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Furcht vor neuer Epidemie: Rätselraten um Seehundsterben an der Nordsee

Droht an Schleswig-Holsteins Nordseeküste ein neues Massensterben von Seehunden? Täglich werden auf den Inseln zahlreiche tote und schwer kranke Seehunde gefunden. Experten suchen nach der Ursache.

Ein toter Seehund liegt am Strand von Hörnum auf der Nordseeinsel Sylt. Täglich finden Seehundjäger an den Stränden einiger Inseln derzeit tote Tiere - seit Anfang Oktober sind es 150.

Ein toter Seehund liegt am Strand von Hörnum auf der Nordseeinsel Sylt. Täglich finden Seehundjäger an den Stränden einiger Inseln derzeit tote Tiere - seit Anfang Oktober sind es 150.

An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste werden Erinnerungen an das Massensterben von Seehunden im Jahr 2002 wach. Täglich finden Seehundjäger an den Stränden der Inseln Helgoland, Amrum, Föhr und Sylt tote Tiere - bislang waren es 150. Am Dienstag musste der Sylter Seehundjäger Thomas Diedrichsen am Strand erneut ein Tier von seinen Leiden erlösen. "95 Prozent der Tiere kommen tot an", sagt er. Die schwer kranken Tiere liegen nur nach apathisch herum. "Die reagieren auf gar nichts mehr."

Die Ursache für das Sterben ist noch unbekannt. Äußerlich wirkten die Tiere nicht krank, sagt Seehundexpertin Britta Diederichs vom Nationalparkamt in Tönning. Nach dem Grund für das Sterben der Seehunde suchen in Büsum Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Staupe- oder Influenzaviren könnten verantwortlich für die Entwicklung sein. Vor der dänischen Ostseeinsel Anholt wurden seit August rund 200 von 1500 dort insgesamt lebenden Tieren tot gefunden. "Dort ist ein Grippevirus in Kadavern nachgewiesen worden", sagt Nationalparkamt-Sprecher Hendrik Brunckhorst.

Bis zu 1000 Tiere könnten betroffen sein

Tierschützer fürchten ein neues Massensterben im Wattenmeer. Mit ähnlich vielen toten Seehunden wie bei den beiden großen Ausbrüchen der Seehundstaupe rechnet Expertin Diederichs zwar nicht. 2002 verendeten an Nord- und Ostsee knapp 22.000 Tiere, 1988 waren es rund 18.000. "Es kann aber trotzdem sein, dass 1000 Tiere betroffen sein werden", sagt Diederichs. Als Beleg für ihre Vermutung führt sie die Entwicklung in Dänemark an, wo im Sommer mehr als zehn Prozent des Bestands verendete.

Sorgen um den Seehundbestand an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste macht sich die Expertin aber nicht. Dort leben schätzungsweise 12.000 Seehunde. "Der Seehundbestand ist in den vergangenen Jahren beständig gewachsen", sagt Diederichs. Sie spricht von natürlichen Prozessen innerhalb der Population. "Das ist eine normale Entwicklung, die dazugehört in solchen Beständen. Starke Tiere werden das überstehen, andere Tiere leider nicht."

Täglich fünf bis zehn neue Leichen

Seit Ende vergangener Woche wurden auf Helgoland und Amrum täglich jeweils fünf bis zehn tote Tiere entdeckt, auf Sylt bis zu 16. Viele von ihnen waren bereits mehrere Jahre alt. Einige der erkrankten Tiere schleppt sich noch schwer krank an den Strand. "Sie werden dann vor Ort von Seehundjägern erlöst", sagt Diederichs. Außer einem Husten seien bei ihnen keine äußeren Anzeichen einer Erkrankung festzustellen. "Das Husten kann verschiedene Ursachen haben, der Staupevirus ist nur eine." Der Großteil der Tiere sei zudem gut genährt.

Brunckhorst und Diederichs wollen über die Gründe für das Sterben nicht spekulieren. Gewissheit werden vermutlich erst die Ergebnisse der Untersuchungen in Büsum liefern. Die Experten rechnen erst in den kommenden Tagen mit Erkenntnissen.

André Klohn/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(