

Der 88 Jahre alte Geisterfahrer aus dem nördlichen Ostallgäu war zuerst in korrekter Richtung auf die Autobahn gefahren. Kurz darauf wendete er jedoch und fuhr mehrere hundert Meter in die falsche Richtung. Wenige Augenblicke später kam es zu dem Unfall. Das Auto des Geisterfahrers stieß mit einem entgegenkommenden Wagen auf der linken Spur zusammen. Ein weiteres Auto auf der rechten Spur konnte noch ausweichen. 

+++ 11.16 Uhr: DFB ermittelt nach Fan-Krawallen gegen Rostock und Hertha +++

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach den Fan-Krawallen am Montagabend in Rostock Ermittlungen gegen den FC Hansa Rostock und Hertha BSC aufgenommen. Das teilte der DFB in Frankfurt/Main mit.

Beim Pokal-Erstrundenspiel zwischen dem Drittligisten und dem Hauptstadtclub hatten Berliner Anhänger immer wieder Feuerwerkskörper und auch Raketen gezielt Richtung Rostocker Zuschauer gezündet. Die Hansa-Ultras setzen Hertha-Banner und Sitze in Brand. Schiedsrichter Robert Hartmann musste die Partie zweimal unterbrechen, einmal für zwei Minuten, in der 76. Minute sogar für 18 Minuten. Berlin gewann am Ende 2:0.

+++ 09.51 Uhr: Tiger Woods: Fünf Medikamente im Urin nachgewiesen +++

Der frühere Golf-Superstar Tiger Woods war Ende Mai in den USA wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer vorübergehend festgenommen worden. Woods stand damals offenbar unter dem Einfluss von fünf Medikamenten. Dies berichtet der Nachrichtensender BBC und beruft sich dabei auf das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung. Im Urin des einstigen Weltranglistenersten seien Rückstände von fünf Medikamenten nachgewiesen worden, darunter von Schmerz- und Schlafmitteln sowie von Betäubungsmitteln und einem Medikament gegen Angststörungen. 

+++ 09.34 Uhr: Bundesverfassungsgericht hat Bedenken gegen EZB-Staatsanleihenkäufe +++

Das Bundesverfassungsgericht hat Bedenken gegen die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Richter schalten deshalb nach mehreren Klagen gegen die milliardenschweren Käufe von Staatsanleihen den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein, wie in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

+++ 08.19 Uhr: Auto-Attacke nahe Paris: Kein Terror-Hintergrund +++

Nach der Auto-Attacke auf eine Pizzeria östlich von Paris suchen die Ermittler nach dem Motiv des mutmaßlichen Angreifers. Der 31-Jährige sei Franzose und bei der Tat nicht bewaffnet gewesen, berichteten französische Medien unter Berufung auf Ermittler. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor mitgeteilt, es gebe Hinweise, dass der Mann unter Rauschgift-Einfluss gestanden habe.

Der mutmaßliche Angreifer hatte am Montagabend sein Auto in dem Ort Sept-Sorts etwa 60 Kilometer östlich von Paris in eine Pizzeria gesteuert. Dabei wurde ein 12-jähriges Mädchen getötet, 13 weitere Menschen erlitten teilweise schwere Verletzungen. Die Polizei nahm den Fahrer fest, ein Terrorhintergrund ist laut Ermittlern bisher nicht zu erkennen. Der 31-Jährige soll aber absichtlich gehandelt haben.

+++ 07.33 Uhr: Iran droht mit Aufkündigung von Atomabkommen +++

Der Iran hat mit der Aufkündigung des Atomabkommens im Falle weiterer US-Sanktionen gedroht. Teheran könne das Abkommen "binnen Stunden" aufkündigen, sollte Washington seine Politik "der Sanktionen und des Zwangs" fortsetzen, warnte der iranische Präsident Hassan Ruhani in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache im Parlament. US-Präsident Donald Trump habe der Welt gezeigt, dass er "kein guter Partner" sei. 

+++ 06.02 Uhr: Demonstranten zerstören Konföderiertenstatue in North Carolina +++

Bei einer Protest-Aktion gegen weiße Rassisten haben Demonstranten ein Denkmal für Soldaten der ehemaligen Südstaaten Amerikas gestürzt. Danach traten die Menschen auf die Statue ein. Nach Angaben der Veranstalter war die Aktion als direkte Antwort auf die Zusammenstöße von Rassisten und Gegendemonstranten in Charlottesville zu verstehen. Das Denkmal aus dem Jahr 1924 stand für Soldaten, die auf der Seite der Konföderierten Staaten im Amerikanischen Bürgerkrieg starben.

+++ 3.20 Uhr: Kim Jong Un fordert Einlenken von Trump +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat von den USA ein Einlenken im Streit um sein Atom- und Raketenprgramm gefordert. Um die Spannungen zu entschärfen und einen "gefährlichen militärischen Konflikt" zu vermeiden, müssten die USA als erste "eine geeignete Option" unterbreiten und darauf Taten folgen lassen, zitierte ihn die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Was er genau damit meinte, blieb offen.

Zuvor wurde Kim von seinem Militär ausführlich über die Pläne informiert, Raketen in Richtung der US-Luftwaffenbasis auf Guam abzuschießen. Laut KCNA kündigte er an, die Pläne für derartige Tests zunächst zurückzuhalten, um Washingtons Handlungen noch "etwas länger" zu beobachten. Gleichzeitig rief er die USA auf, alle Provokationen gegen sein Land "sofort" zu stoppen.

US-Verteidigungsminister Jim Mattis warnte Nordkorea vor einem Raketenangriff auf Guam. "Wenn sie die USA unter Beschuss nehmen, könnte das sehr schnell zu einem Krieg eskalieren", sagte Mattis im Pentagon.

+++ 03.05 Uhr: Erdrutsch und Überflutungen in Sierra Leone - mindestens 350 Tote +++

Eine durch heftige Unwetter ausgelöste Schlammlawine hat im westafrikanischen Staat Sierra Leone hunderte Menschen das Leben gekostet. Örtliche Medien berichteten von weit über 350 Toten, unter ihnen mehr als 100 Kinder, die bereits aus den Fluten geborgen wurden. Eine Quelle im Gesundheitsministerium sprach am Montagabend von bis zu 500 Toten.

Der Erdrutsch ereignete sich bei dem Ort Regent in der Nähe der Hauptstadt Freetown, als nach heftigen Regenfällen Teile eines völlig aufgeweichten Hügels abbrachen. 

+++ 02.05 Uhr: Gabriel warnt Trump vor Krieg mit Nordkorea +++ 

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Nordkorea scharf verurteilt und vor der Gefahr eines Krieges gewarnt. Trump bediene sich in dem Konflikt einer "unfassbar kriegerischen Rhetorik". Es bestehe die Gefahr, "dass solche Eskalationen mit der Sprache beginnen und mit einem Militäreinsatz enden", sagte der Vizekanzler dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In Europa wisse man um diese Gefahr. "Die ganze Welt ist schockiert darüber, wie unberechenbar die US-Politik geworden ist", sagte Gabriel. Während Außenminister Rex Tillerson und Verteidigungsminister James Mattis ein militärisches Eingreifen der USA für falsch hielten, gebe es Personen im Trumps Umfeld, die "die Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren eintauschen" wollten. 

Xiomara Bender: Fotografin dokumentiert seit 2011 Nordkorea - das ist ihr Blick auf das isolierte Land

+++ 2.00 Uhr: Mindestens 19 Tote bei Angriffen auf UN-Friedenstruppe in Mali +++

Bei zwei Angriffen auf UN-Stützpunkte in Mali sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Am Abend überfielen unbekannte Angreifer ein UN-Lager in Timbuktu, wie die UN-Friedensmission Minusma mitteilte. Bei dem Überfall und der anschließenden Verfolgung der Angreifer starben insgesamt 15 Menschen, unter ihnen fünf malische Wachtposten, ein Polizist und ein Zivilist. Sechs Angreifer wurden getötet.

In Mali kommt es immer wieder zu Angriffen auf Blauhelme. Die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) und andere extremistische Gruppen sind vor allem im Norden Malis aktiv. Der Blauhelm-Einsatz in Mali ist derzeit der gefährlichste UN-Einsatz. Mehr als 15 000 UN-Soldaten und Polizisten bemühen sich um eine Stabilisierung des Landes, darunter 875 Bundeswehrsoldaten. Diese sind in der nordöstlichen Stadt Gao stationiert.

+++ 01.13 Uhr: Taylor Swift gewinnt gegen Po-Grapscher vor Gericht +++

US-Popstar Taylor Swift hat im sogenannten "Po-Grapscher"-Prozess gegen einen ehemaligen Radio-DJ gewonnen. Ein Gericht in Denver im Bundesstaat Colorado gab ihrer Klage statt, dass David Mueller sie 2013 bei einem Fototermin unsittlich berührt hatte.

Mueller hatte ursprünglich gegen Swift, ihre Mutter und ihren Manager geklagt, weil er sie für den Verlust seines Jobs nach dem Vorfall verantwortlich machte. Swift reichte daraufhin Gegenklage ein.



pg/wue / DPA / AFP
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?